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Unterschätztes Werkzeug

Rasenrakel – ein Gerät für Rasen wie auf dem Golfplatz

Ein Rasenrakel für einen perfekten Rasen verwenden
Lückenlos und in sattem Grün – so wünschen sich Hobbygärtner ihren RasenFoto: Getty Images

Der Rasenrakel ist ein Profigerät, das auf vielen gepflegten Golfplätzen regelmäßig zum Einsatz kommt. Was sich hinter dem Werkzeug verbirgt und wie man ihn auch für die Pflege des heimischen Rasens verwenden kann, lesen Sie hier.

Ob „Level Rake“, „Levelawn Rake“, „Lawn Levelling Rake“ oder zu Deutsch „Sandraupe“: Für den Rasenrakel gibt es vor allem im englischsprachigen Raum viele Namen. In Deutschland und Europa ist er noch relativ unbekannt. Das könnte sich jedoch bald ändern. Ein Rasenrakel ist zum Anlegen und Pflegen von Rasen äußerst praktisch und nicht nur dafür.

Was ist ein Rasenrakel?

Ein Rasenrakel gleicht einem auf dem Boden liegenden ca. 80 bis 100 cm breiten sowie 30 bis 40 cm tiefen Gitter aus glatten Edelstahlvierkantstreben. An ihm befindet sich ein schwenkbarer Kopf mit langem Stiel. Mit circa drei Kilogramm liegt das Gartengerät gut in der Hand.

Mit einem Rasenrakel kann das perfekte Grün gelingen
Rasenrakel dienen zum Sanden, Ebnen und GlättenFoto: rasenrakel.de/

Wofür kann man das Rasen-Profigerät verwenden?

Möchte man sich die Arbeit beim Anlegen eines neuen Rasens vereinfachen, ist der Griff zum Rasenrakel sinnig. Prinzipiell erleichtert und vereinfacht dieses Gartengerät das gleichmäßige Verteilen von Erde. Besonders bei großen Flächen erspart man sich hiermit das mühsame und zeitaufwendige Harken. Der Rasenrakel lässt sich aber auch bei anderen Gelegenheiten sehr gut einsetzen:

  • beim Sanden von Rasen
  • beim singulären Nachsäen von ramponierten Stellen im Rasen
  • um Maulwurfshügel und Wühlmausgänge einzuebnen
  • bei Pflasterarbeiten, um Splitt gleichmäßig zu verteilen

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Wie verwendet man einen Rasenrakel?

Die Handhabung ist denkbar einfach. Mittels einfacher Hin- und Herbewegungen lassen sich Erde, Sand oder Splitt gleichmäßig verteilen.

Kann man einen Rasenrakel selber bauen?

Wer sich auf die Suche nach einem Rasenrakel begibt, muss mitunter etwas länger suchen, zählt dieses Handwerkszeug noch zu den hierzulande eher unbekannteren Gartengeräten. Mit ca. 150 Euro ist er auch eine preisintensivere Anschaffung. Doch es geht auch kostengünstiger. Mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt sich ein Rasenrakel selbst bauen. Und so geht es:

Um eine Grundplatte zu bauen, bedarf es sechs bis acht rostfreien Edelstahlquerstreben. Mit Aluminium-L-Profilen werden diese im 90 Grad-Winkel miteinander verschraubt. Wichtig ist, hierbei darauf zu achten, dass die Platte flach auf dem Boden aufliegt. So können Hobbygärtner sie später leicht über den Boden schieben. In der Mitte der Grundplatte wird anschließend ein Stielansatz befestigt.

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