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Wie es richtig geht

4 Gründe, warum Rasensamen nicht keimen

Rasensamen keimt im Garten nicht – was tun?
Im Idealfall sprießt das Saatgut bereits nach wenigen Tagen. Wenn das nicht so ist, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein.Foto: Getty Images

Manchmal wollen Rasensamen einfach nicht keimen. Verschiedene Ursachen können dafür ausschlaggebend sein. Welche das sind und wie man die Samen doch zum Sprießen bringen kann.

Egal, ob es sich um die Reparatur einer bestehenden Rasenfläche oder auch um die neue Aussaat handelt: Ohne Samen wächst der Rasen nicht. Alternativ kann man auch zu Rollrasen greifen, wobei das Ansäen unter Hobbygärtnern weiter verbreitet und auch günstiger ist. Eigentlich sollten bereits nach wenigen Tagen die frischen Grashalme sprießen. In manchen Fällen kann es jedoch sein, dass der Rasensamen nicht keimen will – vier mögliche Fehler.

1. Der falsche Zeitpunkt zum Säen von Rasensamen

Rasensamen keimen nur unter den richtigen Voraussetzungen. Wie bei allen Pflanzen kommt es auch hier auf die entsprechende Temperatur und Feuchtigkeit an. Vor allem in den heißen Sommermonaten, wenn man beispielsweise Löcher im Grün füllen möchte, kann es sein, dass Rasensamen nicht keimen.

So geht's richtig: Für die Aussaat sollte man auf die kühleren Monate im Frühjahr und Herbst ausweichen. Wie Sie Rasen richtig ansäen, erfahren Sie zudem detailliert in diesem Artikel.

2. Der Boden ist zu trocken für Rasensamen

Ein weiterer Grund, warum Rasensamen nicht keimen, ist die falsche Bodenbeschaffenheit. Ist die Erde zu hart und zu trocken, haben es die Samen schwer. Eine gute Bodenqualität ist nicht nur wichtig dafür, dass die Samen sprießen, sondern auch dass man langfristig eine geschlossene und gleichmäßige Rasendecke hat.

So geht's richtig: Vor dem Aussäen den Boden auflockern, beispielsweise mit Harke oder Vertikutierer. Danach kann man Sand unter die Erde mischen. Mit dem Sanden kann man gleichzeitig Algenwuchs im Rasen vorbeugen.

Auch interessant: Lohnt sich eine professionelle Bodenanalyse für den Garten?

3. Rasensamen werden von Vögeln gefressen

Ein eher offensichtlicher Grund, warum der Rasensamen nicht keimt: Hungrige Vögel picken die Samen, die man kurze Zeit zuvor ausgebracht hat. Dabei handelt es sich vor allem um Körnerfresser und Allesfresser, darunter Sperling, Taube und Saatkrähe.

Auch interessant: 3 Methoden, um Rasen in eine Blühwiese umzuwandeln

So geht's richtig: Grundsätzlich sollte man die Samen etwas in den Boden eindrücken, dann sind sie für die Vögel nicht so leicht zu erreichen. Eine gut platzierte Vogelscheuche kann außerdem helfen, die Störenfriede zu vertreiben. Alternativ bieten sich auch Flatterbänder oder aufgehängte CDs an. Eine weitere Lösung: Einfach etwas mehr Saatgut aussäen, dann bleiben noch genügend Samen über.

4. Minderwertiges Saatgut

Bei Rasensamen kann man auch mal danebengreifen oder sich von illustren Bezeichnungen wie „trittfest“, „Englischer Rasen“, „Sportrasen“ oder „Berliner Tiergarten“ täuschen lassen. Diese Bezeichnungen sagen in der Regel jedoch nichts über die Qualität der Rasensamen aus und dienen eher zu Verkaufszwecken.

So geht's richtig: