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Richtig würzen

So entfalten Wacholderbeeren beim Kochen ihr volles Aroma

Wacholderbeeren kochen
Wacholderbeeren werden gern bei der Zubereitung von Wild verwendet Foto: Getty Images
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myHOMEBOOK Redaktion

29. September 2026, 12:27 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wer den Duft eines Nadelwaldes auf den Teller bringen möchte, kann zu einem klassischen Gewürz greifen: Wacholderbeeren verleihen zahlreichen Gerichten eine unverwechselbare Note. Doch damit das intensive Aroma optimal zur Geltung kommt, sollte man bei Verwendung und Lagerung einige Punkte beachten.

Würzige Begleiter für Wild, Sauerkraut und Soßen

Wacholderbeeren zeichnen sich durch ein harziges, leicht süßliches und zugleich pfeffriges Aroma aus. Besonders häufig werden sie daher in der Küche für Wildgerichte und Sauerkraut eingesetzt. Nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) eignen sich die dunklen Beeren darüber hinaus auch für Soßen, Suppen sowie eingelegtes Gemüse und andere Konserven.

Vor dem Kochen leicht zerdrücken

Damit die enthaltenen ätherischen Öle besser freigesetzt werden, empfiehlt das BZfE, die Beeren vor der Verwendung leicht anzudrücken. Wegen ihres kräftigen Geschmacks sollte man sie jedoch nur sparsam dosieren.

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Für das Mitgaren bieten sich Kräutersäckchen oder Tee-Eier an. So geben die Beeren ihr Aroma an die Speisen ab, ohne später auf dem Teller zu landen, und können vor dem Servieren problemlos entfernt werden.

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Richtige Lagerung bewahrt das Aroma

Im Handel sind Wacholderbeeren meist in getrockneter und ganzer Form erhältlich. Ihnen wird traditionell nachgesagt, Speisen bekömmlicher zu machen. Damit ihr charakteristischer Geschmack erhalten bleibt, sollte man sie kühl, dunkel und trocken aufbewahren. Vereinzelt werden sie auch gemahlen angeboten.

Beim Sammeln ist Vorsicht geboten

Wer Wacholderbeeren selbst ernten möchte, kann dies nach dem ersten Frost tun. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Berlin weist jedoch darauf hin, dass es sich botanisch gesehen nicht um Beeren, sondern um Zapfen handelt.

Beim Sammeln ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich: Gepflückt werden sollte ausschließlich der Gemeine Wacholder. Viele andere Wacholderarten gelten als giftig. Dazu zählt laut Nabu unter anderem der im Alpenraum verbreitete Sadebaum (Juniperus sabina), dessen Bestandteile für den Menschen gesundheitsschädlich sein können.

Mit Material der dpa

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