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Ketchup, Aubergine, Honig

5 kuriose Fakten über bekannte Lebensmittel

Ketchup ist für viele beim Grillen kaum wegzudenken, doch früher hatte er eine andere Funktion
Ketchup ist für viele beim Grillen kaum wegzudenken, doch früher hatte er eine andere Funktion Foto: Getty Images
Laura Kästner
Redaktionsleitung

17. September 2026, 6:04 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Obst, Gemüse und verarbeitete Lebensmittel sowie Getränke zählen zum essenziellen Bestandteil des Alltags. Niemand kann ohne sie leben, doch kaum jemand macht sich beim täglichen Gebrauch viele Gedanken über die Speisen, die man zu sich nimmt. myHOMEBOOK hat fünf sehr kuriose Fakten über einige Lebensmittel recherchiert.

Ganze 11,5 Prozent aller Konsumausgaben investieren die Deutschen laut einem Bericht von Statista jährlich für den Kauf von Lebensmitteln und Getränken. Auf eine einzelne Person heruntergerechnet, macht das eine Summe von 2580 Euro pro Jahr. Wer so viel Geld in Speisen und Getränke investiert, sollte die nachfolgenden Fakten über Ketchup, Honig oder Auberginen kennen.

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5 kuriose Fakten über Lebensmittel

Honig ist fast unbegrenzt haltbar

Honig ist bei vielen beliebt als leckerer Aufstrich und aus vielen Haushalten daher kaum wegzudenken. Laut einer Statistik des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Honig im Jahr 2025 bei ungefähr einem Kilogramm. Doch was passiert mit einem Glas Honig, wenn es mal eine Weile steht?

Tatsächlich nicht viel, und dabei spielt es kaum eine Rolle, ob der Honig bereits geöffnet im Schrank steht oder noch komplett verschlossen ist. Denn Honig beinhaltet so viel Zucker, dass Bakterien und Keime dort kaum Nährboden finden. Schließlich nimmt der Zucker das gesamte Wasser auf – genau das, was Bakterien brauchen.

Auf die richtige Lagerung kommt es an: Honig sollte kühl, trocken und im Dunkeln gelagert werden. Das Glas sollte gut verschlossen sein, da Honig eher dazu neigt, andere Gerüche anzunehmen. Und man sollte das Glas Honig nicht in den Kühlschrank stellen. Denn dort kristallisiert es und lässt sich nicht mehr gut streichen.

Ketchup war mal Medizin

Wer gerne grillt, für den gehört Ketchup wahrscheinlich bereits zum Inventar der Küche. Doch was heute als Beilage für Pommes, Hot Dogs und andere Speisen bekannt ist, wurde im 19. Jahrhundert tatsächlich als Medizin verkauft. Ein Arzt namens John Cook bot 1834 ein Gemisch aus Zucker, Tomaten und anderen Zutaten an, das angeblich Krankheiten wie Rheuma und Durchfall behandeln sollte. Was zunächst als eine Art Wundermittel angeboten wurde, verlor schnell an Bedeutung, bis im Jahr 1869 ein bekannter Hersteller seine Anfänge hatte und dem Gemisch als Ketchup seine neue und nun eigentliche Bedeutung zukommen ließ.

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Aubergine beinhaltet Nikotin

Auberginen finden sich in beinahe jedem Supermarkt und können vielfältig für Speisen verwendet werden. Doch ob auf dem Grill, im Backofen oder gebraten: Auberginen enthalten einen Stoff, mit dem die wenigsten rechnen würden: Nikotin. Genauer gesagt nutzt die Pflanze diesen Stoff, um Insekten und Schädlinge von sich fernzuhalten. Doch niemand muss sich sorgen. Der Nikotingehalt eines ganzen Kilogramms Nikotin befindet sich im Mikrogrammbereich. Das bedeutet: Die Spuren in einer einzelnen Aubergine sind für den Menschen so gut wie nicht spürbar und nur bei mikrobiologischen Untersuchungen nachweisbar.

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Wasabi ist meist kein Wasabi

Für alle, die gerne Sushi essen, kommt eine etwas ernüchternde Nachricht: Das Wasabi, welches in den meisten Sushi-Restaurants bei einem auf dem Teller liegt, ist in den meisten Fällen gar kein Wasabi, obwohl es durchaus eine intensive Schärfe zeigt. Stattdessen landet neben dem Sushi häufig eine Mischung aus Merrettich, Senf und einigen Farbstoffen, die dem Gemisch die für Wasabi typische grüne Farbe verleihen.

Aber warum kein richtiges Wasabi? Der Grund ist so einfach wie auch enttäuschend: Wasabi ist eine bekannte, aber sehr teure und seltene Pflanze aus Japan. Die Preise für ein Kilogramm des reinen Wasabi belaufen sich in Europa auf knapp 350 und 400 Euro. Die Pflanze an sich ist jedoch auch so selten, dass selbst in Japan nicht jedes Restaurant mit echtem Wasabi aufwartet. Dort geht man jedoch transparenter damit um. Meist steht in den Angeboten genau geschrieben, ob es sich um „echten Wasabi“ oder „Seiyō Wasabi“, also ein Gemisch aus Ersatzprodukten, handelt.

Warum ist die Banane eigentlich krumm?

Die Banane zählt in Deutschland zu den beliebtesten Obstsorten. So beliebt, dass sie ganzjährig importiert werden muss und pro Kopf und Jahr ganze zwölf Kilogramm davon verspeist werden. Doch warum ist die beliebte Bananenfrucht eigentlich so krumm? Schuld sind Licht und Schwerkraft! Während die Banane an ihrer Staude langsam wächst, richtet sich der Wuchs eher nach unten. Doch im Laufe der Zeit neigt sich die Banane in Richtung des Lichts, also nach oben. So entsteht bis zur Ernte die typisch krumme Form der Banane.

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