Um Nudeln länger haltbar zu machen, sollte man einiges beachten Foto: Getty Images
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myHOMEBOOK Redaktion
24. August 2026, 13:38 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Nach dem Essen landet der Rest der Pasta oft im Kühlschrank. Doch wie lange halten gekochte Nudeln tatsächlich, und worauf kommt es bei der Aufbewahrung an? Wer einige wichtige Regeln beachtet, kann Lebensmittelverschwendung vermeiden und dafür sorgen, dass Nudeln länger haltbar sind.
Bleiben nach einer Mahlzeit Nudeln übrig, sollten sie zeitnah in den Kühlschrank gestellt werden. Dort sind sie laut der Initiative „Zu gut für die Tonne“ mehrere Tage haltbar. Anders sieht es aus, wenn gekochte Teigwaren bei Raumtemperatur stehen bleiben: Dann können sich Bakterien rasch vermehren.
Damit Nudeln, Spätzle oder Gnocchi möglichst lange genießbar bleiben, empfiehlt es sich, einige Grundregeln zu beachten. Pasta sollte nur bis zur Bissfestigkeit gegart werden. Orientierung bieten die Garzeiten auf der Verpackung. Spätzle und Gnocchi sind fertig, sobald sie an die Wasseroberfläche steigen.
Nach dem Kochen hilft etwas Öl dabei, ein Zusammenkleben der Nudeln zu verhindern. Für die Lagerung im Kühlschrank eignet sich ein gut verschließbarer Behälter, damit die Teigwaren nicht austrocknen und hart werden.
Reste von Nudelgerichten sollten vollständig durcherhitzt werden, um Keime zu vermeiden. Besonders bei der Mikrowelle ist Vorsicht geboten, da Speisen dort nicht immer gleichmäßig erwärmt werden. Vor dem Verzehr empfiehlt sich zudem eine Kontrolle mit dem eigenen Geruchssinn.
Im Handel gibt es sowohl frische als auch getrocknete Teigwaren. Frische Nudeln, Spätzle und Gnocchi halten sich im Kühlschrank etwa drei bis vier Tage. Da diese Produkte besonders empfindlich gegenüber Keimen sind, sollten sie vor allem an warmen Tagen bereits beim Transport möglichst kühl gehalten werden.
Trockenware richtig aufbewahren
Getrocknete Nudeln lagert man idealerweise trocken, gut verschlossen und bei Raumtemperatur. So bleiben nicht nur Qualität und Geschmack erhalten, sondern auch Schädlinge wie Lebensmittelmotten werden weniger angelockt. Unter diesen Bedingungen kann Trockenware häufig noch Jahre nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verwendbar sein.
Eine Ausnahme nennt die Verbraucherzentrale jedoch für Teigwaren mit Vollkorn, Ei oder Gemüse. Diese sollten entsprechend dem Mindesthaltbarkeitsdatum verbraucht werden.
Ebenso wichtig ist ein möglichst konstantes Lagerklima. Starke Temperaturschwankungen oder wechselnde Feuchtigkeit können die Qualität beeinträchtigen. Deshalb sind Stellplätze direkt neben Herd, Spülmaschine oder Fenster ungeeignet. Empfehlenswert sind stattdessen ein gut belüfteter Vorratsschrank oder eine luftige Speisekammer bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius.
Mit Material der dpa
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