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Nährstoffreiches Gemüse

Wie man Rhabarber richtig lagert, damit er länger frisch bleibt

Rhabarber sollte schnell aufgebraucht werden nach der Ernte
Rhabarber sollte schnell aufgebraucht werden nach der Ernte Foto: Getty Images
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

31. Mai 2026, 12:47 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Rhabarber zählt zu den ersten frischen Ernteprodukten aus dem eigenen Anbau. Bereits im April und Mai kann man die sauren, roten Stangen ernten. Am 24. Juni, dem Johannistag, endet traditionell die Ernte. Bis dahin stellt sich jedoch die Frage: Wie lagert man Rhabarber richtig?

Aufgrund des säuerlichen Geschmacks ist Rhabarber besonders beliebt für Kuchen, Kompott oder Marmelade. Einmal geerntet, verlieren die Stangen schnell an Frische. Damit das Gemüse länger knackig und aromatisch bleibt, sollte man darauf achten, Rhabarber richtig zu lagern.

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Auf keinen Fall Metall oder Alufolie zum Lagern verwenden!

Rhabarber enthält viel Oxalsäure. Die Säure sorgt für den typischen Geschmack und dient der Pflanze als natürlicher Schädlingsschutz. Ein entscheidender Fakt für die Lagerung des Gemüses. Denn: Oxalsäure kann mit Metall oder Alufolie reagieren, wodurch sich der Geschmack des Rhabarbers verändert. Zudem können sich die Stoffe aus dem Material lösen. Daher gilt: Rhabarber nie mit Alufolie oder unbeschichtetem Metall lagern, wie auch die Verbraucherzentrale informiert.

Rhabarber kühl lagern

Am besten bewahrt man Rhabarber an einem kühlen Ort auf. Geeignet sind das Gemüsefach des Kühlschranks oder ein kühler Keller. Den Rhabarber ungeschnitten lassen und locker in ein feuchtes Tuch wickeln. Die Schale sollte man nicht entfernen, da sie die Stängel vor Austrocknung schützt.

Auf luftdichte Verpackungen gilt es zu verzichten. Dort sammelt sich schnell Feuchtigkeit, was Schimmelbildung begünstigt.

Auch interessant: Die häufigsten Fehler bei der Rhabarber-Ernte

Wie lange bleibt Rhabarber nach der Ernte frisch?

Frisch geernteter Rhabarber hält sich im Kühlschrank etwa drei Tage. Rhabarber besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Wird es zu warm oder zu trocken gelagert, verliert das Gemüse schnell Flüssigkeit. Wichtig ist also, dass die Stangen möglichst wenig Feuchtigkeit verlieren, ansonsten werden sie weich und faserig. Ein feuchtes Tuch kann dabei helfen, das zu verhindern.

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Die Devise lautet also: Rhabarber am besten direkt nach der Ernte oder dem Einkauf verarbeiten. Dann haben die Stangen das beste Aroma.

Übrigens: Leicht weichen Rhabarber kann man in der Regel noch essen. Er eignet sich zum Beispiel für Kompott oder Marmelade. Obacht gilt hingegen bei schimmeligen Stellen oder wenn ein unangenehmer Geruch von den Stangen ausgeht. Dann besser das Gemüse entsorgen.

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Kann man Rhabarber einfrieren?

Ja, die Pflanze kann man einfrieren. Hierfür die Stangen gründlich waschen, schälen und in Stücke schneiden. Anschließend das Gemüse blanchieren oder kochen. Im Tiefkühlfach hält sich Rhabarber etwa zwölf Monate.

Tipp: Damit die Stücke nicht zusammenfrieren, kann man sie auf einem Tablett vorfrieren und anschließend in einen Gefrierbeutel oder eine Dose umfüllen.

Daran erkennt man frischen Rhabarber

Um Rhabarber gut lagern zu können, sollte man im Supermarkt stets nach frischen Stangen Ausschau halten. Diese erkennt man daran, dass sie fest und straff sind und eine glatte, leicht glänzende Oberfläche besitzen. Zudem sollte das Gemüse aufgrund seiner kräftigen Farben nur so leuchten: Je nach Sorte sind die Stängel grün bis tiefrot.

Findet man weiche Stellen und ausgetrocknete Enden vor, ist das hingegen ein Zeichen dafür, dass der Rhabarber nicht mehr frisch ist.

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