Schlagsahne, Kochsahne oder Kochcreme? Das sind die Unterschiede
Kochsahne, Schlagsahne oder Kochcreme stehen im Kühlregal oft nebeneinander. Was ist eigentlich der Unterschied? Foto: GettyImages/Sviatlana Lazarenka
Artikel teilen
myHOMEBOOK Redaktion
2. August 2026, 12:31 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Ein Schuss Sahne macht Suppen, Soßen und viele andere Gerichte besonders cremig. Doch im Kühlregal stehen inzwischen verschiedene Varianten nebeneinander: Schlagsahne, Kochsahne und Kochcreme. Welche eignet sich wofür, und warum gerinnt Sahne manchmal beim Kochen? myHOMEBOOK erklärt die Unterschiede.
Fettgehalt und Zutaten machen den Unterschied
Schon seit Langem gilt Sahne als einfache Möglichkeit, Speisen mehr Cremigkeit und Geschmack zu verleihen. Neben klassischer Schlagsahne gibt es heute jedoch weitere Produkte mit anderer Zusammensetzung und geringerem Fettgehalt.
Schlagsahne besteht ausschließlich aus Milch und enthält mindestens 30 Prozent Fett.
Kochsahne ist ebenfalls ein Milcherzeugnis, hat jedoch nur rund 15 Prozent Fett.
Kochcremes enthalten häufig zwischen sieben und 15 Prozent Fett und können je nach Produkt auch auf pflanzlicher Basis hergestellt sein.
Warum Kochsahne und Kochcreme weniger leicht ausflocken
Die Unterschiede beschränken sich nicht allein auf den Fettgehalt. „Verdickungsmittel wie Carrageen, Johannisbrotkernmehl oder Stärke können sowohl in Kochsahne als auch in Kochcremes eingesetzt werden“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale.
Zusätzlich können pflanzliche Fette, Emulgatoren oder Stabilisatoren enthalten sein. Diese sorgen dafür, dass die Produkte auch beim Erhitzen oder in Verbindung mit säurehaltigen Zutaten stabil bleiben und nicht gerinnen.
Allerdings kommen bestimmte Zusätze teilweise auch in klassischer Schlagsahne vor. Darauf weist Hülsmann ebenfalls hin: „Ein Blick auf die Zutatenliste hilft, diesen Zusatz zu erkennen.“ Wer auf Carrageen verzichten möchte, sollte die Zutatenliste daher genau prüfen.
Bei der Verwendung von Schlagsahne empfehlen die Verbraucherschützer etwas Vorsicht. Am besten wird sie erst eingerührt, wenn das Gericht nicht mehr stark kocht.
Auch Wein, Zitronensaft oder andere säurehaltige Zutaten sollten möglichst erst zum Schluss hinzugegeben werden. Dadurch sinkt das Risiko, dass die Sahne ausflockt.
Weniger Kalorien durch einen einfachen Trick
Wer den typischen Sahnegeschmack behalten, aber Kalorien einsparen möchte, kann die im Rezept angegebene Menge reduzieren. Nach Einschätzung von Hülsmann lässt sich der Sahneanteil oft problemlos halbieren.
Fehlt dadurch Flüssigkeit im Gericht, kann diese einfach durch Milch oder Brühe ersetzt werden. So bleibt die gewünschte Konsistenz erhalten, während der Fett- und Kaloriengehalt sinkt.
Mit Material der dpa
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.