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Wie man den Wäschetrockner richtig reinigt

Wäschetrockner
In einem Wäschetrockner können sich mit der Zeit Staub und Flusen ansammeln Foto: Getty Images
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myHOMEBOOK Redaktion

18. April 2026, 7:23 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Im Alltag laufen viele Haushaltsgeräte nahezu unbemerkt im Hintergrund – bis sie plötzlich nicht mehr richtig funktionieren oder unnötig viel Strom verbrauchen. Gerade der Wäschetrockner gehört oft zu den stillen Helfern, die selten im Fokus stehen. Dabei kann schon ein wenig Pflege einen großen Unterschied machen.

Regelmäßige Reinigung zahlt sich aus

Den Wäschetrockner in festen Abständen zu reinigen, ist laut dem Verbraucherservice Bayern durchaus sinnvoll. Saubere Geräte halten nicht nur länger, sondern arbeiten auch deutlich energieeffizienter.

Verschmutzungen in der Trommel können zudem dazu führen, dass frisch gewaschene Kleidung Flecken bekommt. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Trommel sowie die Mitnehmer regelmäßig mit einem leicht angefeuchteten Tuch auszuwischen.

Zusätzlich kann man gelegentlich ein mit zitronensäurehaltigem Reinigungsmittel getränktes Tuch verwenden, um Kalkablagerungen im Inneren zu entfernen. Das hat noch einen weiteren Vorteil: Auch die Sensoren bleiben funktionsfähig. Sind die Feuchtesensoren verschmutzt, erkennen sie die Restfeuchte der Wäsche möglicherweise nicht mehr korrekt. Das kann dazu führen, dass der Trockner ineffizient arbeitet oder Programme vorzeitig stoppen. Wichtig: die Trommel nach der Reinigung vollständig trocknen lassen.

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Flusen und Wasserbehälter im Blick behalten

Vor allem bei seltener Nutzung kann sich im Wassertank stehendes Wasser sammeln und unangenehme Gerüche verursachen. Daher sollte man den Tank regelmäßig mit klarem Wasser ausspülen.

Das Flusensieb lässt sich einfach per Hand reinigen. Für schwer erreichbare Stellen eignen sich kleine Bürsten oder ein Staubsauger. Ist das Sieb verstopft, verlängert sich die Trocknungsdauer erheblich – gleichzeitig steigen die Stromkosten.

Auch am Kondensator lagern sich mit der Zeit Flusen ab. Diese sollte man mindestens alle drei Monate vorsichtig entfernen. Bei stärkerer Verschmutzung kann der Kondensator herausgenommen und unter fließendem Wasser, etwa in der Badewanne oder im Waschbecken, gereinigt werden. Die Lamellen lassen sich dabei behutsam mit einer Brause abspülen.

So läuft der Wäschetrockner effizienter

Unabhängig von der Reinigung zählt der Wäschetrockner zu den stromintensiven Haushaltsgeräten. Darauf weisen die Verbraucherzentralen hin. Sie empfehlen deshalb, beim Kauf auf eine hohe Energieeffizienz zu achten und bevorzugt auf Wärmepumpentrockner zu setzen. Modelle ohne diese Technik sowie Ablufttrockner verbrauchen deutlich mehr Energie. Letztere benötigen zudem einen Abluftschlauch, um feuchte Luft nach außen zu leiten.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Vorbereitung der Wäsche: Diese sollte bereits in der Waschmaschine möglichst trocken geschleudert werden. Empfohlen werden 1400 bis 1600 Umdrehungen pro Minute. So wird die Trocknungszeit im Gerät deutlich verkürzt. Außerdem ist es sinnvoll, die Wäsche nach Feuchtigkeitsgrad zu sortieren. Einzelne sehr nasse Stücke können den gesamten Trockenvorgang unnötig verlängern.

Mit Material der dpa

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