15. April 2026, 17:08 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wer schon einmal versucht hat, Räume mit dem Zollstock exakt auszumessen, kennt den Aufwand. Doch eine moderne Alternative verspricht schnelle und präzise Ergebnisse. Laser-Entfernungsmessgeräte sind längst im Baumarkt erhältlich und erleichtern viele Arbeiten erheblich. Doch welches Modell ist das richtige? Und worauf kommt es beim Kauf wirklich an?
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Präzise Messungen in Sekunden
Ob beim Renovieren, beim Aufbau von Möbeln oder bei der Planung der Einrichtung: Laser-Entfernungsmesser nehmen Heimwerkern viel Arbeit ab. Sie erfassen Distanzen innerhalb weniger Sekunden und liefern millimetergenaue Ergebnisse.
Vor dem Kauf sollte jedoch klar sein, wofür das Gerät hauptsächlich genutzt wird. Entscheidend ist dabei vor allem die benötigte Reichweite, wie der TÜV Süd betont.
Die richtige Reichweite wählen
Für typische Innenanwendungen reichen Geräte mit einem Messbereich zwischen 20 und 40 Metern in der Regel aus. Anders sieht es bei Einsätzen im Freien aus, etwa im Garten, an Hausfassaden oder auf Baustellen. Hier empfiehlt sich ein Modell mit einer Reichweite von 60 bis 100 Metern.
Allerdings gilt: Die Herstellerangaben beziehen sich meist auf optimale Bedingungen. Faktoren wie starkes Sonnenlicht oder dunkle Oberflächen können die tatsächliche Messdistanz verringern. Dieser Punkt sollte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden.
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Robustes Gehäuse für den Außeneinsatz
Wer das Gerät draußen einsetzen möchte, sollte auf eine stabile Bauweise achten. Ein stoßfestes Gehäuse sowie Schutz vor Staub und Spritzwasser sind hier entscheidend. Der TÜV Süd empfiehlt mindestens die Schutzklasse IP54.
Solche Geräte gelten als langlebiger und liefern auch unter anspruchsvollen Bedingungen verlässliche Ergebnisse. Für den gelegentlichen Einsatz in Innenräumen genügt hingegen oft ein einfacheres und günstigeres Modell.
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Praktische Zusatzfunktionen sparen Zeit
Viele Laser-Entfernungsmesser bieten zusätzliche Funktionen, die den Arbeitsalltag erleichtern. Dazu zählen etwa die Berechnung von Flächen und Volumen oder das Addieren und Subtrahieren mehrerer Messwerte. Das reduziert den Aufwand und minimiert Fehlerquellen, besonders bei umfangreicheren Projekten.
Auch eine App-Anbindung kann sinnvoll sein. Damit lassen sich Grundrisse digital speichern oder direkt mit Handwerkern teilen, was die Planung effizienter macht.
Sicherheit beim Umgang mit Lasergeräten
Trotz ihrer praktischen Vorteile erfordern Laser-Entfernungsmesser einen sorgfältigen Umgang. Die Geräte arbeiten mit sichtbarem Laserlicht. Für den Heimgebrauch sind Modelle der Laserklasse 2 vorgesehen, die bei kurzem, unbeabsichtigtem Blickkontakt als unbedenklich gelten.
Dennoch sollte man vermeiden, direkt in den Laserstrahl zu schauen. Außerdem darf der Strahl niemals auf Menschen oder Tiere gerichtet werden. Trifft der Laser ins Auge, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die Augen bewusst zu schließen und den Blick abzuwenden.
Auch reflektierende Oberflächen wie Spiegel oder Metall sollten gemieden werden. Durch Reflexionen könnten sonst auch weiter entfernte Personen unbeabsichtigt gefährdet werden.
Mit Material der dpa