13. April 2026, 14:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Viele Heimwerker kennen das Problem: Trotz sorgfältiger Vorbereitung sitzt die Schraube am Ende schief im Material. Das wirkt nicht nur unsauber, sondern kann auch die Stabilität beeinträchtigen. Doch es gibt eine überraschend einfache Methode, mit der sich Bohrlöcher deutlich präziser setzen lassen – ganz ohne teures Zubehör.
Zwar sind im Handel spezielle Bohrständer erhältlich, die für eine exakte Führung der Maschine sorgen. Für viele Heimwerker ist die Anschaffung jedoch unnötig, da sich bereits mit einfachen Hilfsmitteln aus dem Haushalt überzeugende Ergebnisse erzielen lassen.
Mit einer alten CD Löcher gerade bohren
Auch wenn die gute alte CD heute kaum mehr verwendet wird – beim Bohren kann sie noch gute Dienste erweisen. Schließlich wirkt die Oberfläche wie ein Spiegel, und man kann durch das Loch in der Mitte hindurchbohren.
Schaut man nun von oben auf die Stelle, wo das Loch entstehen soll, sieht man in den Reflexionen auf der CD, ob man den Bohrer senkrecht angesetzt hat. Bereits eine kleine Schieflage fällt dann sofort ins Auge, und man kann den Winkel leicht korrigieren. Auch bei Verbindungen mit Holzdübeln – hier kommt es auf exaktes Arbeiten an – kann dieser Trick beim Bohren helfen.
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Extra-Tipp für die richtige Tiefe
„Um zu vermeiden, dass Löcher zu tief in das Material gebohrt werden, gibt es einen weiteren einfachen Trick: Ein Stück Klebeband wird an der gewünschten Stelle um den Bohrer gewickelt. Sobald das Klebeband beim Bohren die Oberfläche des Werkstücks berührt, sollte gestoppt werden. Wird zuvor ein passender Dübel an den Bohrer angelegt, lässt sich die benötigte Bohrtiefe direkt markieren.“