20. Mai 2026, 5:29 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Die Monstera zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Die großen, durchlöcherten Blätter sind imposant und verleihen jedem Raum einen Hauch vom Dschungel. Damit die Pflanze kräftig wächst und lange lebt, sollte man sie richtig pflegen. myHOMEBOOK erklärt, welche Pflegefehler die Monstera schwächen.
Folgen Sie jetzt myHOMEBOOK bei WhatsApp
1. Fehler: Zu viel Gießen
Lässt eine Monstera ihre Blätter hängen, ist das meist ein Warnsignal. Treten zusätzlich gelbe Flecken auf und verbreitet sich ein modrig-fauler Geruch, deutet vieles auf Staunässe hin. Dabei handelt es sich um ein typisches Problem bei Topfpflanzen. Sie entsteht, wenn überschüssiges Gießwasser nicht ablaufen kann und sich im Topf sammelt. Dauerhaft nasse Wurzeln vertragen die wenigsten Pflanzen: Sie beginnen zu faulen, und die Monstera kann im schlimmsten Fall eingehen.
Um diesen Pflegefehler zu vermeiden, sollte die Pflanze lieber zu wenig als zu viel gegossen werden. Das Fensterblatt kommt mit kurzer Trockenheit deutlich besser zurecht als mit dauerhaft nassem Substrat. Vor dem Gießen empfiehlt sich deshalb die Fingerprobe. Fühlt sich die Erde noch feucht an, sollte man mit dem nächsten Gießen warten. Wer unsicher ist, lässt die Gießkanne besser noch stehen.
2. Fehler: Der falsche Standort
Entwickelt eine Monstera lange, dünne Triebe, zeigt braune, trockene Flecken oder verfärbte Blattränder, liegt die Ursache oft am falschen Standort. Direkte Sonne verträgt die tropische Zimmerpflanze nur schlecht. Ihre Blätter können regelrecht verbrennen. Doch auch ein zu dunkler Platz bekommt ihr nicht. Ebenso problematisch sind trockene Heizungsluft, Zugluft oder niedrige Temperaturen.
Am wohlsten fühlt sich die Monstera an einem hellen Standort mit viel indirektem Licht. Ideal ist ein geschützter Platz ohne direkte Mittagssonne, möglichst nicht unmittelbar neben einer Heizung.
3. Fehler: Fehlende Rankhilfe
Hierzulande ist die Monstera vor allem als dekorative Zimmerpflanze bekannt. In ihrer tropischen Heimat wächst sie jedoch im Regenwald an Bäumen empor. Sie ist also eine Kletterpflanze. Ihre langen, kräftigen Triebe brauchen daher Halt, um stabil wachsen zu können. Deshalb sollte im Topf eine geeignete Rankhilfe nicht fehlen. Besonders beliebt sind sogenannte Moosstäbe, an denen sich die Luftwurzeln gut festhalten können.
Auch interessant: Rankhilfe für die Monstera einsetzen und erweitern
4 typische Pflegefehler bei der Strelitzie
Gummibaum verliert Blätter? Daran kann es liegen
4. Fehler: Staubwischen vergessen
Die großen Blätter sind das Markenzeichen der Monstera. Vor allem ihre charakteristischen Einschnitte und Löcher machen die Zimmerpflanze so beliebt. Besonders dekorativ wirken panaschierte Exemplare, deren grüne Blätter weiße Muster oder Verfärbungen aufweisen. Doch die Blätter sind nicht nur ein Blickfang: Über ihre große Oberfläche betreibt die Pflanze Fotosynthese und tauscht Gase aus. Beides ist lebenswichtig für ihr Wachstum.
Gerade auf den großen Blättern sammelt sich jedoch schnell Staub an. Ein häufiger Pflegefehler besteht darin, diesen nicht regelmäßig zu entfernen. Die Staubschicht kann die Fotosynthese beeinträchtigen und der Pflanze schaden. Deshalb sollten die Blätter regelmäßig vorsichtig mit einem weichen Tuch oder Staubwedel abgewischt werden.
5. Fehler: Luftfeuchtigkeit ist zu niedrig
Die Monstera stammt ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern, wo ganzjährig hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschen. In Wohnräumen liegt die Luftfeuchtigkeit dagegen meist nur zwischen 40 und 60 Prozent, unter anderem, um Schimmelbildung zu vermeiden. Für die Monstera ist das jedoch oft zu trocken. Sie fühlt sich bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60 bis 80 Prozent am wohlsten. Vor allem im Winter kann trockene Heizungsluft deshalb zu braunen Blatt- und Triebspitzen führen.
Wer eine gesunde Monstera pflegen möchte, sollte diesen häufigen Pflegefehler vermeiden. Oft hilft es schon, die Blätter regelmäßig mit kalkarmem Wasser zu besprühen, um die Luftfeuchtigkeit rund um die Pflanze zu erhöhen.