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Deko-Trend

Trockenblumen – die schönsten Sorten für zu Hause

Pampasgras und andere Trockenblumen für zu Hause
Trockenblumen sorgen ganzjährig für schöne Dekoration im EigenheimFoto: Getty Images

Blumensträuße sorgen für bunte Hingucker und eine positive Stimmung im Eigenheim. Allerdings sind diese Eigenschaften nur von kurzer Dauer, denn irgendwann vertrocknen die Blumen und müssen entsorgt werden. Dekorieren Sie Ihre Wohnung doch stattdessen mit Trockenblumen. Auch sie kann man in Sträußen oder Kränzen arrangieren – und sogar dauerhaft für Hingucker sorgen. Welche Sorten sich dafür am besten eignen.

Frische Blumensträuße sehen toll aus, halten allerdings nicht ewig. Egal, wie oft man das Wasser austauscht oder wie viel Pflegemittel man in die Vase gibt, mit der Zeit verwelken die Stängel. Da kann man doch lieber gleich auf Trockenblumen zurückgreifen. myHOMEBOOK stellt die beliebtesten – und schönsten – vor.

Pampasgras

Pampasgras ist momentan absolut im Trend und in vielen Wohn- und Schlafzimmern sowie Fluren als Deko-Element zu finden. Das Ziergras hat in der Regel große weiße bis hellbraune Blütenrispen, es passt daher besonders gut zu schlichteren oder romantischen Wohnstilen wie unter anderem dem Skandi-Chic, Boho oder auch Hygge. Wenn Sie es bereits getrocknet kaufen, kommt kein großer Pflegeaufwand auf Sie zu. Sie müssen die Pflanzen nur regelmäßig vorsichtig abstauben.

Pampasgras selbst trocknen

Sofern Sie Pampasgras selbst trocknen wollen, sollten Sie folgende Schritte beachten:

  • Schneiden Sie die Stängel vorsichtig ab – die Pflanze hat Stacheln und scharfkantige Blätter.
  • Binden Sie die geschnittenen Stängel danach zusammen und hängen Sie sie kopfüber auf. Auf diese Weise müssen sie dann etwa drei Wochen lang trocknen.
  • Danach müssen Sie die Blüten mit Klarlack, einem floralen Versiegelungsmittel oder auch Haarspray besprühen, um sie haltbar zu machen.

Hinweis: Ärgern Sie sie nicht, falls die Rispen zu Beginn nicht besonders puschelig aussehen. Sie breiten sich mit der Zeit noch aus – Geduld ist also gefragt.

Broom Bloom

Das holzige, mediterrane Strauchgewächs überzeugt mit seiner Schlichtheit. Es wirkt allein in einer Vase edel oder verfeinert als Akzent Sträuche. Broom Bloom gibt es in verschiedenen Farben – besonders beliebt sind sie aber in Weiß und Beige. Ein kleiner Nachteil: Die Zweige können mit der Zeit die Blüten verlieren, es kann also krümeln.

Auch interessant: So bleiben Ihre Schnittblumen länger frisch

Kolbengras

Kolbengras allein mag auf viele nicht attraktiv wirken. In Kombination mit anderen Ziergräsern oder Trockenblumen sorgt es aber für das gewisse Etwas in Sträußen oder Deko-Arrangements. Es ist biegsam und bedarf keiner Pflege – die Blüten fallen außerdem nicht ab.

Strandflieder (Statice Tatarica)

Die locker verzweigte Küstenpflanze bringt einen schönen Nebeneffekt mit sich: Sie verströmt auch getrocknet noch wochenlang einen angenehmen Duft. Die kargen Zweige mit den kleinen Blüten eignen sich aber nicht für jeden Einrichtungsstil. Solche mit minimalistischen Vorlieben oder einem skandinavisch angehauchten Interieur, können aber wunderbar auf Strandflieder zurückgreifen.

Weizen

Weizen haben die meisten nicht im Sinn, wenn sie an Trockenblumen denken. Dabei kann man mit den getrockneten Ähren ganz leicht für eine Dekoration im Landhausstil sorgen. Entweder drapiert man Weizen schlicht in einer Vase oder nutzt ihn als Akzent in Gestecken und Kränzen.

Skabiosen

Wer auf der Suche nach außergewöhnlichen Trockenblumen ist, kommt um Skabiosen nicht herum. Ihre ballartigen Blüten in hellen Farbtönen sorgen für romantische Dekoration. Man kann aber auch getrocknete Skabkiosen mit farbintensiven Blüten kaufen. Die Farben bleiben durch einen Konservierungsprozess erhalten, wodurch man für bunte Highlights bei der Dekoration sorgen kann.

Trommelstöcke (Craspedia)

Trommelstöcke als Trockenblumen für zu Hause
Mit Trommelstöcken kann man für Farbtupfer im Trockenblumen-Arrangement sorgenFoto: Getty Images

Optisch etwas ausgefallenere Trockenblumen sind die Trommelstöcke. Sie sind schlicht und trotzdem exotisch aufgrund ihrer gelben, kugelartigen Blüten. Wer auf minimalistische Deko setzen möchte, platziert ein paar Zweige allein in einer Vase. Ansonsten kann man mit Trommelstöcken auch farblich eher eintönige Arrangements aufpeppen.

Lavendel

Getrockneter Lavendel für zu Hause
Getrockneter Lavendel hat gleich zwei Vorteile: Er behält seine Farbe und duftet gutFoto: Getty Images

Eine der beliebtesten und auch bekanntesten Trockenblumen ist der Lavendel. Das ist wohl vor allem auf seine satte lila Farbe und seinen angenehmen Geruch zurückzuführen. Getrocknete Zweige behalten beide Eigenschaften über mehrere Monate bei und machen als Strauß zusammengebunden in jeder Wohnung etwas her.

Falls Sie Lavendel selbst trocknen möchten, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Ernten Sie die Zweige kurz vor dem Aufblühen, denn dann hat Lavendel das stärkste Aroma. Schneiden Sie dafür die Stängel etwa zehn Zentimeter unterhalb der Blüten ab.
  2. Binden Sie die Stängel mit einem Gummiband zusammen.
  3. Jetzt müssen Sie die Sträuße nur noch kopfüber für etwa zwei Wochen zum Trocknen aufhängen. Platzieren Sie den Lavendel dafür am besten an einem trockenen, schattigen Ort, der außerdem nicht zu warm ist.

Dazu passend: So schneiden Sie Lavendel richtig

Baumwollzweig

Ähnlich unterschätzt wie der Weizen ist auch die Baumwolle als Dekorationsartikel. Wer auf natürliche Hingucker im Eigenheim aus ist und gerne auf Schnickschnack verzichtet, ist mit Baumwollzweigen gut beraten. Sie sind dauerhaft haltbar und funktionieren allein in einer Vase oder als Highlight in Trockenblumensträußen. Aufgrund ihrer natürlichen und eher rustikalen Erscheinung empfehlen sie sich vor allem für Wohnstile wie den Minimalismus, Hygge, Lagom oder den Skandi-Chic.

Silberblätter (Lunaria)

Lunaria zu Hause dekorieren
Besonders edel wirken Zweige der LunariaFoto: Getty Images

Für einen besonderen und edlen Hingucker kann man mit Lunaria sorgen. Die leicht transparenten Blätter schimmern silber und wirken am besten schlicht in einer Vase arrangiert. Ein Nachteil: Die Silberblätter sind sehr zart und können daher leicht zerbrechen.