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Tipps für den Einzug

Wer seine erste Wohnung einrichtet, sollte diese 8 Fehler kennen

Fehler erste Wohnung
Gerade in der ersten Wohnung passieren häufig typische Fehler beim Einrichten Foto: Getty Images
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Mareike Schmidt

Berlin, 18.5.2026
(c) Niels Starnick / BILD
Redakteurin

7. August 2026, 16:51 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Der Einzug in die erste eigene Wohnung ist ein großer Meilenstein. Endlich kann alles nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet werden. Doch genau diese Freiheit führt oft dazu, dass typische Einrichtungsfehler passieren. Aus Budgetgründen wird improvisiert, Möbel werden spontan gekauft und die Dekoration kommt erst zum Schluss. Das Ergebnis ist oft zwar eine eingerichtete Wohnung, häufig wirkt diese aber unruhig, ungemütlich oder unausgewogen. myHOMEBOOK verrät, welche typischen Fehler bei der Einrichtung der ersten Wohnung oft gemacht werden und wie es besser geht.

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1. Möbel kaufen, bevor ein Plan steht

Wer direkt nach der Schlüsselübergabe Möbel kauft, riskiert Fehlkäufe. Oft stellt sich erst beim Einzug heraus, wie groß ein Raum tatsächlich wirkt, oder welche Laufwege frei bleiben sollten.

Daher empfiehlt es sich, zunächst einen Grundriss anzulegen und Möbel maßstabgetreu einzuzeichnen. So lässt sich besser einschätzen, welche Größen wirklich passen und welche Anschaffungen besser warten können. Wem das zu theoretisch ist, der kann sich auch anders helfen: Indem man in der Wohnung mit Kreppband die Umrisse geplanter Möbel auf den Boden klebt. So bekommt man schnell ein Gefühl für den Raum und sieht schnell, welche Möbelgrößen passen und welche nicht.

2. Alles auf einmal kaufen

Die Versuchung ist groß, die Wohnung möglichst schnell komplett einzurichten. Doch gerade die erste Wohnung entwickelt ihren Charakter meist erst mit der Zeit.

Wer jeden Raum sofort vollständig möbliert, trifft Entscheidungen oft unter Zeitdruck. Sinnvoller ist es, zunächst in die wichtigsten Möbel wie Bett, Sofa und Esstisch zu investieren und den Rest nach und nach zu ergänzen.

3. Die falsche Sofagröße wählen

Das Sofa ist meist das größte Möbelstück im Wohnzimmer und wird dennoch häufig falsch dimensioniert. Ein zu großes Modell nimmt kleinen Räumen die Luft, ein zu kleines wirkt in großzügigen Wohnbereichen verloren. Vor dem Kauf sollte man deshalb nicht nur die Stellfläche ausmessen, sondern auch Laufwege, Türen und Fenster berücksichtigen.

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4. Die Beleuchtung unterschätzen

In vielen ersten Wohnungen gibt es zunächst nur eine Deckenlampe pro Raum. Funktional ist das zwar, gemütlich jedoch selten. Ein stimmiges Lichtkonzept besteht aus mehreren Lichtquellen. Eine Stehlampe neben dem Sofa, eine Tischleuchte auf dem Sideboard oder indirekte Beleuchtung schaffen deutlich mehr Atmosphäre als eine einzelne Lampe an der Zimmerdecke.

5. Zu kleine Teppiche verwenden

Ein kleiner Teppich unter dem Couchtisch mag auf den ersten Blick praktisch erscheinen, lässt den Wohnbereich aber oft unfertig wirken. Besser ist ein Modell, auf dem zumindest die Vorderbeine von Sofa und Sesseln Platz finden. Dadurch entsteht optisch eine zusammenhängende Wohninsel und der Raum wirkt harmonischer.

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6. Stauraum vergessen

Gerade in der ersten Wohnung zählt jeder Quadratmeter. Trotzdem wird Stauraum häufig erst dann eingeplant, wenn sich Kisten, Kleidung oder Haushaltsgegenstände stapeln. Geschlossene Schränke, Betten mit Schubladen oder multifunktionale Möbel helfen dabei, Ordnung zu halten, ohne dass der Raum überladen wirkt.

Auch bislang ungenutzte Flächen, etwa unter dem Bett, über Türen oder in Raumecken, lassen sich sinnvoll als zusätzlicher Stauraum nutzen. Wer von Anfang an auf durchdachte Aufbewahrungslösungen setzt, schafft nicht nur mehr Platz, sondern sorgt auch für eine aufgeräumte und wohnliche Atmosphäre. Besonders in kleinen Wohnungen gilt: Je weniger Gegenstände offen herumstehen, desto größer und ruhiger wirkt der Raum.

7. Wände leer lassen

Viele warten mit Bildern oder Wandgestaltung bis „alles fertig“ ist. Das Problem dabei ist, dass Wände ohne Kunst, Fotografien oder Spiegel oft kühl und unpersönlich wirken. Dabei müssen es keine teuren Kunstwerke sein. Gerahmte Fotografien, Drucke oder Poster verleihen einer Wohnung Persönlichkeit und machen sie wohnlicher.

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8. Die Wohnung nicht mit dem eigenen Leben mitwachsen lassen

Die erste Einrichtung muss nicht perfekt sein. Im Gegenteil: Sie darf sich verändern. Neue Hobbys, ein anderer Arbeitsplatz oder ein Umzug in eine größere Wohnung verändern oft auch die Anforderungen an die Einrichtung. Wer Möbel flexibel auswählt und offen für Veränderungen bleibt, schafft ein Zuhause, das langfristig funktioniert.

Gute Einrichtung entsteht nicht über Nacht

Gerade über soziale Medien entsteht leicht der Eindruck, die erste Wohnung müsse vom ersten Tag an aussehen wie aus einem Einrichtungsmagazin. Tatsächlich entwickeln die schönsten Wohnungen ihren Charakter meist Schritt für Schritt.

Persönliche Erinnerungsstücke, Lieblingsbücher, Pflanzen oder geerbte Möbel machen ein Zuhause oft interessanter als eine Einrichtung, die ausschließlich aktuellen Trends folgt. Statt jedes Detail sofort perfektionieren zu wollen, lohnt es sich, der Wohnung Zeit zu geben, sich gemeinsam mit ihren Bewohnern zu entwickeln.

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