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Dieses Gerät vergessen viele bei der Zeitumstellung

Bei der Zeitumstellung sollte man nicht nur den Wecker anpassen
Bei der Zeitumstellung sollte man nicht nur den Wecker anpassen Foto: Getty Images/diephosi
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

29. März 2026, 5:59 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Zweimal im Jahr heißt es in Deutschland: Uhren umstellen! Im Frühling beginnt die Sommerzeit, dann wird die Uhr am letzten Märzwochenende um eine Stunde vorgestellt. Die Nacht wird kürzer, morgens bleibt es länger dunkel, abends dafür länger hell. Wer jetzt Wecker und Wanduhren anpasst, sollte auch an ein oft übersehenes Gerät denken: die Heizung. Denn auch sie muss nach der Zeitumstellung neu eingestellt werden.

Bei der Zeitumstellung die Zeitschaltuhr der Heizung angleichen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (29. März 2026) wird die Uhr eine Stunde vorgestellt, also von 2.00 auf 3.00 Uhr morgens. Auch wenn es nur eine Stunde ist, hat die Umstellung Konsequenzen, nicht nur auf die körperliche Verfassung (mehr dazu bei FITBOOK). Bei vielen Uhren muss man sich üblicherweise nicht mehr kümmern – sie passen sich automatisch an.

Auch viele Haushaltsgeräte haben eine eingebaute Uhr, die man nach der Zeitumstellung überprüfen und anpassen sollte. Was die meisten nicht wissen: Auch viele Heizungen haben eingebaute Zeitschaltuhren – und auch diese sollte man bei der Zeitumstellung entsprechend anpassen.

Auch interessant: Was die Zahlen auf dem Thermostat bedeuten

Welche Heizungen sollte man bei der Zeitumstellung anpassen?

„Viele Zeitschaltuhren von Heizungsanlagen nehmen die Zeitanpassung nicht automatisch vor. Wird also fälschlicherweise weiterhin nach Winterzeit geheizt, orientiert sich die Heizleistung in der laufenden Heizperiode nicht mehr optimal am Tagesverlauf“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Damit Funktionen wie die Nachtabsenkung zuverlässig ihren Zweck erfüllen, sollten Verbraucher die Uhrzeit ihrer Heizungsanlage bei der Zeitumstellung überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Andernfalls verschieben sich die programmierten Heizzeiten um eine Stunde: Ist die Steuerung noch auf Winterzeit eingestellt, fährt die Heizung aus Sicht der Nutzer morgens eine Stunde zu spät hoch und regelt abends entsprechend zeitversetzt herunter. Auch bei Heizkesseln mit zeitgesteuerter Regelung empfiehlt es sich daher, die Einstellungen regelmäßig zu kontrollieren.

Was passiert, wenn man die Einstellung nicht vornimmt?

Wenn man vergisst, die vorhandene Zeitschaltuhr bei der Heizung anzupassen, geht sie jeden Tag eine Stunde zu spät an. Falls man weder Zugang zum Kessel noch eine zeitabhängige Regelung oder ein digitales und programmierbares Thermostat besitzt, muss man sich bei der Zeitumstellung nicht weiter darum kümmern.

Übrigens: Laut dem Informationsprogramm Zukunft Altbau kann man seine nächtlichen Heizkosten um bis zu ein Viertel reduzieren. Und zwar, indem man die Heiztemperatur eine Stunde vor dem Schlafengehen von 20 auf 16 Grad herunterregelt und eine Stunde vor dem Aufstehen wieder hoch.

Passend dazu (via TECHBOOK): Wie funktioniert die Zeitumstellung technisch?

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Smarte Thermostate auf Winterzeit stellen

Mieter ohne Zugang zur Heizungsanlage können die Heizleistung indirekt mithilfe digitaler, programmierbarer Thermostate an den Heizkörpern steuern – ganz einfach via Smartphone. Damit haben sie auch die Zeitumstellung auf die Sommerzeit in der eigenen Hand – und können die Nachtabsenkung nach ihrem Bedarf justieren. Smarte Heizkörperthermostate bieten in der Regel auch die Option, automatisch zwischen Winter- und Sommerzeit zu wechseln.

Gelegenheit nutzen, um die Heizung zu warten

Wenn man schon mal an der Heizung zugange ist, kann man auch gleich den Wasserdruck im Kessel prüfen – oder die Heizkörper entlüften. Denn befindet sich Luft im System, beeinträchtigt das die Heizwirkung.

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