Küchenmaschinen erleichtern die Arbeit in der Küche – kosten aber teilweise richtig viel Geld, vor allem Marken-Geräte. Doch das muss nicht sein! Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass sich die günstigen Maschinen nicht vor den teuren verstecken müssen.
Küchenmaschinen in der Preisspanne von 100 bis fast 1000 Euro hat sich die Stiftung Warentest näher angesehen. Eine Küchenmaschine vom Discounter kann im Test nicht nur mit den teuren Geräten mithalten, sie überholt manche sogar in einem entscheidenden Punkt. Gewonnen hat tatsächlich das günstigste Modell – unter anderem, weil es sicherer als andere ist.
Küchenmaschinen im Test – was wurde untersucht?
Insgesamt haben die Experten neun Küchenmaschinen getestet. Sechs mit Schwenkarm von oben und drei mit sogenannten Foodprozessoren, bei denen die Schüssel direkt auf einem Motorblock sitzt. Geprüft wurden allerdings nur die Kernkompetenzen der Maschinen: Sie mussten rühren, kneten, schlagen und raspeln. Das konnten sie auch „gut“ oder „befriedigend“. So manches teurere Modell kann zwar auch viel mehr als das, das spielte für die Bewertung allerdings keine Rolle.
Die Warentester haben bei drei Produkten die Sicherheit bemängelt – besonders für Kinder können sie gefährlich werden. So lässt sich zum Beispiel in einem Fall das Messer ohne einen Glaskrug zur Absicherung anbringen. Auch wenn die Tester das für eine „sehr unwahrscheinliche Fehlbedienung“ halten, sie mussten doch Punkte in der Wertung abziehen, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2021).
In anderen Fällen fehlt etwa ein elektrischer Kontakt, der das Messer nur laufen lässt, wenn der Mixaufsatz geschlossen ist. Außerdem: Einem Markengerät ging im Dauertest „die Puste aus“ – seine Gesamtnote lautet daher „mangelhaft“.
Testsieger sind Silvercrest SKMP 1300 D3 von Lidl (Note 1,9/100 Euro), SMF03RDEU Full Color von Smeg (Note 2,5/640 Euro inklusive Zubehör), Küchenminis One for All Edition von WMF (Note 2,5/425 Euro inklusive Zubehör) und Multitalent 8 MC812S814 von Bosch (2,0/Modell mit Foodprozessor/154 Euro).
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