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Pflanzen und Pflegen

Mit einem Tipp wachsen Gladiolen stabiler

Gladiolen
Es gibt einen Trick, um Gladiolen zu stabilisieren – ohne die üblichen StäbeFoto: Getty Images

Für Sommerblumen steht im Frühling der erste kleine Auftritt an – sie kommen in die Erde. Gladiolen brauchen dabei immer etwas Abwechslung.

Gladiolen kommen etwa zehn Zentimeter tief in den Boden. Diese große Tiefe verzögert zwar den oberirdischen Austrieb, hat aber einen Vorteil: Die hohen Triebe der Pflanze sind stabiler und fallen nicht um. Und man braucht sie nicht mit Stäben zu stabilisieren.

Der richtige Boden und Standort für Gladiolen

Damit Gladiolen gut wachsen, benötigen sie einen lockeren und tiefgründigen Boden. Dabei sollte die Erde nährstoffreich sein und stets leicht feucht sein. Handelt es sich um einen lehmigen und dichteren Boden, sollte man eine Drainage-Schicht einsetzen. Für den Standort gilt: Gladiolen mögen es sonnig, aber geschützt.

Tipp: Gladiolen profitieren von Standort-Wechsel

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde rät zudem, Gladiolen jedes Jahr an einem anderen Standort zu pflanzen. Denn wenn die Knollen mehrere Jahre hintereinander an der gleichen Stelle in den Boden kommen, verlieren sie ihre Widerstandskraft.

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Wann kann man Gladiolen pflanzen?

Gladiolen kommen im Frühling in den Boden – dann, wenn regional die Frostgefahr sicher gebannt ist. Das kann bei besonders guter Witterung, die stabil bleibt, ab Ende April sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis Mitte Mai. Im Handel aber kann man die Knollen bereits auf Vorrat kaufen.

Tipps zum Düngen

Neben Sonne brauchen Gladiolen einen möglichst nährstoffreichen Boden. Als natürlicher Dünger bietet sich Hornmehl und Kompost an, den man am besten beim Pflanzen gleich mit in die Erde gibt.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Da kranke Knollen den Boden für nachfolgende Pflanzen verseuchen können, sollte man beim Kauf darauf achten, dass es unter dem Hüllblatt keine verfärbten oder eingesunkenen Stellen gibt. Diese zeigen Krankheiten an.

mit Material der dpa