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4 häufige Fehler beim Anpflanzen von Hokkaido-Kürbis

Fehler beim Anpflanzen von Hokkaido Kürbissen im Garten und auf dem Balkon
Schon eine Pflanze reicht aus, um mit dem Kultivieren von Hokkaido zu beginnenFoto: Getty Images

Hokkaido gehört zu den beliebtesten Speisekürbissen, passt er geschmacklich zu vielen Gerichten und ist dabei auch noch gesund. Liebhaber der vielseitigen, orangefarbigen Frucht können sie auch selbst im Garten anbauen. Eine reiche Ernte ist garantiert, wenn man den Pflanzen die richtige Pflege zuteilwerden lässt.

Hokkaido-Kürbis braucht nicht viel, um auch in deutschen Gärten zu gedeihen. Doch wie bei allen anderen Obst- und Gemüsepflanzen gilt auch für den Speisekürbis: Nur wenn Standort, Boden und Pflege stimmen, werden Hobbygärtner mit Früchten belohnt. Daher gilt es schon beim Anpflanzen von Hokkaido, Fehler zu vermeiden.

4 Fehler beim Anpflanzen von Hokkaido

  1. Zu wenig Fläche: Hokkaido breitet sich sowohl unter- als auch überirdisch stark aus und braucht daher ausreichend Platz.
  2. Zu wenig Wasser: Der Wasserbedarf ist hoch. Hobbygärtner müssen die Kürbispflanze daher regelmäßig und vor allem ausreichend bewässern.
  3. Zu früh im Beet: Hokkaido-Kürbis ist frostempfindlich, daher sollten die Pflanzen erst nach den Eisheiligen – also etwa Mitte Mai – ins Beet umgesetzt oder gepflanzt werden.
  4. Zu wenig Licht und Wärme: Hokkaidos sind Sonnenanbeter. Ein warmer Platz in der Sonne ist daher unbedingt notwendig, damit sich die Pflanzen gesund entwickeln können.

Hokkaido anpflanzen – Tipps zu Boden und Pflege

Der optimale Boden

Hokkaidos brauchen viele Mineralstoffe, daher sollte der Boden einen dementsprechend hohen Nährstoffgehalt haben. Wer nachhelfen muss, gibt Kompost oder humusreiches Substrat in die Erde, Hornspäne sind der optimale Dünger. Davon braucht der Speisekürbis aber nur wenig.

Hokkaido anpflanzen

Die Kerne etwa einen Zentimeter tief in die Erde stecken, zwischen ihnen sollte am besten etwa ein Meter Abstand herrschen. Anschließend feucht halten, Staunässe aber unbedingt vermeiden. Am besten wird gleich eine Rankhilfe angebracht, um die Pflanzen beim Wachstum zu unterstützen.

Hinweis: Wer nicht bis Mitte Mai mit dem Anpflanzen warten möchte, kann schon im März auf der Fensterbank oder im Hochbeet Hokkaidos vorziehen.

Richtig pflegen

Um die Ausbildung der Blüten zu fördern, kann man lange Blätter von der Pflanze entfernen.

Auch interessant: Warum selbst gezüchtete Zucchini giftig sein können

Wann sind Hokkaido-Kürbisse erntereif?

Von September bis Dezember ist Erntezeit. Um zu erkennen, ob ein Hokkaido-Kürbis reif ist, klopft man auf die Frucht. Ein hohler Klang verrät, dass der Kürbis geerntet werden kann.

Häufige Schädlinge und Krankheiten

Hokkaido-Kürbisse sind nicht nur bei Menschen beliebt, auch Schnecken können den Blättern der Pflanze nicht widerstehen. Hobbygärtner sollten sie daher mit einem Schneckenzaun vor den gefräßigen Schädlingen schützen oder andere Maßnahmen zur Vertreibung ergreifen. Welche es gibt, erfahren Sie hier.

Sorgen können außerdem Pilze bereiten: ein Schlauchpilz namens Didymella bryoniae und der Echte sowie der Falsche Mehltau. Ersterer verursacht bei Pflanzen die sogenannte Gummistängelkrankheit, indem er durch kleine Schäden an der Pflanze in sie eindringt. Ein Befall ist erkennbar durch Flecken auf den Blättern und besonders weiche Stängel – daher auch der Name der Krankheit. Vorbeugen können Hobbygärtner nur, indem sie keine Verletzungen an der Pflanze verursachen und übermäßige Nässe verhindern.

Ein mehliger Belag auf den Blättern der Hokkaido-Pflanze lässt hingegen auf Mehltau schließen. Dieser Pilz lässt sich schon mit einigen Hausmitteln bekämpfen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.