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Mit Pflegetipps

8 schöne Hängepflanzen für zu Hause

Hängepflanzen für zu Hause
Hängepflanzen bringen auf dekorative Weise jede Menge Grün ins ZuhauseFoto: Getty Images

Sie hängen stilvoll in der geflochtenen Makramee-Blumenampel, lässig vom Regal und verleihen tristen Zimmerecken Eleganz: Hängepflanzen lassen sich nicht nur in fast allen Räumen der Wohnung platzieren. Sie sind auch ausgesprochen pflegeleicht, wunderbare Luftverbesserer und beeindrucken mit imposanten Blüten.

An den Gewächsen mit den sich wasserfallartig über Übertopfrändern ergießenden Trieben kommt man nicht mehr vorbei: Hängepflanzen haben sich längst des Klischees der staubigen Büropflanze entledigt. Inzwischen erobern sie Wohnungen und das aus gutem Grund. Simpel lassen sich die grünen Gewächse in jede Einrichtung integrieren. Sie beanspruchen wenig Platz sowie Pflege und verbessern nebenbei auch noch das heimische Raumklima.

8 pflegeleichte Hängepflanzen für zu Hause

Die Auswahl an Hängepflanzen ist gigantisch. Von besonders bekannten und beliebten Exemplaren mit Kultstatus bis hin zu den noch weitestgehend unbekannten Schönheiten ist alles dabei:

1. Geweihfarn (Platycerium bifurcatum)

Geweihfarn
Der Geweihfarn zählt zu den noch unbekannteren Hängepflanzen für die WohnungFoto: Getty Images

Mit seinen besonderen, graugrün gefiederten Blättern, die bis zu 90 Zentimeter groß werden können, zählt er zu den exotischeren, aber ausgesprochen schönen Hängepflanzen. Seiner auffälligen Blätterform verdankt der Geweihfarn auch seinen Namen. Nicht nur in Scandi-Stil gestalteten Wohnungen ist diese blütenlose Pflanze ein dekorativer Hingucker.

Geweihfarne sind ursprünglich im tropischen australischen Regenwald heimisch. Daher gedeihen sie besonders gut an hellen bis halbschattigen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit, beispielsweise im Badezimmer. Wer lange Freude an dieser außergewöhnlichen Hängepflanze haben möchte, sollte den Wurzelballen konstant feucht halten. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Regelmäßiges Düngen ist ebenfalls sinnvoll. Ähnlich wie bei Orchideen empfiehlt es sich, Geweihfarne nicht unbedingt zu gießen. Stattdessen hat es sich bewährt, die Hängepflanze in zimmerwarmes, kalkarmes Wasser zu tauchen.

2. Wachsblume (Hoya)

Detailansicht Blüte Wachsblume
Die Wachsblume begeistert mit filigranen BlütenFoto: Getty Images

Wer an Hängepflanzen denkt, hat diese Schönheit sicherlich nicht als erstes im Sinn. Dabei ist die Wachsblume mit ihren mehreren meterlangen Ranken ebenfalls eine ausgesprochen dekorative Hängepflanze. Sie zählt zur Familie der Seidenpflanzengewächse. Ihren weißen mitunter fleischfarbenen Blüten verdankt sie auch ihr Pseudonym „Porzellanblume“. Diese wachsartigen Blüten der in China, Japan und Australien heimischen Pflanze riechen übrigens auch recht angenehm.

Wer diese Hängepflanze in seiner Wohnung platzieren möchte, sollte einen hellen, Zugluft-freien Standort wählen. Wichtig ist es, Wachsblumen nicht zu gießen, sondern sparsam mit kalkarmen Wasser zu besprühen. Staunässe sollte ebenfalls vermieden werden. In der Wachstumsperiode kann man sie einmal monatlich düngen.

3. Erbsenpflanze (Senecio Rowleyanus)

Blumenampel mit einer Erbsenpflanze
Witzig anzusehen: Die Erbsenpflanze stammt ursprünglich aus Südafrika
Foto: Getty Images

Die Erbsenpflanze (auch bekannt als Kreuzkraut, Greiskraut, Perlenschnur ebenso wie Kap-Efeu) ist ein kleiner Star unter den Hängepflanzen. Auch ihr Name kommt nicht von ungefähr. So scheinen ihre kleinen, runden sowie grünen Blätter wie Erbsen an einer Schnur aufgefädelt zu sein. Eine einzelne „Perlenschnur“ kann bis zu einem Meter lang werden. Die kleinen weißen Blüten der Erbsenpflanze verströmen ein leichtes Zimtaroma.

Wer sie an einem hellen bis halbschattigen Standort platziert und moderat mit kalkarmen Wasser gießt, wird sich lange an ihr erfreuen können.

4. Gemeiner Efeu (Hedera helix)

Efeutopf steht auf einer Kommode
Der Gemeine Efeu ist für viele als Hängepflanze eine gute WahlFoto: Getty Images

Diese robuste Hängepflanze klettert nicht nur alte Bäume und Gemäuerfassaden empor. Mit seinen gelbgrün gefärbten und weiß gemusterten Blättern bringt der Efeu auch frisches Grün ins Zuhause. Zudem ist der Gemeine Efeu als pflanzlicher Mitbewohner erfreulich unkompliziert. Gießt man ihn regelmäßig und versorgt ihn bei Bedarf mit Dünger, hat man mit dieser Hängepflanze in der Wohnung lange seine Freude.

Besonders erfreulich: Im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen gedeiht er selbst in Zimmerecken mit weniger guten Lichtverhältnissen. Bunte Sorten benötigen jedoch täglich einige Stunden Sonnenlicht. Großes Manko: Efeu ist giftig. In Haushalten mit kleinen Kindern und Haustieren sollte man deshalb lieber ungiftige Hängepflanzen bevorzugen.

Hierzu passend: Wie man Efeu als Zimmerpflanze richtig pflegt

5. Die Schamblume (Aeschynanthus) als Hängepflanze für zu Hause

Detailansicht Schamblume
Wer blühende Hängepflanzen bevorzugt, kann mit der Schamblume eine imposante Pflanze in sein Zuhause holenFoto: Getty Images

Wer die länglichen Blütenkelche der Schamblume in den Farbnuancen von Orange bis Purpur erblickt, wird sich nicht wundern, warum die Schamblume auch gern Lippenstiftpflanze genannt wird. Aber auch die je nach Sorte (und davon gibt es über einhundert) länglich bis rundlich, mitunter leicht eingedrehten Blätter sind dekorativ. Ursprünglich ist die Schamblume in Ozeanien und Asien heimisch.

Wie viele der vorgestellten Hängepflanzen bevorzugt auch sie einen hellen, allerdings nicht der direkten Sonne ausgesetzten Standort. Schamblumen gedeihen gut, wenn man sie regelmäßig besprüht und zum Gießen zimmerwarmes, kalkarmes Wasser verwendet. Das Düngen kann vom Frühling bis in den Herbst hinein erfolgen.

6. Kletter-Philodendron (Philodendron scandens)

Detailansicht Kletter-Philodendron
Vom Kletter-Philodendron lassen sich einfach Ableger ziehenFoto: Getty Images

Ein wahrer Klassiker unter den Hängepflanzen für zu Hause ist der Kletter-Philodendron (Baumfreund). Ursprünglich in den mittelamerikanischen und südamerikanischen Tropenwäldern heimisch hat er hierzulande schon Kultstatus unter den Hängepflanzen erreicht. Bei guter Pflege und optimalen Bedingungen sind bis zu fünf Meter lange Triebe keine Seltenheit. Auch seine Blätter erreichen mit bis zu dreißig Zentimetern Rekordmaße. Zum Blühen wird man ihn als Topfpflanze allerdings nur schwerlich bringen.

Auch der Kletter-Philodendron bevorzugt einen hellen, nicht direkt sonnigen Standort und moderates Wässern. Gelegentliches Ansprühen mit kalkarmen Wasser und vierzehntägiges Düngen in der Wachstumssaison ist empfehlenswert.

7. Schwertfarn (Nephrolepis exaltata)

Blumenampel mit Schwertfarn
Der Schwertfarn verwandelt triste Ecken in grüne OasenFoto: Getty Images

Auch der Schwertfarn darf sich zu den wohl schönsten Hängepflanzen zählen lassen. Besonders beliebt ist dieses aus den tropischen und subtropischen Wäldern stammende Gewächs nicht nur wegen seiner krausen, fiedrigen und filigranen Blätter.

Vielmehr schwören viele auf ihn als absolute Einsteigerpflanze. Wer mit Hängepflanzen liebäugelt, aber noch wenig Erfahrung hat, kann seinen grünen Daumen am recht robusten Schwertfarn ausprobieren. Der Pflegeaufwand ist überschaubar. Er fühlt sich an einem hellen, auch leicht schattigen, keinesfalls jedoch vollsonnigen Standort wohl. Die Erde leicht feucht halten, Staunässe vermeiden und gelegentlich besprühen und im Sommer monatlich düngen.

8. Efeutute (Epipremnum pinnatum) als Klassiker unter den Hängepflanzen

Detailansicht Efeutute
Mit ihren langen Ranken breitet sich die Efeutute gern entlang von Regalen ausFoto: Getty Images

Die Efeutute ist wohl eine der bekanntesten Hängepflanzen für zu Hause. Mit ihren bis zu 50 Zentimeter großen Blättern und den bis zu drei Meter langen Ranken verwandelt sie das Zuhause leicht in eine florale Oase. Die Blätter weisen je nach Art hellgrüne, cremeweiße oder goldgelbe Musterungen auf.

Die Efeutute gedeiht gut an hellen bis halbschattigen Orten in der Wohnung. Man sollte sie mit kalkarmen Wasser mäßig gießen sowie gelegentlich besprühen. Von Frühling bis Herbst vierzehntägig düngen.