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Pflanz- und Pflegetipps

Wie baut man Steckrüben im Garten richtig an?

Die Steckrübe ist ein beliebtes Wintergemüse
Die Steckrübe ist ein beliebtes Wintergemüse Foto: Getty Images

Reich an Kalium, Kalzium, Magnesium sowie Vitamin B und C sind Steckrüben ein äußerst gesundes Gemüse. Hinzu kommt, dass man die Rüben auch leicht im eigenen Garten anbauen kann. Worauf Hobbygärtner dabei achten sollten.

Steckrüben (Brassica napus subsp. napobrassica) schmecken ein wenig wie Kohlrabi oder Möhren. In jedem Fall sind sie nicht nur gesund, sondern eignen sich auch für allerlei Gerichte. Besonders beliebt sind Eintöpfe und Suppen. Doch auch als Ofengemüse schmeckt die Knolle. Wie man das gesunde Gemüse richtig im Garten anpflanzt und pflegt, erklärt myHOMEBOOK.

Steckrüben im Garten pflanzen

Von Ende Mai bis Ende Juni können die Samen der Steckrüben direkt in den Garten ausgesät werden. Der Abstand zwischen den Reihen sollte 40 Zentimeter betragen. Für die Pflanzen kann man sowohl einen sonnigen als auch einen halbschattigen Standort auswählen. Als Mittelzehrer hat das Gemüse keine großen Ansprüche an den Boden. Ideal wäre jedoch ein humoses und lockeres Substrat. Brokkoli, Kohl und Erbsen sind ideale Beetnachbarn.

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Die optimale Pflege

Bewässerung

Steckrüben sollte man regelmäßig gießen. Insbesondere während langer Trockenperioden ist eine ausreichende Bewässerung eine wichtige Pflegemaßnahme.

Düngung

Bereits vor der Pflanzung kann man den Boden mit Kompost vorbereiten. Auch danach eignet sich besonders Kompost zur Düngung.

Schnitt

Ein Pflegeschnitt ist nicht nötig.

Wann kann man Steckrüben ernten?

Ab September kann man Steckrüben bis in den Dezember hinein ernten. Dafür zieht man die Knolle einfach aus der Erde. Anschließend kann man die Laubblätter entfernen. Möchte man die Rüben nicht sofort verzehren oder verarbeiten, kann man sie in einer mit Sand befüllten Kiste an einem kühlen und dunklen Ort, zum Beispiel im Keller, aufbewahren.

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Sind Steckrüben winterhart?

Leichten Frost schadet dem Gemüse nicht. Winterhart ist die Pflanze allerdings nicht. Es empfiehlt sich, die Rüben noch vor Weihnachten zu ernten.

Krankheiten und Schädlinge

Besonders beliebt es der Kohl bei den Raupen des Kohlweißlings. Einen Befall verhindert man am besten mit der Hilfe von Netzen, die man über das Gemüse spannt. Auch der Pilz, der gemeinhin als Kohlhernie bekannt ist, kann bei den Steckrüben auftreten. Die Krankheit verbreitet sich schnell weiter. Beobachtet man, dass der Pilz die Pflanzen befallen hat, sollte man dieses Beet für mindestens sieben Jahre nicht bewirtschaften. Um eine Erkrankung zu verhindern, kann man den Boden kalken.

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