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5 winterharte Stauden für Garten und Balkon

Überblick

5 winterharte Stauden für den Garten

Wählt man winterharte Stauden für den Garten, muss man diese in den kalten Monaten nicht überwintern
Wählt man winterharte Stauden für den Garten, muss man diese in den kalten Monaten nicht drinnen überwinternFoto: Getty Images

Noch bevor der Winter anbricht, müssen Hobbygärtner alle Stauden winterfest machen und gegebenenfalls in ein Winterquartier bringen. Diese Arbeit kann man sich sparen, wählt man für die Beete im Garten und Blumenkästen auf dem Balkon winterharte Stauden aus, die an das Klima in den kalten Monaten gewöhnt sind.

Unter Stauden versteht man im Allgemeinen jene Pflanzen, die mehrjährig sind. Außerdem verholzen bei diesen Gewächsen die oberirdischen Pflanzenteile nicht. Im Garten sind Stauden kaum wegzudenken. In diesem Artikel erfahren Hobbygärtner, welche Stauden winterhart sind.

1. Pfingstrosen

Pfingstrose
Pfingstrosen zählen zu den winterharten StaudenFoto: Getty Images

Aufgrund ihrer üppigen Blütenpracht sind Pfingstrosen sowohl im Blumenstrauß als auch im Beet beliebte Stauden. Ein klarer Vorteil: Die Pflanze ist winterhart. Eine Ausnahme besteht bei Kübelpflanzen. In diesem Fall sollte man den Topf mit Jute oder Vlies einwickeln. Im Beet bedarf es keiner Pflegemaßnahmen für den Winter. Als Standort wählt man idealerweise einen Platz mit Sonne. Doch auch im Halbschatten fühlt sich die winterharte Staude wohl.

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2. Wollziest

Wollziest hat viele Namen. Einige sind Eselsohr, Hasenohr oder Wolliger Ziest
Wollziest hat viele Namen. Einige sind Eselsohr, Hasenohr oder Wolliger ZiestFoto: Getty Images

Eine ganz besondere Staude ist der Wollziest. Das äußere Erscheinungsbild der Pflanze besticht durch ihre samtig silbern schimmernden Blätter. Hinzu kommt, dass Bienen und Schmetterlinge förmlich von der winterharten Staude angezogen werden. Pflanzt man das Gewächs an einen sonnigen und warmen Standort, hat man kaum Mühe mit der Staude. So müssen Hobbygärtner den Wollziest nur während anhaltender Trockenperioden gießen. Als äußerst robuste Pflanze wird man kaum Schädlinge oder Erkrankungen vorfinden.

3. Christrose

Durch die frühe Blüte ist die Christrose sehr beliebt
Durch die frühe Blüte ist die Christrose sehr beliebtFoto: Getty Images

Die Christrose ist nicht nur eine winterharte Staude, sondern zeigt auch ihre zarten Blüten außergewöhnlich früh im Jahr. Je nach Witterung zeigt die Pflanze ihre Blüten bereits im November – und zwar bis in den März des nächsten Jahres hinein. Schnee und Frost machen der Blume nicht aus. Sie sind in der Pflege äußerst genügsam. Ein Schnitt ist in der Regel nicht nötig. Lediglich verwelkte Pflanzenteile kann man gelegentlich entfernen.

4. Ziergräser

Ziergräser verleihen jedem Beet das gewisse Extra
Ziergräser verleihen jedem Beet das gewisse ExtraFoto: Getty Images

Hobbygärtner können zwischen einer Vielzahl von verschiedensten Ziergräsern wählen. Während sie im Aussehen variieren, haben sie meist alle gemein, dass sie winterhart sind. Besonders beliebt sind Sorten wie der Blauschwingel, das Lampenputzergras, das Zebra-Chinaschilf oder das Engelshaar-Federgras. Ein Vorteil ist zudem, dass sie auch im Winter den Garten mit ihrer üppigen Gestalt zieren. In der Pflege sollten sich Hobbygärtner für die jeweilige Sorte informieren. Die meisten Ziergräser sind jedoch äußerst pflegeleicht.

5. Duftnessel

Bei Bienen und Schmetterlingen sind Duftnessel sehr beliebt
Bei Bienen und Schmetterlingen sind Duftnessel sehr beliebtFoto: Getty Images

Die bunten Blütenkerzen der Duftnessel locken verschiedene nützliche Insekten in den Garten. Wichtig ist, dass man Staunässe vermeidet. Bevor man die Pflanze gießt, sollte man also überprüfen, ob der Boden noch feucht ist. Je trockener Duftnesseln – auch Agastache genannt – stehen, desto besser überstehen sie Schnee und Frost im Winter. Gießen muss man sie also in den kalten Monaten nicht.

Wie bereitet man die Stauden auf den Winter vor?

Um die Lebensdauer der Stauden zu erhöhen und eine üppige Blüte im kommenden Jahr zu fördern, empfiehlt es sich, die Stauden im Herbst stark zurückzuschneiden. Nach der Blüte schneidet man die Pflanzen etwa zehn Zentimeter über dem Boden ab. Winterharte Stauden, die in der kalten Jahreszeit ansehnliche Blätter oder Früchte tragen, sollte man jedoch nicht abschneiden. Wer seine Pflanzen zusätzlich vor Frost schützen möchte, kann Mulch, Laub oder Reisig auf dem Beet verteilen.

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