Um für ein buntes Beet im Sommer zu sorgen, ist der April ideal. Denn jetzt ist die Zeit, um Sommerblüher zu pflanzen. Welche Pflanzen dazu zählen und worauf man achten sollte im Überblick.
Pflanzt man Sommerzwiebeln im April ein, sollte man folgendes beachten: Hobbygärtner sollten einen hellen Standort auswählen. Die Pflanzen benötigen mindestens vier Stunden Sonne am Tag. Zudem sollte der Boden durchlässig und nicht zu feucht sein. Entspricht der Gartenboden diesen Vorraussetzungen nicht, kann es helfen, ihn mit etwas Sand aufzulockern. Weitere Tipps für das Einpflanzen von Sommerzwiebeln verrät myHOMEBOOK.
Übersicht
Sommerblüher anpflanzen – Tipps
Ob die Pflanzen einen vollsonnigen Standort oder auch ein paar Stunden Schatten am Tag brauchen, ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Daher empfiehlt es sich, erst die Pflegehinweise zu den jeweiligen Pflanzen sorgfältig zu lesen, bevor man sie einpflanzt. Die Sommerblüher sollte man außerdem zunächst in ein schützendes Gefäß pflanzen. Ansonsten laufen sie Gefahr, von Schnecken oder Wühlmäusen befallen zu werden. Erst, wenn ein oberirdischer Wuchs sichtbar ist, können sie direkt ins Beet gesetzt werden.
Das Pflanzloch für die Sommerzwiebeln sollte etwa zweimal so tief sein, wie die Pflanzen hoch sind. Zwischen den Zwiebeln sollte ein Abstand von mindestens 20 Zentimetern eingehalten werden.
Frostunempfindliche Sommerzwiebeln pflanzen
Es gibt Sorten, die weniger kälteempfindlich sind und daher bereits ab April gepflanzt werden können, ohne dass sie Schaden nehmen:
- Schopflilie / Ananasblume (Eucomis)
- Gladiole (Gladiolus)
- Riesenhyazinthe (Galtonia candicans)
- Lilie (Lilium)
- Windröschen (Anemone)
- Prachtscharte (Liatris spicata)
- Blumenrohr (Canna)

Frostempfindliche Sommerzwiebeln pflanzen
Andere Sorten vertragen Kälte und Frost nicht, daher sollte man sie erst ab Mitte Mai pflanzen. Als Faustregel gilt, die Eisheiligen abzuwarten. Dann kann man die Sommerzwiebeln aber direkt ins Beet pflanzen. Begonien (Begonia) und Dahlien (Dahlia) blühen unter diesen Voraussetzungen sogar bis in den Oktober hinein. Weitere Sorten sind:
- Freesie (Freesia)
- Steppenkerze (Eremurus)
- Montbretie (Crocosmia × crocosmiiflora)
- Ruhmeskrone (Gloriosa superba)

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Sommerblüher richtig pflegen
Sofern man beim Pflanzen der Sommerblüher noch keinen Langzeitdünger verabreicht hat, sollte man mit dem Düngen warten, bis die Triebe etwa zehn Zentimeter hoch sind. Wenn sich die ersten Triebe zeigen und die Pflanze heranwächst, braucht sie regelmäßig Wasser. Gegossen wird am besten morgens, damit die Pflanzen das Wasser über den Tag verteilt aufnehmen können. Staunässe unbedingt vermeiden!
Entwickelt die Pflanze hohe Stängel, brauchen diese eine Stütze, damit sie nicht abbrechen. Verblühte und welke Blätter immer entfernen, damit sich neue Blüten und Triebe entwickeln können.
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Nicht ganzjährig im Beet lassen
Hobbygärtner sollten ihre Sommerblüher – bis auf Lilien – im Herbst wieder ausgraben und in einem trockenen sowie kühlen Raum lagern. Im neuen Jahr kann man sie dann ab Mitte Mai wieder ins Beet pflanzen.