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Welche Stauden und Blumen im August einen Schnitt brauchen

Damit es eine zweite Blüte gibt

Stauden und Blumen, die im August einen Schnitt brauchen  

Blumen und Stauden, die man im Spätsommer zurückschneiden sollte
Rittersporn kann ein zweites Mal blühen, wenn man ihn rechtzeitig zurückschneidetFoto: Getty Images

Viele Stauden und Blumen blühen ein zweites Mal, wenn man sie im August zum richtigen Zeitpunkt zurückschneidet. Welche Pflanzen dazu zählen und wie man richtig vorgeht im Überblick.

Nach der Blüte bilden viele Pflanzen ihre Samen aus. Das ist mit viel Kraft verbunden. Wer keinen Wert darauf legt, dass die Blumen im Beet Samen ausbilden und sich vermehren, sollte die Blüten im August zurückschneiden. Auf diese Weise können die Pflanzen ein zweites Mal blühen. Worauf es zu achten gilt, erklärt myHOMEBOOK.

Welche Blumen sollte man im Spätsommer zurückschneiden?

Alle Blumen, Stauden und Sträucher, die im Frühjahr geblüht haben, sollten im Spätsommer von welken Blüten befreit oder sogar zurückgeschnitten werden. Das hat gleich zwei Gründe:

  1. Faulende Blüten könnten ansonsten zu einem Pilzbefall führen.
  2. Nach einem Rückschnitt können viele Pflanzen noch ein weiteres Mal blühen.

Bei Geranien, Petunien, Flieder, Dahlien, Fuchsien sowie Verbenen sollte man im August daher unbedingt verwelkte Blüten entfernen. Bei folgenden Blumen, Stauden und Sträuchern empfiehlt sich das Zurückschneiden nach ihrer Blüte:

  • rote Stachelbeere
  • Johannisbeere
  • Fächer- sowie Wanderspaliere
  • Pflaume und Himbeere (nach der Ernte)
  • Laubbäume wie Flieder oder Forsythie, die im Frühsommer blühen
  • Kirsch-, Pfirsich- sowie Aprikosenbaum

Die Triebe von Lavendel sollten um ein Drittel gekürzt werden, bei Rittersporn darf es sogar noch radikaler zugehen. Kurz über dem Boden kann man die Triebe kappen, damit das Hahnenfußgewächs im Herbst noch einmal seine Blüten zur Schau stellt.

Worauf gilt es beim Rückschnitt zu achten?

Für den Rückschnitt sollten Hobbygärtner ein möglichst scharfes Werkzeug verwenden. Ein scharfes Messer oder eine scharfe Gartenschere erleichtern nicht nur den Schnitt, sondern reduzieren auch die Wahrscheinlichkeit, die Pflanze dabei unnötig zu verletzen. Erkennt man, dass die beschnittene Pflanze krank ist, empfiehlt es sich, das Werkzeug zwischen jedem Schnitt zu desinfizieren. Bei Pflanzen mit Stacheln oder Dornen empfiehlt es sich zusätzlich, die nötige Schutzkleidung wie zum Beispiel Handschuhe zu tragen.

Auch interessant: Pflaume und Zwetschge – was ist eigentlich der Unterschied?

Pflanzen, die man nicht mehr zurückschneiden sollte

Während ein Rückschnitt bei genannten Pflanzen empfehlenswert und hilfreich ist, sollten Hobbygärtner bei einjährigen Pflanzen davon absehen. Sie bilden nach der Blüte Fruchtstände mit Hagebutten, die Vögeln und anderen Insekten sowie Nagetieren als Nahrung dienen.

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