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SOS-Kur

So retten Sie verbrannten Rasen

Mit einer SOS-Kur kann man mitunter verbrannten Rasen retten
Im Sommer kann der Rasen schnell Schäden davontragenFoto: Getty Images

Im Sommer kann es schnell passieren, dass Blätter und Rasen in der Hitze verbrennen. Das muss aber nicht immer das Todesurteil sein. Manchmal kann man das Gras wieder aufpäppeln – mit einer SOS-Kur.

Zu dieser SOS-Kur für den Rasen rät die Sächsische Gartenakademie. Die Rasendecke sei so in der Lage, sich zu regenerieren und kann dann auch Unkräuter im Wachstum wieder überholen.

Vor SOS-Kur für Rasen Unkraut entfernen

Gibt es inmitten der gelben oder braunen Rasenflächen grüne Inseln, handelt es sich dabei meist nicht um Rasen, sondern um Wildkräuter. Sie sind viel resistenter. Die Gartenexperten raten, vor der SOS-Kur für Rasen Kriechendes Fingerkraut, Gundermann, Hahnenfuß und Klee auszustechen und zu entfernen. Sie gelten als ausdauernde Unkräuter.

Auch interessant: Achtung! So sollten Sie Ihren Rasen NIE gießen

Radikale SOS-Kur für Zier- und Sportrasen

Besteht die Rasenfläche aus Gräsersorten für einen Zierrasen oder einen hochwertigen Sportrasen, können Sie verbrannten Rasen nur mit einer radikaleren Kur retten. Sie sollten den Rasen dann kurz schneiden und eventuell sogar vertikutieren. Dann muss das Stück neu eingesät werden. Dünger und das regelmäßige Wässern lässt die Gräser bald sprießen.

Wichtig: Bei beiden Methoden sollten Sie im Spätsommer oder gar erst im frühen Herbst nur noch kaliumbetonten und stickstoffreduzierten Dünger nutzen. Er kann den Rasen durch den Winter bringen.