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Fit für die neue Saison

Der richtige Zeitpunkt für den Frühjahrsputz im Garten

Im Frühling gilt es den Garten auf die kommende Gartensaison so gut wie möglich vorzubereiten
Im Frühling ist die Zeit gekommen, den Garten auf die kommende Gartensaison vorzubereitenFoto: Getty Images

Nach der kalten Jahreszeit kommt der Frühling – und damit die Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen. Wie Hobbygärtner dabei am besten vorgehen, erklärt myHOMEBOOK.

Nicht nur das Haus oder die Wohnung, sondern auch der Garten verlangt nach einem Frühjahrsputz. Das ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig, sondern auch um mögliche Schäden an den Pflanzen zu erkennen. An abgestorbenen Pflanzenteilen fühlen sich Pilze und andere Krankheitssporen wohl. Diese können auf gesunde Pflanzen übertragen werden.

Wann ist die ideale Zeit für den Frühjahrsputz im Garten?

Verschiedene Insekten wie Bienen überwintern in den Stängeln und Blüten der Pflanzen und erwachsen erst, wenn die Temperaturen warm genug sind. Um die nützlichen Insekten nicht versehentlich zu töten, sollte man mit dem Frühjahrsputz im Garten erst beginnen, wenn die Temperaturen dauerhaft bei mindestens 10 Grad Celsius liegen. Dann sollte auch der Boden aufgetaut sein. Wichtig ist hierbei, dass die Erde nicht zu feucht ist. Ideal ist ein leicht trockener Boden.

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Frühjahrsputz im Garten – was zu tun ist

1. Was man entfernen kann

Ähnlich wie beim Putzen im Haus gilt es auch im Garten zunächst das Alte zu entfernen, um Platz für Neues zu schaffen. Dazu zählen zum Beispiel Mulch und andere Mittel, die Pflanzen im Winter vor dem Frost geschützt haben – diese kann man nun entfernen. Auch altes Laub auf den Beeten oder in den Blumentöpfen kann man entfernen.

Beim Frühjahrsputz im Garten können Hobbygärtner ebenfalls die einjährigen Blumen der letzten Gartensaison sowie abgestorbene Pflanzenteile der mehrjährigen Sträucher, Stauden und Blumen entfernen. Entdeckt man zwischen den Pflanzen Unkraut, kann dieses ebenfalls gejätet werden.

2. Was man schneiden kann

Um das Wachstum verschiedener Pflanzen zu fördern, sollte man sie im Frühjahr zurückschneiden. Dabei gilt es einiges zu beachten: Hecken dürfen nur bis Ende Februar stark zurückgeschnitten werden, da anschließend in den Hecken brütende Vögel gestört werden. Zudem sollte man frühblühende Sträucher wie die Hasel oder die Forsythie noch nicht stutzen, sonst schneidet man die Knospen ab.

Blüht die Forsythie, bedeutet es, dass auch die Rosen im Garten einen Schnitt vertragen. Wichtig ist, dass man dabei scharfes Werkzeug für einen glatten Schnitt verwendet. Weitere Tipps zum Pflanzenschnitt im Frühjahr können Sie hier nachlesen.

3. Was man pflegen kann

Die mehrjährigen Pflanzen und Sträucher im Garten sollten im Frühjahr gepflegt werden. Dazu zählt zum Beispiel, dass man sie mit Kompost oder Hornmehl düngt. Auch der Boden sollte für die kommende Saison vorbereitet werden: Es empfiehlt sich, die Erde im Beet zu harken. Auf das Umgraben des Bodens sollte man verzichten. Dadurch würden wichtige Mikroorganismen, die im Boden leben, sterben. Zudem gelangen unerwünschte Unkrautsamen durch das Umgraben an die Oberfläche und haben die Chance zu keimen.

Im Frühling können sich Hobbygärtner auch wieder um den Rasen kümmern: Vertikutieren, störendes Moos entfernen und düngen – alle Tipps für einen grünen Rasen finden Sie hier. Auch die Werkzeuge sollte man im Frühjahr auf Rost und andere Schäden kontrollieren und sie gegebenenfalls reparieren, säubern oder austauschen. Die Terrasse, Wegsteine, der Balkon und die Gartenmöbel kann man nun ebenfalls säubern. Tipp: Grünbelag – ob auf Steinen oder Möbeln – kann man einfach und umweltschonend mit Schmierseife entfernen.

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