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Übersicht

6 Garten-Trends für 2022, die Hobbygärtner kennen sollten

Gartentrends 2022
Das erweiterte Wohnzimmer ist einer von vielen Gartentrends 2022Foto: Getty Images

Für viele ist der Garten nicht mehr nur optischer Hingucker oder reiner Nutzgarten. Auch der Outdoor-Bereich wird zunehmend als erweitertes Wohnzimmer oder Homeoffice unter freiem Himmel genutzt. Das sind die beliebtesten Gartentrends 2022.

„Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat“ – so eine persische Weisheit. Aber so ein paradiesischer Garten will auch genutzt sein. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Arbeitswelt zunehmend ins Homeoffice verlagert. Kein Wunder also, dass Besitzer eines Gartens diesen seitdem auch häufiger und kreativer nutzen. Die beliebtesten Gartentrends 2022 haben wir hier gesammelt.

Outdoor-Wohnzimmer als Gartentrend 2022

Die Zeiten der unbequemen Klappstühle auf der Terrasse sind endgültig vorbei. Wer einen Garten hat, möchte hier auch länger gepflegt und vor allem gemütlich Zeit verbringen. Hier bieten sich ausladende Lounge-Möbel mit weichen und zugleich dekorativen Kissen an. Ein passender Tisch lädt dazu ein, die Kaffeerunde bei schönem Wetter in den Garten zu verlegen. An lauschigen Sommernächten bringen Lichterketten eine heimelige Atmosphäre auf die Terrasse und auch Kerzenschein in Windlichtern oder Laternen sorgen für viel Gemütlichkeit. Wer diesem Gartentrend 2022 folgt, wird in den warmen Monaten des Jahres deutlich weniger Zeit im Wohnzimmer verbringen.

Homeoffice im Garten

Mit einem eigenen Garten oder einer Terrasse muss niemand mehr wegen der Arbeit zum Stubenhocker werden. Ein Garten-Office muss gut geplant sein. Dann ist es aber die perfekte Arbeitsumgebung für alle Schreibtischtäter, die gerne frische Luft schnappen. Diese Punkte sollten vorab beachtet werden:

  • Der Arbeitsplatz im Garten sollte schattig sein. Pralle Sonne über Stunden ist neben den gesundheitlichen Folgen für die Haut meist auch anstrengender für die Augen. Wer einen sonnigen Garten hat, kann über die Anschaffung eines Pavillons nachdenken oder einen Bereich mit einem Sonnensegel beschatten. Auch die klassische Markise oder ein großer Sonnenschirm sind natürlich denkbar. Die Beschattung ist auch wichtig, da viele Bildschirme unter starker Sonnensintrahlung meist nur schlecht zu erkennen sind.
  • Kaum jemand kommt für die Arbeit noch ohne Laptop, Tablet und Co. aus. Das Homeoffice im Garten sollte also Zugang zu einer Außensteckdose haben, in die eine Outdoor-Steckdosenleiste gesteckt werden kann. Wer keine Außensteckdose hat, kann während der Arbeitszeit auch das Verlängerungskabel des Rasenmähers oder anderer Gartengeräte zweckentfremden und den Strom aus dem Innenraum anzapfen.

Gartentrend 2022 – der Wellness-Garten

Mit den zunehmend heißeren Sommern auch in unseren Breiten steigt die Nachfrage nach Pools und Schwimmteichen. Wer genug Platz hat, kann hier nicht nur erfrischende Entspannung finden, sondern auch Bahnen ziehen und so das Schwimmtraining in den eigenen Garten verlegen.

Aber auch Besitzer kleinerer Gärten haben die Qual der Wahl, wie sie das kühle Nass in den Outdoor-Bereich ihres Zuhauses bringen. Angefangen von kleinen aufstellbaren Pools über den Teich, der zum Badeteich umfunktioniert wird: Hauptsache, es wird im Garten für Abkühlung gesorgt. Der Badespaß muss aber nicht nur auf den Sommer beschränkt sein. Auch beheizbare Whirpools können aus fast jedem Garten im Winter eine Wellness-Oase machen. Erst recht, wenn dieser noch um eine Fasssauna ergänzt wird.

Der Selbstversorger-Garten

Nicht erst seit Versorgungsengpässen mit Klopapier während der Corona-Pandemie fühlen sich Selbstversorger und Prepper bestätigt: Etwas Unabhängigkeit vom lokalen Supermarkt schadet nie. Das gilt natürlich auch für Obst und Gemüse aus dem heimischen Garten. Weitere Pluspunkte: Frischer können Lebensmittel nicht sein und sie kommen darüber hinaus ohne Pestizide aus.

Besonders pflegeleicht sind hierbei alte Obst- und Gemüsesorten, die robust gegen Schädlinge und die jeweils aktuellen Witterungsbedingungen sind. Eine kleine Streuobstwiese oder auch nur ein Hochbeet mit alten Salatsorten können den Speiseplan mit selbst geerntetem Obst und Gemüse deutlich aufwerten. Vieles aus dem Garten lässt sich auch einfrieren oder einkochen, sodass man auch während der kalten Jahreszeit noch von der Ernte profitieren kann.

Nützlinge schützen

Dass nicht nur Honigbienen wichtig für das heimische Ökosystem sind, ist den meisten mittlerweile bekannt. Es gibt eine Vielzahl an nützlichen, bestäubenden Insekten, die auf Nektar- und Pollenjagd sind. Ganz nebenbei sorgen sie so für eine reiche Ernte bei jedem Nutzgartenbesitzer. Doch der Lebensraum vieler dieser Insekten verschwindet nach und nach. Ursprüngliche Blühflächen und artgerechte Nistmöglichkeiten sind Mangelware.

Insektenhotels sind deshalb in immer mehr Gärten zu finden und auch dem kleinsten Balkon ist in der Regel Platz dafür. Hier finden die bestäubenden Insekten wie Wildbienen oder auch verschiedene Falter Unterschlupf und können ihren Nachwuchs großziehen. Neben Insektenhotels werden zunehmend bunte Blühpflanzenmischungen angeboten. Diese machen nicht nur optisch etwas her, sondern bieten vielen Nektar- und Pollensammlern eine reichhaltige Nahrungsquelle.

Regenwasser sammeln

Eigentlich sind Regentonnen ein alter Hut. Mit zunehmender Wasserknappheit und heißen Sommern rückt dieses Thema in diesem Jahr aber wieder stärker in den Fokus. Von der einfachen Regentonne, die Wasser aus der Regenrinne auffängt bis zu großen, im Boden eingelassenen Bassins, die das Regenwasser mittels Pumpe wieder nach oben befördern, gibt es ein großes Angebot. Hier muss in der Regel nur einmal investiert werden und jeder Hobbygärtner spart langfristig Geld und Ressourcen.

Und zu guter Letzt ist Regenwasser weicher als das Leitungswasser in vielen Regionen. Die meisten Pflanzen vertragen kalkarmes Wasser deutlich besser und zeigen dies mit Wuchsfreude und Blühkraft. Selbst auf einem kleinen Balkon ohne Überdachung kann mithilfe einer flachen Wanne Regenwasser gesammelt werden. Dieses ist auch für Zimmerpflanzen deutlich besser verträglich als Wasser aus der Leitung.

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