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Rasen bei Regen düngen? Das sollten Hobbygärtner wissen

Auch bei Regen benötigt der Rasen Pflege
Auch bei Regen benötigt der Rasen Pflege Foto: Getty Images
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

4. August 2025, 14:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Es gibt Phasen, in denen es einfach nicht aufhört zu regnen. Doch auch während längerer Regenperioden benötigt der Rasen Pflege. Dazu zählt das Düngen. Bei Regen den Rasen zu düngen, kann sowohl Vor- als auch Nachteile bringen. myHOMEBOOK hat bei einem Rasenexperten nachgefragt, worauf Hobbygärtner achten sollten.

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Sollte man den Rasen bei anhaltendem Regen düngen?

Generell ist das ideale Wetter zum Düngen des Rasens bedeckt mit angekündigtem Regen. Nur durch ausreichend Feuchtigkeit, kann der Dünger schnell wirken. Aus diesem Grund müssen Gartenbesitzer bei sonnigen Wetter nachhelfen und nach dem Düngen den Rasen wässern. Nur durch das Einschwemmen verhindert man, dass mineralische Düngemittel zu Verbrennungen auf der Rasenfläche führen.

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Doch obwohl Feuchtigkeit beim Düngen wichtig ist, sollte man grundsätzlich nur düngen, wenn das Gras trocken ist. Feuchtes Gras und anhaltender Regen könnten zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Düngemittels führen, etwa weil der Dünger verklumpt. Das kann wiederum zu Schäden an der Grasnarbe führen, wozu Verbrennungen zählen. Anhaltender und starker Regen könnte ebenfalls zur Folge haben, dass das Düngemittel zu schnell in tiefe Erdschichten gespült wird. Dadurch bleibt nicht nur die Nährstoffversorgung aus, es kann zudem belastend für die Umwelt sein.

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Den Rasen bei Regen düngen – darauf kommt es an

Als Hobbygärtner ist man also auf das richtige Wetter angewiesen und sollte immer ein Auge auf den Wetterbericht haben. Bei lang anhaltenden Regenperioden über mehrere Wochen hinweg können dabei die regelmäßigen Düngebeigaben behindert werden. Doch „wenn die Gräser Hunger haben, müssen sie mit Nährstoffen versorgt werden, unabhängig von der jeweiligen Witterung“, meint Dr. Harald Nonn von der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) auf Anfrage von myHOMEBOOK.

Ideal sei Rasenlangzeitdünger mit synthetisch-organischen oder natürlich organischen Stickstoffquellen. „Sie geben den für das Wachstum und die Grünfärbung wichtigen Stickstoff dosiert an die Gräser ab und minimieren auch bei länger andauerndem Regen die mögliche Auswaschung des Stickstoffs in Form von Nitrat“, erklärt der Experte.

Tipps, um den Rasen bei Regen zu düngen

  • Nicht direkt nach Starkregen düngen. Besser ist es, etwas abzuwarten, bis der Boden etwas trockener ist, um Auswaschung zu vermeiden.
  • Wenn leichter Regen angesagt ist, kann man den Dünger direkt vorher ausbringen. Es reicht, wenn der Regen anschließend nur leicht ist, um den Dünger in den Boden zu bringen.
  • Langzeitdünger ist bei Regen die beste Wahl. Die Nährstoffe werden nur langsam freigesetzt und so nicht sofort ausgewaschen.

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