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Achtung, Blutsauger!

So bekämpfen Sie Zecken im Garten

Zecke im Garten
Bis zu 80 Zentimeter hohe Büsche können Zecken im Garten erklimmen, um sich auf die Lauer nach einem Wirt zu legenFoto: Getty Images

Zecken sind nicht nur in Waldgebieten zu Hause, sondern krabbeln auch durch die heimischen Gärten. Selbst in stadtnaher Umgebung sind die gefährlichen Insekten zu finden. myHOMEBOOK gibt Ihnen Tipps, wie Sie Zecken im eigenen Garten bekämpfen.

Ein Zeckenbiss kann Krankheiten wie Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen, ein Virus, der eine Hirnhautentzündung auslöst und zu Gleichgewichtsstörungen, Infektionskrankheiten, Lähmungen oder sogar zum Tod führen kann. Zecken kommen nicht nur in Wäldern vor, auch im privaten Garten finden die lästigen Parasiten attraktiven Lebensraum. Es gibt einige Orte, an denen sich die kleinen Blutsauger am liebsten ansiedeln.

Wie kommen Zecken in den Garten?

Ein Mythos besagt, dass sich Zecken in erster Linie von Bäumen herabfallen lassen, doch die von Natur aus blinden Spinnentiere klettern nicht auf Bäume. In freier Natur können die gefährlichen Krabbler maximal bis zu 80 Zentimeter erklimmen und begeben sich höchstens in kleineren Büschen auf Nahrungssuche.

Tatsächlich mögen es die Schädlinge feucht und schattig, siedeln sich also überall dort an, wo im Garten langes Gras, Hecken und Sträucher wachsen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen – die Insekten strecken allerorts die Fühler aus und suchen nach einem Wirt. Einer der Hauptgründe für die Verbreitung der Parasiten sind Wild- und Haustiere sowie Vögel, die von Zecken befallen sind und diese über weite Strecken transportieren.

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Was kann man gegen Zecken im Garten tun?

Aufgrund zahlreicher Wirte wie Mäuse, Marder, Igel und Eichhörnchen, die die Insekten mit Blutmahlzeiten versorgen, ist es nahezu unmöglich, den Garten komplett zeckenfrei zu halten. Schließlich gestaltet es sich eher schwierig, all den Tieren den Zugang zum Garten zu verwehren. Sie können lediglich dafür sorgen, dass weniger günstige Lebensverhältnisse für die lästigen Blutsauger herrschen. Hierzu zählen:

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Generell gilt:

Tipp: Tragen Sie bei Gartenarbeiten immer geschlossene Kleidung und nach Möglichkeit auch Handschuhe, um Körperkontakt zu vermeiden.

Wie bekämpft man Zecken im Garten?

Eine weitere Alternative stellen sogenannte Zeckenrollen dar. Laut Herstellerangaben sollen die Rollen die Parasiten anlocken und durch enthaltene Pestizide oder Biozide sofort abtöten. Die größten Helfer sollen dabei Mäuse sein, die als Hauptwirte dienen und die Papprollen für den Nestbau benutzen. Dass Sie Ihren Garten mit den Rollen komplett frei von Zecken bekommen, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Selbiges gilt für Zeckenfallen, die in ähnlicher Weise als Köderdose am Wegesrand fungieren sollen.

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Pflanzen, die Zecken im Garten abschrecken

Mit einigen Pflanzen können Gartenbesitzer Vorkehrungen treffen, damit sich Zecken gar nicht erst im Garten ansiedeln. Diese Pflanzen verströmen eigene Duftstoffe und schrecken die blutsaugenden Insekten damit ab. Dazu zählen:

  • Dalmatinische Insektenblume
  • Katzenminze
  • Rainfarn
  • Rosmarin
  • Schmalblättriger Lavendel

Nach Arbeiten im Garten gründlich auf Zecken untersuchen

Um sicherzugehen, dass Sie, Ihre Kinder oder Haustiere keine Zecke am Körper haben, sollten Sie nach jedem Gartenaufenthalt alles nach den Parasiten absuchen. Am häufigsten beißen sich die Blutsauger im Kopfbereich, am Hals, in den Achselhöhlen sowie in den Kniekehlen fest. Wer sich öfter in der Natur aufhält, sollte zudem über eine Impfung gegen FSME nachdenken.

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