31. Oktober 2025, 5:35 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Kürbis gehört zum Herbst wie bunte Blätter und warme Suppen. Doch oft ist eine Frucht so groß, dass man sie nicht auf einmal verarbeiten kann. Damit die Reste nicht verderben, lässt sich Kürbis wunderbar einfrieren. Das spart Geld, vermeidet Lebensmittelverschwendung und sorgt dafür, dass man das beliebte Gemüse das ganze Jahr über genießen kann. Besonders gut eignen sich Sorten wie Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis. myHOMEBOOK erklärt, was man beim Einfrieren beachten sollte.
Vor dem Einfrieren des Kürbisses zu beachten
Zum Einfrieren sollte nur reifer und unbeschädigter Kürbis verwendet werden. Nach dem Waschen wird der Kürbis halbiert, entkernt und vom faserigen Inneren befreit. Kürbisse mit dünner Schale müssen nicht extra geschält werden. Sorten mit dickerer Schale sollte man schälen. Anschließend den Kürbis in gleichmäßige Stücke schneiden – etwa zwei bis drei Zentimeter groß. So friert er schneller durch und lässt sich später besser portionieren.
Alternativ kann man den Kürbis auch pürieren. Zum einen kann man ihn direkt nach dem Auftauen verarbeiten und er hat bereits eine cremige Konsistenz, und zum anderen lässt er sich püriert platzsparend im Gefrierschrank unterbringen.
Achtung! Kürbis aus dem Garten immer vorkosten
3 Ideen, um Reste vom Kürbis zu verarbeiten
Roh oder gegart einfrieren?
Es gibt zwei bewährte Methoden, Kürbis haltbar zu machen: roh oder vorgegart.
Kürbis roh einfrieren:
Kürbiswürfel auf einem Tablett oder Teller einzeln auslegen und für ein bis zwei Stunden vorfrieren. Danach können sie in Gefrierbeutel oder Dosen umgefüllt werden, ohne aneinanderzukleben. Roh eingefrorener Kürbis hält sich etwa sechs Monate und eignet sich gut für Suppen, Eintöpfe oder Ofengerichte.
Kürbis gegart einfrieren:
Wer später Zeit sparen möchte, kann Kürbisstücke kurz blanchieren oder weichkochen. Danach gut abtropfen lassen und in passende Portionen aufteilen. Auch Kürbispüree lässt sich hervorragend einfrieren. Gegarte Varianten behalten ihr Aroma besonders gut und sind sofort einsatzbereit.
Diese Fehler sollte man beim Einfrieren vermeiden
Beim Einfrieren ist es wichtig, so wenig Luft wie möglich im Behälter zu lassen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Gefrierbeutel oder luftdichte Dosen eignen sich am besten. Die Portionen sollte man beschriften – mit Datum und Kürbissorte. So behält man den Überblick. Der Kürbis bleibt etwa acht bis zehn Monate lang genießbar.