7. Juli 2026, 7:11 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Eine Markise spendet an heißen Sommertagen angenehmen Schatten auf Terrasse oder Balkon. Während der Nutzung ist sie jedoch Wind, Regen, Sonneneinstrahlung sowie Verschmutzungen wie Vogelkot oder Blütenstaub ausgesetzt. Damit sie lange gepflegt aussieht und ihre Funktion behält, sollte sie regelmäßig gereinigt werden. Mit den richtigen Handgriffen lassen sich Schmutz und Ablagerungen schonend entfernen, ohne den Stoff zu beschädigen. myHOMEBOOK erklärt, wie man am besten gegen Verschmutzungen aller Art vorgeht und worauf man achten sollte, um nicht beim Reinigen Schäden an der Markise zu verursachen.
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Was man vor der Reinigung beachten sollte
Bevor mit der Reinigung begonnen wird, sollte die Markise vollständig ausgefahren und auf Beschädigungen überprüft werden. Auf Helpling wird außerdem empfohlen, für die Reinigung einen trockenen, aber nicht zu heißen Tag zu wählen. Bei starker Sonneneinstrahlung können Reinigungsmittel zu schnell antrocknen und Rückstände hinterlassen. Elektrische Markisen sollten aus Sicherheitsgründen vor der Reinigung vom Strom getrennt werden. Zudem rät Helpling, neue Reinigungsmittel zunächst an einer unauffälligen Stelle zu testen und Gartenmöbel oder Pflanzen unter der Markise vor Spritzwasser zu schützen.
So kommt man sicher an die Markise
Bei niedrig montierten Modellen reichen meist eine weiche Bürste oder ein Schwamm. Ist die Markise höher angebracht, erleichtert eine Teleskopstange mit passendem Bürsten- oder Schwammaufsatz die Arbeit. Für schwer erreichbare Stellen kann eine standsichere Steh- oder Gelenkleiter genutzt werden. Auf Leitern sollte jedoch nie allein gearbeitet werden – eine zweite Person sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Je nach Einbauort bietet sich eine unterschiedliche Vorgehensweise an: Vom Balkon aus lässt sich die Markise häufig teilweise einfahren, um die oberen Bereiche besser zu erreichen. Von der Terrasse aus ist die Kombination aus Leiter und Teleskopstange meist die sicherste Lösung. Wichtig ist, sich weder weit über ein Geländer zu lehnen noch auf die Markise zu stützen, denn Tuch und Gelenkarme sind nicht dafür ausgelegt, das Gewicht einer Person zu tragen.
Lose Schmutzpartikel von der Markise entfernen
Bevor hartnäckige Flecken entfernt werden, sollte die Markise vollständig ausgefahren und zunächst von losem Schmutz wie Blättern, Blüten oder Pollen befreit werden. Dafür eignet sich eine weiche Bürste oder ein Staubsauger mit Polsteraufsatz. Wichtig ist, dabei behutsam vorzugehen: Wird zu viel Druck ausgeübt, können festgetrocknete Verschmutzungen wie Vogelkot in den Stoff eingerieben werden.
Wichtig: Wer seine Markise nicht regelmäßig von Pollen, Blüten und Blättern befreit, riskiert Stockflecken. Diese entstehen, wenn die entsprechenden Partikel feucht werden und in den Stoff einziehen.
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Eingetrockneten Schmutz einweichen
Nun kann man sich um den trockenen, stärker verkrusteten Schmutz kümmern. Dafür sollte man die verunreinigten Stellen großzügig mit Wasser abspülen. Das kann man am besten mit einem Gartenschlauch oder auch einer Gießkanne machen. Ansonsten klappt es aber auch, wenn man ein in Wasser getränktes Küchenpapier oder einen nassen Lappen auf die Stelle legt. Nachdem man das Ganze etwa eine Viertelstunde hat einweichen lassen, kann man den Schmutz einfach wegwischen.
Tipp: Es mag vielleicht verlockend klingen, für das Reinigen einer Markise einen Hochdruckreiniger zu verwenden, doch das sollte man auf jeden Fall unterlassen. Durch den hohen Wasserdruck können Nähte beschädigt werden.
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Die Grundreinigung
Damit man die Markise effektiv reinigen kann, sollte man nun zu etwas Feinwaschmittel greifen. Dieses lässt sich mit einem Schwamm und lauwarmem Wasser gut aufschäumen. Anschließend kann man den Schaum ganz einfach auf die verschmutzten Stellen auftragen. Eine halbe Stunde Einwirkzeit ist optimal. Der Schmutz sollte sich nun mit klarem Wasser leicht abspülen lassen. Ist das nicht der Fall, kann man das Prozedere nach Belieben wiederholen.
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Markise trocknen lassen und imprägnieren
Damit keine neuen Flecken entstehen und man die Markise bald wieder reinigen muss, sollte man sie nun im ausgefahrenen Zustand trocknen lassen. Wer möchte, kann seine Markise danach noch zusätzlich imprägnieren. Das macht den Stoff widerstandsfähiger und verhilft ihm zu einer längeren Lebensdauer. Man sollte aber unbedingt darauf achten, ein Imprägniermittel zu verwenden, das für das Gewebematerial der Markise geeignet ist. Ist man sich unsicher, sollte man das Ganze zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.