29. Mai 2026, 11:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wer sich in den eigenen vier Wänden mehr Ruhe und Ordnung wünscht, kann mit dem Aussortieren überflüssiger Dinge beginnen. An welchen Stellen der Einstieg in den Minimalismus besonders leichtfällt, zeigt myHOMEBOOK.
Minimalismus beruht auf der Reduktion auf das Wesentliche. Dabei geht es nicht darum, gar nichts mehr zu besitzen. Vielmehr ist es dabei wichtig, nur die Dinge zu haben, die echten Mehrwert besitzen. Qualität geht dabei stets über Quantität. Wer nachhaltiger leben will und den Minimalismus schon in Ansätzen bei sich zuhause umsetzen möchte, sollte bei ein paar kleinen Veränderungen beginnen.
Folgen Sie jetzt myHOMEBOOK bei WhatsApp
Unpersönliche Dekoration
Dekoration ist auch bei einem minimalistischen Wohnstil wichtig. Immerhin kann man mit passenden Fotos und Pflanzen, das Zuhause personalisieren und wohnlicher gestalten – ganz zu schweigen von den vielen weiteren Vorteilen, die Pflanzen in der Wohnung mit sich bringen. Allerdings sind Dekoelemente, die unpersönlich sind oder nur Staub fangen, hier fehl am Platz.
Auch interessant: Wie richtet man im „Japandi“-Stil ein?
Dubletten
Dem Minimalismus kann man vermutlich viele Mottos zuordnen, eines davon lautet „Weniger ist mehr“. Entsprechend dieser Weisheit kann man in der Wohnung Dinge aussortieren, die man mehrfach hat – unnötigerweise. Benötigt man wirklich mehrere Karaffen, Suppenschüsseln oder Waffeleisen? Falls die Antwort nein lautet, sollte man sich von den Dubletten verabschieden.
Immer wieder ausmisten
„Mistet man die Wohnung gründlich aus, kann es ganz schön wehtun, zu sehen, für welche unnötigen Dinge man Geld ausgegeben hat. Daher ist es am besten, sich bereits vor dem Kauf die Frage zu stellen, ob man das wirklich benötigt oder ob man einen solchen Haushaltsgegenstand längst besitzt.“
Alte Kabel und Elektronik
In einer digitalen und elektronischen Welt ist man auf verschiedene Kabel und smarte Gebrauchsgegenstände angewiesen. Doch was passiert, wenn man sie durch ein neues Modell ersetzt? Sollte man sie in einer Schublade sammeln, ist nun die Zeit gekommen, alte Kabel sowie kaputte oder veraltete Geräte zu entsorgen und so für mehr Minimalismus zu sorgen.
Nicht vergessen: Auch Adapter, Fernbedienungen ohne Funktion sowie CDs, DVDs und Videospiele, die man nicht mehr nutzt, zählen dazu.
Alte Kosmetikprodukte
Auch im Badezimmerschrank wird es Zeit, auszumisten. Abgelaufene oder nie benutzte Cremes, Parfüms und Make-up-Produkte landen entweder im Müll oder man fragt Freunde und Verwandte, ob Bedarf besteht – sollten sie nicht abgelaufen sein.
Genauso sollte man auch in der Küche vorgehen. Findet man hier abgelaufene Lebensmittel und leere Gewürzdosen, dann weg damit!
„Warum sich Minimalismus für mich nicht nach Zuhause anfühlt“
Warum der Wohntrend „Minimalismus“ so angesagt ist
1001 Tassen
Von Tassen kann man manchmal nicht genug haben und kauft ein ansprechendes Modell nach dem anderen. Außerdem sind sie ein ideales Souvenir oder Geschenk. Kurzum: Im Küchenschrank nehmen Tassen überhand. Doch wie viele Tassen benötigt man überhaupt? Eigentlich doch nur so viele, wie es Münder im Haushalt gibt. Alternativ kann man sich danach richten, wie viele Gäste man in der Regel maximal bewirtet.
Im Sinne des Minimalismus sollte man überflüssige Tassen entsorgen – oder weitergeben. Dadurch entsteht mehr Platz im Küchenschrank.
Auch interessant: 5 Dinge, die Ihre Küche unordentlich wirken lassen
Teure Produkte
Fehlkäufe können in allen Preiskategorien vorkommen. Doch nur weil etwas mehr gekostet hat, muss das nicht bedeuten, dass man es für immer behalten muss. Wer sich dennoch schwertut, teure Produkte auszusortieren, kann versuchen, sie weiterzuverkaufen.

