Mit den steigenden Temperaturen finden auch unliebsame Mücken wieder ihren Weg in unsere Wohnung. Schlaflose Nächte sind dank der lästigen Plagegeister vorprogrammiert. Wie man sie im Zimmer findet und wieder loswird, lesen Sie hier.
Mit einem lauten Summen am Ohr endet für viele die Nacht schlagartig. Sobald es draußen wärmer wird, zieht es Mücken wieder in unsere vier Wände und damit auch ins Schlafzimmer – und das war es dann mit dem entspannten Schlafen. Denn nicht nur im Garten oder auf dem Balkon suchen die Plagegeister uns heim, sondern auch besonders gerne nachts im Schlafzimmer. Um am nächsten Morgen nicht mit juckenden Stichen aufzuwachen, sollte man am besten die Mücken im Zimmer zeitnah finden und vertreiben.
Mücken im Zimmer finden – so geht’s
Um lästige Mückenstiche zu vermeiden, sollte man die Tiere aus ihrem Versteck in der Wohnung locken. Da Mücken deutlich besser riechen als sehen, nützt es nichts, das Licht einzuschalten, um sie dann zu entdecken. Stattdessen muss man über Gerüche die Mücken hervorlocken.
Warum Mücken uns immer um die Ohren schwirren? Weil sie unter anderem vom Kohlendioxidgehalt in der Luft angelockt werden – dieser ist in unserer ausgestoßenen Atemluft besonders hoch. Auch den Geruch von Schweiß mögen Mücken.
Empfohlen wird daher, abends ein getragenes Kleidungsstück als eine Art Köder für die Mücken in eine Ecke des Zimmers zu legen. Optimal wäre etwa ein Oberteil, das man beim Sport getragen hat, also auch nach Schweiß riecht. Wenn die Mücken es riechen, zieht es sie zum Geruch. Wie man dann weiter vorgeht, ist natürlich jedem selbst überlassen – die schonendste Art wäre es, die Mücken mit einem Glas nach draußen zu befördern. Alternativ zum Schweiß-Shirt kann man auch eine Mückenfalle selber bauen – wie das geht, lesen Sie hier.
Nachts summen die Mücken einem um den Kopf herum – und tagsüber ist nichts von ihnen zu hören oder zu sehen. Das liegt daran, dass sie sich tagsüber, wenn es draußen heiß ist, drinnen ein kühles Plätzchen suchen. Dabei verstecken sie sich gerne in Zwischenräumen und Spalten. Ideal ist es, wenn der Ort möglichst dunkel und kühl ist.
Hat man die Mücken im Zimmer erst einmal gefunden, will man die Plagegeister natürlich auch loswerden. Damit sie gar nicht erst hereinkommen, lohnt sich in jedem Fall ein Mückengitter am Fenster – das hält auch andere Insekten fern.
Ganz genau kann man nicht sagen, wie lange Mücken in der Wohnung überleben können – das hängt nämlich von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem, ob die Tiere genügend Nahrung finden. Dann können sie auch mal mehrere Wochen aushalten – denn in der Wohnung fehlen die natürlichen Feinde.
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