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Neue Umfrage

So oft putzen die Deutschen

Putzen mit Sprühflasche
Jeder Achte (13 Prozent) greift aber erst zum Putzlappen, wenn es sichtbar dreckig zu Hause istFoto: Getty Images

Saubermachen ist eine Sisyphos-Arbeit: Staub und Schmutz kommen immer wieder. Doch wie oft greifen die Menschen in Deutschland zu Staubsauger und Wischmopp? Eine Umfrage liefert eine Antwort.

Schlieren auf dem Waschbecken und Staub auf dem Boden: Jeder Achte (13 Prozent) putzt nur, wenn es sichtbar dreckig zu Hause ist. Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Marktforscher Dynata. Etwa ebenso viele (15 Prozent) bringen die Wohnung oder das Haus vor allem dann auf Vordermann, wenn sich Nachbarn oder Freunde zum Besuch angekündigt haben. Für die Mehrheit der Befragten ist hingegen eine gewisse Regelmäßigkeit das ausschlaggebende Putzkriterium: 44 Prozent geben an, mindestens einmal wöchentlich zu putzen.

Täglich putzen?

Lediglich in größeren Zeitabständen, zum Beispiel einmal im Monat, putzen 6 Prozent.

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Gefragt wurde, welche der Aussagen am meisten zutrifft - die Befragten zwischen 18 und 65 Jahren mussten sich also für eine Antwort entscheiden. Im Durchschnitt putzen die Menschen in Deutschland laut der Umfrage rund zweieinhalb Stunden pro Woche. Im Auftrag von Kärcher wurden 11.099 Personen in elf Ländern befragt, davon 1004 in Deutschland.

Auf die richtigen Reinigungsmittel achten

Doch nicht nur Sauberkeit in der Wohnung ist gut für die Gesundheit. Wer es übertriebt, kann schnell Probleme bekommen. Eine Studie der Universität Bergen untersuchte in einem Zeitrahmen von 20 Jahren über 6000 Menschen. Im Durchschnitt waren sie zu Beginn der Untersuchung 34 Jahre alt. Mit der Zeit wurde deutlich: Die Lunge derjenigen, die viel putzen, altert so schnell wie bei einem Kettenraucher. Welche Mittel besonders schädlich sind und wie Sie sich schützen können, lesen Sie hier. Doch auch ohne Chemie kann man effektiv putzen. Ein Beispiel dafür finden Sie hier:

Wie kann ich mich beim Putzen schützen?

Die richtigen Handschuhe sind beim Putzen ganz wichtig. Schutzhandschuhe werden in drei Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie 1 schützt vor Schmutz und geringer Verletzungsgefahr.
  • Sicherheit bei mittleren Risiken, beispielsweise vor mechanischen Gefahren, bietet Kategorie 2.
  • Kategorie 3 bieten den höchsten Schutz vor Chemikalien oder sehr gefährlichen Mitteln. Benutzen Sie beim Putzen Schutzhandschuhe dieser Kategorie.

Was schützt noch vor ätzenden Reinigern?

  • Tragen Sie eine Atemschutzmaske.
  • Bei ganz scharfer Chemie: Schutzkleidung anziehen.
  • Putzen Sie bei ausreichender Belüftung.
  • Keinen Mix! Benutzen Sie jeweils nur ein Reinigungsmittel.
  • Schutz vor giftigen Dämpfen: Verwenden Sie nicht zu heißes Wasser!
  • Dosieren Sie die Reinigungsmittel vorsichtig und maßvoll.
  • Verwenden Sie umweltfreundliche Putzmittel.
  • Verzichten Sie auf Reinigungs-Sprays, auch Bio-Sprays können Allergien auslösen.
  • Wenn schon Sprühflasche: Wählen Sie nicht die feinste Einstellung der Düsen.