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Ritterstern, Orchidee und Co.

Diese 7 winterblühenden Zimmerpflanzen bringen Farbe in die dunkle Jahreszeit

Winterblühende Zimmerpflanzen wie Amaryllis und Orchideen
Winterblühende Zimmerpflanzen wie Amaryllis und Orchideen bringen Farbe in dunkle Tage. Foto: Getty Images/Rosemary Calvert
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Marike Stucke
Autorin

9. Dezember 2025, 17:53 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Wenn die Tage kürzer werden und draußen alles nur noch grau erscheint, können winterblühende Zimmerpflanzen wahre Stimmungsaufheller sein. Sie öffnen genau dann ihre Blüten, wenn wir es am meisten brauchen – mitten in der dunklen Jahreszeit. Einige Arten sind überraschend pflegeleicht, andere beeindrucken mit leuchtenden Farben oder herrlichem Duft. myHOMEBOOK stellt sieben Pflanzen vor, die garantiert für Farbtupfer im Winter sorgen.

7 winterblühende Zimmerpflanzen

1. Weihnachtskaktus (Schlumbergera) – Klassiker mit üppigen Blüten

Der Weihnachtskaktus zeigt seine volle Blütenpracht meist zwischen November und Januar. Die buschigen Hängeblüten erscheinen in Pink, Weiß, Gelb oder Rot. Ideal ist ein heller, aber nicht vollsonniger Platz sowie mäßiges Gießen. Kurze Tage begünstigen die Knospenbildung – und somit ist Schlumbergera die perfekte Zimmerpflanze für den Winter.

2. Amaryllis (Hippeastrum) – imposante Winterblüten

Die Amaryllis gehört zu den beliebtesten Winterpflanzen überhaupt. Kein Wunder, denn ihre prächtigen Trompetenblüten öffnen sich häufig rund um Weihnachten und strahlen festliche Eleganz aus. Die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, benötigt nur wenig Wasser, bis der Blütentrieb erscheint. Anschließend regelmäßig gießen und hell stellen. Wer mag, kann die Zwiebel jedes Jahr erneut zum Blühen bringen. Dafür muss das Zwiebelgewächs nach der Blüte eine Ruhephase von acht bis zehn Wochen durchlaufen.

3. Alpenveilchen (Cyclamen) – elegante, winterblühende Zimmerpflanze

Die hübschen, zarten Blüten scheinen fast schwerelos über den silbrig gemusterten Blättern zu schweben. Alpenveilchen blühen im Winter besonders zuverlässig, wenn die Raumtemperatur eher kühl ist (15–18 °C). Das heißt, sie fühlen sich auch in einem zugigen Flur oder Treppenhaus wohl. Wichtig: Nur von unten gießen, damit die Wurzeln nicht faulen.

4. Orchideen (Phalaenopsis) – zuverlässige Dauerblüher

Viele Phalaenopsis-Orchideen starten im Winter eine neue Blühphase. Die eleganten Rispen halten wochenlang, manchmal sogar Monate. Ein heller Standort ohne direkte Mittagssonne und gelegentliches Tauchen in Wasser reichen aus. Sie zählen zu den unkompliziertesten Blühpflanzen für die dunkle Jahreszeit.

5. Zimmerjasmin (Jasminum polyanthum) – herrlich duftend

Der Zimmerjasmin ist eine Kletterpflanze und startet mit der Blüte häufig im Januar oder Februar. Die weißen Sternblüten verströmen einen intensiven, süßen Duft – den typischen Jasminduft. Zimmerjasmin mag es hell und eher kühl – ideal ist ein Wintergarten oder ein Schlafzimmer, das nicht zu warm wird.

6. Flamingoblume (Anthurium) – blüht besonders stark im Winter

Die farbigen Hochblätter in Rot, Rosa oder Weiß wirken wie glänzende Herzen. Anthurien blühen das ganze Jahr über, doch viele legen im Winter besonders viele Blüten an. Die Zimmerpflanze bevorzugt hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit – perfekt für Badezimmer oder helle Wohnräume, in denen sie gelegentlich mit Wasser eingesprüht werden.

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7. Azalee (Rhododendron simsii) – üppige, winterblühende Zimmerpflanze

Zimmer-Azaleen öffnen ihre farbenfrohen Blüten – von Weiß bis kräftigem Pink – genau in der dunklen Jahreszeit. Wichtig ist ein kühler Standort und gleichmäßige Feuchtigkeit. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Mit etwas Pflege blühen Azaleen wochenlang und sind dabei vergleichsweise unkompliziert.

So sollte man winterblühende Pflanzen nach der Blüte pflegen

Sobald die Tage länger und heller werden, verändern sich die Bedürfnisse der winterblühenden Zimmerpflanzen. Viele Arten – wie Weihnachtskaktus, Orchidee oder Flamingoblume – starten nach der Blüte in eine kurze Ruhephase. Jetzt sollten sie etwas weniger gegossen und nicht gedüngt werden.

Bei Pflanzen mit Zwiebeln, etwa der Amaryllis, wird nach dem Verblühen der Blütenschaft entfernt, anschließend treibt das Laub neu aus. Dieses sollte bis zum Sommer kräftig wachsen dürfen, damit die Zwiebel genug Energie für die nächste Saison sammelt. Alpenveilchen, Azaleen oder Zimmerjasmin danken im Frühjahr einen helleren Standort und frische Erde. Sobald kein Frost mehr droht, können einige Arten sogar vorübergehend ins Freie ziehen – ideal sind halbschattige Plätze. So erholen sie sich, tanken Kraft und sind im nächsten Winter wieder bereit für eine üppige Blüte.

Marike Stucke
Autorin

Die Kombination der winterblühenden Zimmerpflanzen macht’s

„Mein heimlicher Favorit in Sachen Weihnachtsblüte ist die Amaryllis. Wenige Pflanzen zeigen so große und attraktive Blüten. Wer nicht warten will, bis die Amaryllis aus ihrer Zwiebel gewachsen ist, kann sie auch als Schnittblume kaufen. Hier öffnet sich die Blüte nach wenigen Tagen. Mit einem Tannenzweig oder etwas Eukalyptus kombiniert, wirkt der Ritterstern noch weihnachtlicher und festlicher.“

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