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Einrichtung

4 Interior-Tipps, um ein Sideboard ansprechend zu dekorieren

ansprechend dekoriertes Sideboard
Beim Dekorieren des Sideboards sollte man einige Grundregeln beherzigenFoto: iStock / KatarzynaBialasiewicz

Ein Sideboard ist mehr als nur Aufbewahrungsschrank. Die Ablagefläche eignet sich perfekt, um Kerzen, Vasen oder Bilder in Szene zu setzen. Doch Achtung: Beim Dekorieren des Sideboards gibt es einige Punkte zu beachten. Mit diesen 4 Tipps schaffen Sie einen harmonischen Look und machen Ihr Sideboard zum Hingucker.

Charakteristisch für ein Sideboard ist, dass es gleichzeitig sowohl als Aufbewahrungsschrank als auch als Schmuckstück fungiert. Hinter seinen Türen oder in den Schubladen verschwinden Geschirr, Unterlagen und alltäglicher Krimskrams, während auf der Ablagefläche oftmals Deko ihren Platz findet. Beliebt sind hierbei etwa Vasen, Pflanzen, Kerzen oder Coffeetable-Books, manchmal aber auch Tischlampen oder kleine Skulpturen. Besonders schön: Gerahmte Bilder, die auf dem Sideboard abgestellt gegen die Wand gelehnt werden und so einen Hintergrund für die Arrangements bilden.

Was ist das besondere am Sideboard?

Damit unterscheidet sich das Sideboard von der Kommode, die eher der reinen Aufbewahrung dient und meist mit Schubladen ausgestattet ist. Es gibt aber auch Mischformen: Das Highboard ist eine Variante des Sideboards, welches vom Erscheinungsbild her der Kommode näher kommt, gleichzeitig aber ebenfalls als Dekomöbel an Seitenwänden genutzt wird. Es ist zwischen 110 und 130 Zentimeter hoch. Die Höhe normaler Sideboards liegt dagegen meist unter einem Meter.

Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Ein Sideboard ist nämlich vor allem an seiner Form zu erkennen, die in der Regel eher breit als hoch ist. Um als Sideboard durchzugehen, sollte ein entsprechendes Möbelstück mindestens 120 Zentimeter breit sein. Es gibt jedoch auch viele Sideboards ab Breiten von zwei Meter und aufwärts.

Ebenfalls breit, dafür aber sehr niedrig ist das Lowboard. Diese Version des Sideboards wird meist für den Fernseher und somit als TV-Board genutzt.

Sideboard dekorieren: 4 Tipps

Wie bereits erwähnt, ist ein Sideboard nicht nur Aufbewahrungsmöbel, sondern dient auch als Hingucker an leeren Wänden. Ob im Schlafzimmer, Wohnbereich oder neben dem Esstisch – ein Sideboard kann den Raum vervollständigen und stylishe Akzente setzen. Wie kann man ein Sideboard ansprechend dekorieren?

1. Stil bewusst wählen

Das Sideboard ist der perfekte Ort, um übrig gebliebene Deko beliebig aufzustellen? Am Ende passt das schon irgendwie? Keine gute Idee. Tatsächlich wird das Sideboard-Styling oft unterschätzt. Damit es funktioniert, am besten ganz am Anfang anfangen: beim Gesamtkonzept. Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Welchem Einrichtungsstil folgen Sie in Ihrem Zuhause?
  • Welche Farben dominieren im Zimmer?
  • Wie sieht die unmittelbare Umgebung des Sideboards aus? 
  • Möchten Sie ihr Sideboard eher harmonisch-dezent dekorieren oder wollen Sie Farbtupfer, Kontraste und auffallende Akzente setzen?

Bestimmen Sie zunächst den von Ihnen gewünschten Stil und die Farbgebung und wählen Sie jeden Gegenstand, den Sie auf ihr Sideboard stellen möchten, sorgsam und bewusst aus. So schaffen Sie eine klare Linie. Wie Sie ihren eigenen Wohnstil finden, erfahren Sie in diesem Artikel.

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2. Grundregeln, um das Sideboard zu dekorieren

Beim Dekorieren des Sideboards gibt es einige clevere Tricks aus der Welt der Mathematik, derer wir uns bedienen können. 

  • Ungerade Zahlen: Wenn wir Dekoelemente nebeneinander arrangieren, sollten wir darauf achten, dass ihre Anzahl ungerade ist. Anstatt beispielsweise zwei Kerzen nebeneinander zu deponieren, sollten wir entweder eine dritte hinzufügen oder die zwei Kerzen neben ein anderes Objekt wie etwa eine Vase stellen. Kompositionen aus drei, fünf oder sieben Gegenständen wirken harmonischer als etwa Zweier-, Vierer- oder Sechsergruppen. 
  • Goldener Schnitt: Der Goldene Schnitt ist ein Verhältnismaß, das von unserem Auge als ansprechend empfunden wird und schon seit der Antike in Kunst und Architektur Verwendung findet. Dabei wird eine Strecke im Verhältnis 1 zu 1,618 aufgeteilt, was etwa zwei Fünfteln zu drei Fünfteln entspricht. Wenn Sie Ihr Sideboard dekorieren, stellen Sie Blumen und Co. also nicht genau in die Mitte, sondern inszenieren Sie diese mithilfe des Goldenen Schnitts an der richtigen Position.
  • Skyline: Genau wie die anderen beiden Faustregeln basiert auch der Skyline-Trick im Grunde genommen auf dem Kreieren von Asymmetrie. Stellen Sie sich die Skyline einer Stadt wie New York oder Frankfurt vor: Die Gebäude gleichen dabei nicht Soldaten einer Armee, sondern verfügen über unterschiedliche Höhen und Formen. Diesem Beispiel sollten auch die Deko-Objekte auf Ihrem Sideboard folgen. Anstelle mehrere identische Duftkerzen auf der Ablagefläche zu drapieren, sollten Sie eine Komposition aus Gegenständen mit verschiedener Höhe und Breite kreieren. Die kleineren Objekte sollten dabei natürlich immer vor den größeren platziert werden.

3. Sideboard nicht als Resterampe verwenden

Wer kennt es nicht: Gut gemeinte Mitbringsel, die aber einfach nicht unseren Geschmack treffen. Wenn die Schwiegermutter uns zu Weihnachten mit Porzellanfiguren erfreuen will oder die beste Freundin sich als Künstlerin abstrakter Skulpturen versucht, fühlen wir uns oft verpflichtet, solche Geschenke aus Höflichkeit aufzustellen. Und wo finden diese Gegenstände meist ihren Platz? Natürlich – auf dem Sideboard. 

Schluss damit! Die Geste ist zwar nett, doch wenn die Deko nicht zum restlichen Stil passt, macht uns ihr Anblick eher unglücklich. Und wie Marie Kondo so schön sagt: Wir sollten nur Dinge besitzen, die uns Freude bereiten („that spark joy”). Wenn Sie Ihren Liebsten nicht direkt ins Gesicht sagen möchten, dass Ihnen das Geschenk nicht gefällt, bietet das Sideboard auch dafür eine passende Lösung: Halten Sie eine Schublade frei, in der sämtliche unliebsame Mitbringsel ihr Dasein fristen können. Bei Besuchen einfach vorübergehend hervorholen und alle sind glücklich.

Ähnliches gilt übrigens für Erinnerungsstücke: Ob der Pokal vom Fußballspiel Ihres Sohnes oder die Plastikrose, die Ihr Liebster damals für Sie auf dem Jahrmarkt geschossen hat – was Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dürfen Sie natürlich gerne behalten. Auf das Sideboard gehören diese Dinge aber nicht, da sie nur selten einen dekorativen Mehrwert bieten. Besser: Alles in einer dafür vorgesehenen Truhe aufbewahren, die Sie immer dann durchstöbern können, wenn Ihnen der Sinn danach steht.

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4. Ordnung halten

Zu guter Letzt der wahrscheinlich wichtigste Tipp: Ordnung. Ein Sideboard kann noch so schön dekoriert sein – wenn es im Alltag regelmäßig mit Schlüsseln, Ladekabeln oder Briefen beladen wird, ist die ganze Ästhetik dahin. Gewöhnen Sie es sich deshalb unbedingt an, Kleinkram entweder direkt an dem dafür vorgesehenen Ort zu verstauen oder halten Sie eine Schublade für Krimskrams frei, die Sie dann regelmäßig aussortieren.

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