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Ohne Chemie

4 Tipps gegen Ameisen in der Wohnung

Ameisen treten in großer Zahl auf und werden daher schnell lästigFoto: iStock / Cherkas

In der freien Wildbahn sind Ameisen faszinierende Insekten, denen man gerne bei der Arbeit zuschaut. Eine Ameise in der Wohnung zu finden macht meist weniger Spaß, bedeutet es nicht selten, dass weitere nicht fern sind. Wer Sie loswerden möchte, findet viele chemische Fallen und Lockstoffe im Handel. Aber es gibt auch schonende Hausmittel und Alternativen ohne Chemie.

Ameisen sind wichtig für unser Ökosystem. Einige Arten gelten als Müllabfuhr der Natur, andere verschleppen die Samen vieler Pflanzen, ermöglichen so deren Vermehrung. In den eigenen vier Wänden kann man auf die kleinen Krabbler aber getrost verzichten. Gut also, dass man Ameisen in der Wohnung vertreiben kann, ohne sie zu töten. Das funktioniert beispielsweise mit einigen Hausmitteln.

1. Ameisen in der Wohnung mit Duftstoffen vertreiben

Wie Menschen reagieren Ameisen auf so manchen Duft empfindlich. So rät das Umweltbundesamt, Barrieren mit Kaffeesatz oder -pulver zu bauen. Beides ist auch ein guter Dünger im Beet. Stark duftende Kräuter wie Lavendel, Wacholder oder Farnkraut stören laut der Verbraucherzentrale Hamburg den Orientierungssinn der Tiere. Zitronenschalen, Zimtpulver und Essig vertreiben sie ebenfalls. Im Handel gibt es auch Ameisenöl aus entsprechenden ätherischen Ölen.

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2. Ameisen gezielt ablenken

Überrennt eine ganze Kolonie zum Beispiel die Terrasse, während man darauf sitzt und isst, kann man die Tiere ablenken. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät, mit Zuckerwasser getränkte Schwammstückchen oder zusammengeknüllte Stoffknäuel auszulegen, die dann mitsamt den Ameisen auf den Kompost gegeben werden.

Hinweis: Viele setzen Backpulver ein, um Ameisen zu töten. Doch dabei sterben die Insekten auf unnötig grausame Art und Weise, da sie aufplatzen. Greifen Sie besser auf schonendere Mittel zurück, um Ameisen zu vertreiben.

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3. Essen im Haus verschließen

Futter lockt die Ameisen in die Wohnung an. Daher gilt: Essensreste und Lebensmittel im Haus sollte man ameisensicher in fest verschließbaren Behältern aufbewahren. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät zu Gummidichtungen am Deckel. Aber auch Krümel sollten regelmäßig entfernt werden und Fressnäpfe für Tiere nur offen herumstehen, wenn man sie braucht.

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Tipp: Wer undichte Fugen und Spalten am Haus ausmachen kann, sollte diese mit Silikon verschließen. Somit kommen die Ameisen erst gar nicht rein – es sei denn, man öffnet ihnen Türen und Fenster. Hier kann man Klebebarrieren anbringen.

4. Blattläuse bekämpfen

Pflanzenfreunde haben meist ein Problem mit Ameisen, wenn sie ein Problem mit Schädlingen haben. Denn die Ameisen stehen auf den Honigtau der Blattläuse, vor allem die darin enthaltenen Kohlenhydrate. So kümmern sie sich um die Blattläuse und schützen sie vor Feinden. Das geht sogar so weit, dass die Ameisen ihre kleinen „Honigkühe“ zu neuen Pflanzen transportieren. In so einem Fall sollte man also erst mal gegen Blattläuse vorgehen. Mit welchen Hausmitteln man gegen Blattläuse vorgehen kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

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