Zum Inhalt springen
logo Das Do-it-yourself-Portal für Haus und Garten
Nicht alle vertragen sich

Diese Pflanzen sollte man auf keinen Fall neben Basilikum setzen

Ob sich Basilikum mit der Pflanze nebenan versteht, hängt davon ab, ob sie um Platz und Nährstoffe konkurrieren
Ob sich Basilikum mit der Pflanze nebenan versteht, hängt davon ab, ob sie um Platz und Nährstoffe konkurrieren Foto: Getty Images
Artikel teilen
Marike Stucke
Autorin

7. Mai 2026, 14:03 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Basilikum gilt als unkompliziertes und aromatisches Küchenkraut. Doch nicht jede Pflanze ist ein guter Nachbar. Tatsächlich gibt es einige Gewächse, die dem Basilikum das Wachstum erschweren oder sogar seinen Geschmack beeinflussen können. Damit dein Basilikum gesund bleibt und kräftig gedeiht, sollte man genau auf die Beetnachbarn achten. Welche Pflanzen man ohne Probleme neben Basilikum setzen kann und welche lieber in ein anderes Beet ziehen sollten.

Folgen Sie jetzt myHOMEBOOK bei WhatsApp 

Schlechte Nachbarn für Basilikum

Basilikum braucht Sonne, deshalb sollte es grundsätzlich nicht im Schatten von großbewachsenen Pflanzen wie Tomaten, Mais oder Kürbispflanzen wachsen. Auch wenn Tomaten und Basilikum ansonsten gute Beetnachbarn sind, auch weil die Blüten des Basilikums viele Bestäuber anlocken, sollten die Nachtschattengewächse immer hinter dem Küchenkraut wachsen. So bekommen beide ausreichend Sonne, die sie zum Reifen ihrer Früchte beziehungsweise aromatischen Blätter benötigen.

Solakon Solaranlage Komplettset

𝗘𝗶𝗻𝗴𝗲𝘀𝘁𝗲𝗰𝗸𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗹𝗼𝘀𝗴𝗲𝘀𝗽𝗮𝗿𝘁 | 𝗣𝗿𝗲𝗺𝗶𝘂𝗺 𝗕𝗮𝘂𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲 | 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗶𝗺 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸

Abgesehen von übermäßigen Schattenspendern sind auch Zitronenmelisse, Bohnenkraut oder Pfefferminze nicht als Kübel- oder Beetnachbarn für Basilikum geeignet. Denn die genannten Kräuter wuchern sehr stark und sind mehrjährig. Das einjährige und eher kleinwüchsige Basilikum hat dagegen kaum eine Chance und würde von den anderen Kräutern gewissermaßen einfach zugewachsen.

Mehr zum Thema

Gute Nachbarn für Basilikum

Petersilie und Basilikum sind im Kräuterbeet ein echtes Traumpaar. Beide Kräuterarten sind einjährig, brauchen vergleichsweise wenig Platz und bevorzugen einen eher sonnigen Standort mit lockerem, humosem und stets leicht feuchtem Boden. Das Duo macht Koriander perfekt, der ebenfalls ähnliche Ansprüche an Standort und Boden hat. Die Kräuter behindern sich darüber hinaus auch nicht im Hinblick auf Schatten, da sie alle ungefähr gleich groß werden.

Weitere passende Pflanznachbarn sind Ringelblume und Oregano. Rosmarin ist grundsätzlich auch als Pflanznachbar für Basilikum geeignet, sollte aber nicht zu groß sein. Ansonsten ist auch hier die Gefahr zu groß, dass das größere Kraut den kleineren Basilikum in Schatten hüllt und dieser nicht ausreichend Sonne abbekommt.

Auch interessant: Kann man blühendes Basilikum noch essen?

Pflegetipps für Basilikum

  • Pralle Mittagssonne mag Basilikum weniger, er lässt dann schnell die sattgrünen Blätter hängen. Vormittags sowie nachmittags sollte das Küchenkraut aber ausreichend Sonne abbekommen.
  • An den Boden stellt Basilikum gewisse Ansprüche: Er sollte nährstoffreich, humos und locker sein. Deshalb lohnt es sich auch, Basilikum aus dem Supermarkt sofort nach dem Kauf umzutopfen. Meist sind die Wurzeln bei gekauftem Basilikum viel zu sehr eingeengt und so kann die Pflanze ohne weiteres auch erst einmal geteilt und auf zwei größere Töpfe mit frischem Substrat verteilt werden.
  • Gerade an heißen Tagen schadet eine Wassergabe morgens und abends nicht. Nur Staunässe verträgt Basilikum genauso schlecht wie einen ausgetrockneten Wurzelballen.
  • Zurückschneiden müssen Hobbygärtner Basilikum nicht: Wer regelmäßig erntet, kann hierbei die Pflanze im gleichen Schritt in Form schneiden. Hierfür einen Trieb mit ein bis zwei Blattpaaren kurz über dem nächsten darunterliegenden Blattpaar abschneiden. Diesen Vorgang gleichmäßig über die Pflanze verteilt wiederholen. So behält Basilikum ganz nebenbei seine Form und die einzelnen Triebe verzweigen sich und die Pflanze wird mit der Zeit buschiger.
Marike Stucke
Autorin

Rezept für Basilikumpesto

„Basilikum schmeckt nicht nur als Topping auf Caprese oder Nudelgerichten. Auch als Hauptrolle in grünem Basilikumpesto macht es eine besonders schmackhafte Figur. Die Verarbeitung zum Pesto bietet sich vor allem dann an, wenn die gute Pflege der Pflanze und die richtigen Pflanznachbarn zu einem üppigen Wuchs geführt haben und Basilikum im Überfluss vorhanden ist.“

Zutaten

  • 1 Bund Basilkum
  • 30 Gramm Pinienkerne
  • 30 Gramm Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Pinienkerne in der Pfanne rösten.
  2. Basilikum waschen und trocken tupfen.
  3. In einem Mörser oder einem Zerkleinerer alle Zutaten fein zermahlen und am Schluss das Olivenöl hinzugeben, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Das Pesto hält sich länger, wenn es nach Zubereitung und Verwendung jeweils vollständig mit Olivenöl bedeckt wird.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.