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Petersilie wächst nicht? Daran kann es liegen

Wächst Petersilie nicht, stecken häufig Pflegefehler dahinter
Wächst Petersilie nicht, stecken häufig Pflegefehler dahinter Foto: Getty Images
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

22. Mai 2026, 6:16 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Auflauf, Suppe und Braten rundet man durch etwas grüne Garnitur auf. Petersilie eignet sich dafür besonders gut, und zwar nicht nur aufgrund der munteren Farbe. Vielmehr ist Petersilie in der Küche aufgrund des Geschmacks ein beliebtes Kraut. Nimmt man sich vor, die Pflanze selbst anzubauen, sollte man auf die folgenden Dinge achten. Ansonsten ist es wahrscheinlich, dass die Pflanze nicht richtig wächst und Erträge ausbleiben.

Verschiedene Vitamine, Folsäure, Carotinoide sowie Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Eisen – man sieht es der Pflanze nicht an, doch das alles steckt in Petersilie. Ein guter Grund, das Kraut im Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen. Wächst die Petersilie dann nicht, können verschiedene Pflegefehler dahinterstecken.

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Falscher Standort

Jede Pflanze hat bestimmte Ansprüche an ihren Standort. Werden diese nicht erfüllt, wirkt sich das schnell auf ihr Wachstum aus. Petersilie gedeiht beispielsweise weder an einem zu dunklen Platz noch in praller Sonne besonders gut. Ideal ist ein halbschattiger Standort mit indirektem Sonnenlicht, egal ob im Gartenbeet, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank.

Petersilie ist unverträglich

Hat man den passenden Standort gefunden, sollte Petersilie möglichst optimale Bedingungen vorfinden. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen Beetnachbarn. Pflanzen, mit denen sich Petersilie nicht gut verträgt, sollten daher besser nicht direkt danebenwachsen. Dazu zählen unter anderem Salat, andere Doldenblütler, Estragon und Minze. Gute Nachbarn im Beet sind hingegen beispielsweise:

Auch interessant: Achtung! Wann Petersilie giftig wird

Zu viel Gießen

Das Gießen gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen, denn ohne ausreichend Wasser kann Petersilie nicht wachsen. Entscheidend ist dabei jedoch die richtige Menge: Wird das Kraut zu häufig gegossen, kann dies das Wachstum hemmen und die Pflanze im schlimmsten Fall sogar eingehen lassen. Vor allem bei Petersilie im Topf sollte die Erde daher stets nur leicht feucht, aber niemals dauerhaft nass sein.

Bleibt überschüssiges Wasser im Topf stehen und kann nicht ablaufen, entsteht sogenannte Staunässe. Dabei stehen die Wurzeln dauerhaft im Wasser – Bedingungen, die lediglich Sumpf- und Wasserpflanzen vertragen. Petersilie reagiert darauf hingegen empfindlich. Die Wurzeln beginnen zu faulen, das Wurzelnetz wird geschwächt und die Pflanze wächst nur noch schlecht oder gar nicht mehr.

Extratipp: Der Boden sollte stets feucht sein. Ist man sich unsicher, ob man Petersilie gießen sollte, dann einfach den Finger in die Erde stecken. Sind die oberen zwei bis drei Zentimeter klebrig-feucht, dann muss man nicht gießen. Fühlen sie sich hingegen trocken an, dann kann man zur Gießkanne greifen.

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Fehler beim Ernten

Viele aromatische Blätter sind zwar das Ziel. Doch beim Ernten kommt es auf die richtige Technik an. Werden die Triebe zu stark oder zu radikal zurückgeschnitten, kann das die Pflanze schwächen und ihr Wachstum beeinträchtigen. Besser ist es daher, regelmäßig nur die äußeren Triebe zu ernten und das Herz der Pflanze unberührt zu lassen. So kann Petersilie gesund nachwachsen und bleibt lange kräftig.

Fruchtfolge nicht beachtet

Es klingt zwar skurril, doch tatsächlich können manche Pflanzen unter einer sogenannten Wuchsdepression leiden. Dazu zählt auch Petersilie. Dieses Phänomen wird häufig als Selbstunverträglichkeit bezeichnet und hängt mit der sogenannten Bodenmüdigkeit zusammen. Pflanzen wie Petersilie, Dill oder auch Rosen entziehen dem Boden über längere Zeit wichtige Nährstoffe. Der Boden gilt dann als „müde“ und benötigt eine Erholungsphase, um diese Nährstoffe wieder bereitzustellen.

Um Bodenmüdigkeit und eine daraus resultierende Wuchsdepression zu vermeiden, sollte Petersilie im Folgejahr an einen neuen Standort mit frischer Erde gesetzt werden. Erst nach etwa vier bis fünf Jahren empfiehlt es sich, Petersilie wieder am selben Platz anzubauen. Auch bei Topfpflanzen sollte das Substrat regelmäßig erneuert werden.

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