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Das ist beim Überwintern von Sonnenhut wichtig

Sonnenhut ist beliebt und zeigt sich in vielen Gärten, doch muss man bei der Überwinterung etwas beachten?
Sonnenhut ist beliebt und zeigt sich in vielen Gärten, doch muss man bei der Überwinterung etwas beachten? Foto: Getty Images
Franka Kruse-Gering
Redakteurin

22. Oktober 2026, 14:31 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Sonnenhut zählt zu den beliebtesten Stauden im Garten. Mit seinen auffälligen Blüten bringt er von Sommer bis in den Herbst Farbe ins Beet und lockt zahlreiche Insekten an. Viele Hobbygärtner fragen sich jedoch, was im Winter mit der Pflanze passiert. Muss Sonnenhut geschützt werden oder übersteht er die kalte Jahreszeit problemlos? myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering erklärt, was man beachten sollte.

Ist Sonnenhut winterhart?

In den meisten Fällen lautet die Antwort: Ja. Vor allem der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) gilt als winterhart und kommt mit den Wintern in Deutschland gut zurecht. Im Beet ausgepflanzte Exemplare benötigen daher meist keinen besonderen Winterschutz. Entscheidend ist vor allem, dass sie an einem sonnigen Standort mit durchlässigem Boden wachsen. Staunässe im Winter ist für Sonnenhut oft problematischer als Frost.

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Muss man Sonnenhut vor dem Winter zurückschneiden?

Es ist ratsam, die verblühten Stängel und Samenstände zunächst stehen zu lassen. Sie bieten nicht nur einen natürlichen Schutz für die Pflanzenbasis, sondern dienen Vögeln mit ihren Samen außerdem als Nahrungsquelle. Erst im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem Neuaustrieb, sollten die vertrockneten Pflanzenteile bodennah entfernt werden.

So überwintert Sonnenhut im Beet

Wer Sonnenhut im Garten ausgepflanzt hat, muss meist nur wenig tun. Einige Maßnahmen können der Pflanze dennoch helfen, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen:

  • Den Boden möglichst durchlässig halten, damit keine Staunässe entsteht.
  • Bei schweren Böden Sand oder feinen Kies einarbeiten.
  • Junge Pflanzen im ersten Winter bei Bedarf mit einer lockeren Schicht Laub oder Reisig schützen.
  • Auf starke Düngergaben im Herbst verzichten, damit die Staude ausreifen kann.

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Sonnenhut im Topf benötigt zusätzlichen Schutz

Anders sieht es bei Pflanzen aus, die in Kübeln oder Töpfen wachsen. Hier können die Wurzeln deutlich schneller durchfrieren als im Gartenboden. Deshalb ist etwas Winterschutz sinnvoll.

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Darauf sollte man achten:

  • Topf mit Jute, Vlies oder Luftpolsterfolie umwickeln.
  • Das Gefäß auf eine isolierende Unterlage wie Holz oder Styropor stellen.
  • Einen geschützten Platz an einer Hauswand oder unter einem Dachvorsprung wählen.
  • Die Erde gelegentlich kontrollieren und an frostfreien Tagen leicht gießen. Auch im Winter darf der Wurzelballen nicht vollständig austrocknen.

Häufigster Fehler bei der Überwinterung

Viele Gärtner befürchten Frostschäden und schützen ihre Stauden aufwendig. Tatsächlich bereitet Sonnenhut Kälte meist keine Probleme. Deutlich häufiger leiden die Pflanzen unter dauerhaft nassem Boden. Bleibt Wasser über längere Zeit an den Wurzeln stehen, können diese faulen und die Staude geht im Frühjahr nicht mehr aus. Ein guter Wasserabzug ist daher wichtiger als ein umfangreicher Winterschutz.

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