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Sicher Dekorieren

Worauf Haustierbesitzer an Weihnachten achten müssen

Worauf Haustierbesitzer bei Weihnachten achten müssen, um es tiersicher zu gestalten
An Weihnachten lauern einige Gefahren für HaustiereFoto: Getty Images

Für Menschen ist Weihnachtsdeko in erster Linie hübsch anzusehen. Für Haustiere kann sie gefährlich werden. Die falschen Dekoartikel und Materialien können zu Verletzungen, Verbrennungen und sogar zu Vergiftungen bei Vierbeinern und Kleintieren führen.

In vielen Haushalten gehören Kerzen und ein Weihnachtsbaum mit Christbaumkugeln einfach zur weihnachtlichen Dekoration dazu. Wenn zu diesem Haushalt aber auch frei herumlaufende Haustiere wie beispielsweise Katzen oder Hunde gehören, sollte man ausschließlich tiersichere Weihnachtsdeko verwenden. Darum ist es besonders wichtig für Haustierhalter, bei der Dekoration der Wohnung auf einige Dinge zu achten.

Welche Weihnachtsdeko ist nicht tiersicher?

  • Pflanzen wie der Weihnachtsstern, der Christusdorn oder auch Mistelzweige sind giftig.
  • Schokolade ist giftig für Haustiere – vor allem Bitterschokolade.
  • Kerzen können zu Brandverletzungen und im schlimmsten Fall auch zu einem Wohnungsbrand führen.
  • Lametta sowie Engelshaar können die Tiere beim Spielen strangulieren. Wenn sie etwas davon fressen, kann es zu Verdauungsproblemen, schlimmer noch zu einem Darmverschluss oder Erstickung kommen.
  • Christbaumschmuck und andere Weihnachtsdeko aus Glas kann beim Spielen zu Bruch gehen und für Verletzungen an Pfoten oder Schnauze führen. Verschlucken die Tiere Scherben, können außerdem Speisetrakt, Magen und Darm Schnittverletzungen davontragen.
  • Wenn der Baum nicht fest und sicher verankert ist, kann er umfallen und dabei das Tier verletzen.

Wichtiger Hinweis: Um auf den Notfall vorbereitet zu sein, sollten Haustierhalter im Vorfeld herausfinden, welche Tierpraxen oder -ärzte während der Feiertage Rufbereitschaft haben.

Auch interessant: Weihnachtsdeko an Haus und Balkon – was ist erlaubt?

Gefahrenquelle Weihnachtsbaum

Aber nicht nur ein unzureichend gesicherter Baum, sondern auch dessen Zweige und das Wasser sind aufgrund ihrer giftigen Stoffe gefährlich für Haustiere. Deshalb sollten Halter unbedingt darauf achten, dass ihre Tiere die Zweige nicht anknabbern und nicht aus der Bewässerungsschale des Baums trinken. Sicherer wäre es allerdings, den Baum gleich dahingehend abzuschirmen, dass die Tiere erst gar keinen Zugang dazu haben.

Wie kann man den Weihnachtsbaum tiersicher machen?

Das einfachste wäre natürlich, auf einen echten Weihnachtsbaum und die gefährlichen Dekoartikel zu verzichten – aber wer möchte das schon? Besser ist es doch, den Baum einfach unzugänglich für seine Haustiere zu machen:

  • Kleine Bäume kann man auf eine Erhöhung stellen, damit sie für Haustiere nicht mehr erreichbar sind. Bei Katzen darf diese Erhöhung natürlich auch nicht von anderen Gegenständen oder durch einen beherzten Sprung erreichbar sein.
  • Nicht sehr schön anzusehen, aber effektiv: den Weihnachtsbaum mit einem Gitter oder kleinem Zaun abgrenzen. Das ist vor allem bei Hunden effektiv. Für Katzen müssten die Abgrenzungen hoch genug sein, damit sie nicht darüber springen können.

Weitere kreative Ideen für tiersichere Weihnachtsdeko:

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