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Geräte unter 250 Euro

Heckenscheren im großen Labortest! Das ist das beste Modell

Heckenscheren Test 2025
Für den Test kam sowohl eine echte (hier: Thuja) als auch eine künstliche Hecke zum Einsatz Foto: Volkmar Otto
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

11. November 2025, 15:02 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Im Herbst ist die ideale Zeit gekommen, der Hecke im Garten einen Schnitt zu verpassen. Doch welche Geräte liefern auch wirklich saubere Ergebnisse? myHOMEBOOK-Redaktionsleiter Felix Mildner hat zusammen mit Computer BILD (gehört auch zu Axel Springer) sieben Akku-Heckenscheren der 18–20-Volt-Klasse getestet – und zwar sowohl an der Hecke, als auch im Labor.

Leise, kraftvoll und unabhängig vom Stromanschluss – Akku-Heckenscheren erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Herbst, wenn die Schonzeit im Garten (1. März bis 30. September) vorbei ist, können Hobbygärtner auch wieder beherzt zur Heckenschere greifen und Thuja, Liguster oder Kirschlorbeer zurückschneiden. Sechs Heckenscheren wurden untersucht. Im Testfeld waren die Hersteller Einhell, Makita, Worx, Bosch, Gardena und Parkside vertreten. Die Preisspanne bewegte sich dabei bis maximal 250 Euro. Unser Test zeigt jedoch: Leistungsstarke Ergebnisse müssen nicht teuer sein – denn auch günstige Modelle können überzeugen.

So wurde getestet

Im Praxistest wurden die Akku-Heckenscheren sowohl im Garten an einer Hecke, als auch an einer künstlichen „Testhecke“ untersucht. Denn nur diese speziell entwickelte Methode liefert tatsächlich verlässliche und vergleichbare Daten, etwa wenn es um die Akkulaufzeit unter Last geht. Bewertet wurden die Geräte in fünf Hauptkategorien:

  1. Schnittleistung: Wie sauber werden Äste verschiedener Dicke durchtrennt, und wie präzise ist das Schnittbild?
  2. Akkuleistung: Wie lange hält eine Akkuladung bei dichter, normaler und lichter Hecke?
  3. Bedienung und Komfort: Wie schneiden die Geräte bei Ergonomie, Gewicht, Lautstärke und Handhabung ab?
  4. Ausstattung und Wartung: Was ist bei Lieferumfang, Zubehör, Reinigung und Pflege aufgefallen?
  5. Sicherheit: Gibt es eine Zweihandschaltung, einen Messerstopp, einen Handschutz oder einen Stoßschutz?
Heckenscheren Test
Mathias Otten, Director Technology & Innovation bei Computer BILD, zeigt den Aufbau der künstlichen Testhecke. Hier wurde die Leistung der Heckenscheren unter Last gemessen. Foto: Michael Schmidt

Die Bewertung erfolgte im Labor und unter realen Bedingungen im Garten. Getestet wurden ausschließlich Akku-Heckenscheren mit 18–20 Volt, um eine faire Vergleichsbasis zu schaffen. Zudem wurden die Geräte jeweils mit einem „kleineren“ Akku (2 Ah) sowie einem „größeren“ (4 Ah) getestet. Die kompletten Testergebnisse finden Sie beim Kaufberater von BILD (gehört auch zu Axel Springer).

Testsieger: Einhell Arcurra 18/55 Power X-Change

Die Einhell Arcurra 18/55 Power X-Change setzte sich deutlich von der Konkurrenz ab und landete in unserem Heckenscheren-Test auf dem ersten Platz. Sie punktete mit starker Schnittleistung, langer Laufzeit und ergonomischem Design. Im Test schnitt das Gerät mit einem 4-Ah-Akku bis zu 51 Quadratmeter Hecke – ein beachtlicher Wert in der Mittelklasse.

Auch das Schnittbild überzeugte durch Sauberkeit und Gleichmäßigkeit, selbst bei dichter Vegetation. Für ambitionierte Hobbygärtner ist sie damit die derzeit beste Wahl unter den Akku-Heckenscheren 2025.

Platz 2: Makita DUH523

Die Makita DUH523 präsentierte sich im Heckenscheren-Test 2025 als sehr ausgereifte Mittelklasse-Lösung. Besonders überzeugend war das ausgewogene Zusammenspiel aus Leistungsstärke und Komfort: Mit dem empfohlenen 4-Ah-Akku ließen sich eine Fläche von rund 69 m² (lichte Hecke) und solide Ergebnisse bei normalen und dichten Hecken erzielen. Auch mit dem kleineren Akku (2 Ah) lieferte das Gerät ordentliche Resultate (etwa rund 30 m² lichte Hecke).

Makita punktet zudem mit einer hochwertigen Verarbeitung und geringem Vibrationsniveau, was längere Arbeitsabschnitte angenehm macht. Damit ist die DUH523 eine sehr empfehlenswerte Wahl für Nutzer, die regelmäßig Hecken pflegen und dabei auf Qualität setzen – allerdings ist sie auch die teuerste Heckenschere im Testfeld.

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Platz 3: Worx WG263E Nitro

Auf dem dritten Rang landete die Worx WG263E Nitro. Sie überzeugte mit einer guten Schnittleistung und einem insgesamt starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Der bürstenlose Motor sorgt für konstante Schnittkraft, und der 4-Ah-Akku reichte für bis zu 75 Quadratmeter Hecke.

Im Vergleich zu den beiden erstplatzierten Modellen ist die WG263E etwas lauter, dafür aber äußerst effizient im Energieverbrauch – eine solide Wahl für preisbewusste Nutzer, die auf Leistung nicht verzichten möchten.

Preis-Leistungs-Tipp: Parkside PHSA 20-Li

Die größte Überraschung im Test kommt von Lidl: Die Parkside PHSA 20-Li bietet für rund 90 Euro inklusive Akku und Ladegerät ein erstaunlich gutes Gesamtpaket. Mit einer Akkuladung wurden bis zu 81 Quadratmeter Hecke bewältigt – ein Topwert in dieser Preisklasse. Das Modell ist kompakt, leicht und besonders einfach zu handhaben.
Damit ist sie der Preis-Leistungs-Sieger 2025 und eignet sich ideal für Einsteiger sowie Gelegenheitsnutzer mit kleineren Heckenflächen.

Felix Mildner
Redaktionsleiter

Gute Leistung gibt’s in jeder Preisklasse

„Wer regelmäßig Hecken schneidet und ein leistungsstarkes Gerät mit hoher Kompatibilität sucht, ist mit der Einhell Arcurra 18/55 bestens bedient. Wer auf den Preis schaut, findet mit der PHSA 20-Li der Lidl-Eigenmarke Parkside ein rundum gelungenes Einsteigermodell. Unser Test zeigt: In der Klasse der 18- und 20-Volt-Akku-Heckenscheren gibt es leistungsfähige Modelle für jeden Anspruch – entscheidend ist, welches Gerät zum eigenen Garten passt.“

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