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Pflege und Frostschutz

Gartenarbeiten, die im Januar anstehen

Diese Gartenarbeiten stehen im Januar an
Der Garten braucht auch im Januar AufmerksamkeitFoto: Getty Images

Im Winter kommt der Garten zur Ruhe – und damit auch der Hobbygärtner. Im Vergleich zu den Vormonaten gibt es jetzt nicht mehr viel zu tun. Allerdings kann man sich jetzt Gedanken über die Beetplanung für die kommende Saison machen.

Niedrige Temperaturen, Frost und gegebenenfalls auch Schnee laden nicht gerade dazu ein, dem Garten einen Besuch abzustatten. Glücklicherweise fallen im Januar auch nur wenige Gartenarbeiten an. Der Monat bietet sich vor allem dafür an, die kommende Saison zu planen. Was soll in den Beeten wachsen, wie wird der Garten gestaltet?

Welche Pflanzen kann man im Januar setzen?

Tatsächlich ist eine Gartenarbeit im Januar das Setzen von neuen Pflanzen. Die einzige Voraussetzung dafür: Der Boden muss frostfrei sein. Dann können winterblühende und harte Gehölze wie der Winterjasmin oder die Chinesische Winterblüte eingepflanzt werden.

Winterjasmin im Garten anpflanzen im Januar
Der Winterjasmin sorgt in der tristen Jahreszeit für farbliche Akzente im GartenFoto: Getty Images

Eine weitere Gartenarbeit im Januar, sofern man einen Weihnachtsbaum im Topf hatte: Die Tanne bei frostfreiem Wetter auspflanzen. Wichtig ist, dass man den Baum vorher an die niedrigen Außentemperaturen heranführt. Dafür sollte man ihn übergangsweise in kühlere Räume wie die Garage oder den Wintergarten stellen, damit er sich an die neuen Bedingungen gewöhnt.

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Was brauchen Pflanzen und Rasen im Januar?

  • Beete mit einer dünnen Schicht Kompost versehen.
  • Immergrüne Pflanzen vor starker Sonneneinstrahlung schützen – beispielsweise mit altem Zeitungspapier.
  • Schneedecken von Pflanzen und Rasen entfernen.
  • Außerdem letzte Laubreste entfernen.

Eine weitere wichtige Gartenarbeit im Januar ist, harte Gehölze wie den Haselnussstrauch zurückzuschneiden und alte Zweige sowie Triebe zu entfernen. Allerdings sollte der Rückschnitt nur an frostfreien Tagen erfolgen, da die Schnittstellen ansonsten splittern könnten.

Was kann man im Januar im Garten ernten?

Kohl und RübenGrünkohl, Rosenkohl, Rote Bete, Chinakohl, Wirsing, Steckrübe sowie Chicorée
Wurzeln und KnollenLauch, Kartoffeln, Pastinaken, Porree, Rettich, Schwarzwurzel, Zwiebeln und Sellerie
Blattgewächse, Hülsenfrüchte, Stauden
Aus dem GewächshausRucola und Feldsalat

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Nach der eingelagerten Ernte schauen

Eine Gartenarbeit, die außerdem im Januar anhält, ist die Kontrolle der Ernte. Das bedeutet: Obst und Gemüse, das bereits geerntet wurde und sich im Lager befindet, muss man regelmäßig untersuchen. Angefallene und kranke Früchte dabei unbedingt entsorgen, um die restliche Ernte zu schützen.