Der Winter ist noch nicht ganz vorüber, dennoch kann man auch im Februar im Garten schon aktiv werden. Denn in dieser Zeit bereiten wir uns auf die bevorstehende Gartensaison vor. Welche Aufgaben man nicht vergessen sollte, verrät myHOMEBOOK.
Der Februar bringt mit etwas Glück schon die ersten Frühlingsboten. Krokusse, Winterlinge und Schneeglöckchen kommen nun in der Regel zum Vorschein und kündigen nicht nur den Frühling, sondern auch die kommende Gartensaison an. Also Gartenhandschuhe abstauben, anziehen und ab in den Garten! Hier gibt es bereits viel zu tun. Welche Gartenarbeiten im Februar anstehen – ein Überblick.
Sobald es keinen Bodenfrost mehr gibt, gehört es zu den Gartenarbeiten im Februar, die Beete auf neue Pflanzen vorzubereiten. Unter anderem muss Unkraut wie Giersch entfernt werden. Wer eigenen Kompost auf die Beete geben will, sollte diesen vorher aussieben. Ende Februar können Hobbygärtner bereits die Sommerblumen für die Beete vorbereiten. Am besten startet man mit Anzuchtgefäßen aus Pappe – etwa alten Eierkartons – an einem kühlen, aber frostfreien Ort. Sobald die Pflanzen kräftig genug sind, können sie ins Beet umgesetzt werden.
„Nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon kann man bereits im Februar aktiv werden. An einem geschützten Platz kann man beispielsweise bereits Schnittlauch säen oder pflanzen. Bei Schnittlauch handelt es sich nämlich um einen Kaltkeimer. Die Saat benötigt niedrige Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius, um zu keimen. Eine Voraussetzung, die zum Glück im Februar gegeben ist. Ein Hinweis zum Auspflanzen von Schnittlauch: Pflanzen aus dem Supermarkt sind dafür nicht zu empfehlen. Sie sind in der Regel nicht an ein Leben im Freien gewohnt und fühlen sich wohler auf der Fensterbank in der Küche.“– Lena Hackauf, Redaktion
Fensterbank
Einige Pflanzen können außerdem auf der Fensterbank angezogen werden. Dazu gehören:
Diese Gartenarbeit hängt vom Wetter im Februar ab: Bei Schneefall den Schnee unbedingt räumen – dabei auch den Rasen von dicken Schichten befreien.
Sofern kein Schnee liegt, verträgt der Rasen jetzt auch Dünger.
Immergrüne, wie Buchsbaum oder Kirschlorbeer, ausreichend gießen, wenn die Temperaturen auf über null Grad steigen. Vor allem bei Sonnenschein und starkem Wind auf eine ausreichende Bewässerung achten.
Stauden (nur Spätsommer- und Herbstblüher) können geteilt werden, wenn Frost ausbleibt. Dazu gehören unter anderem die Fetthenne und der Sonnenhut.
Geranien, die überwintert wurden, zurückschneiden und danach umtopfen.
Im Februar gehört es auch zu den Gartenarbeiten, sich dem Geräteschuppen zu widmen und Geräte sowie Werkzeug zu warten, zu putzen und bei Bedarf zu entrosten oder einzufetten.
Im Februar ist der Schnitt von Sträuchern und Hecken besonders wichtig. Der Wintermonat bietet vorerst die letzte Chance für Hobbygärtner, Hecken und Sträucher in Form zu bringen. Im März beginnt nämlich die Schonfrist. Das bedeutet, Hecken, Bäume und Gehölze darf man nicht beschneiden, sonst kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro anfallen. Mit diesem Gesetz sollen die nistenden Vögel in den Hecken geschützt werden. Ende September endet die Frist. Umso wichtiger ist es, im Februar Obstbäume, Beerensträucher und Hecken zurückzuschneiden. Eine große Übersicht zum Pflegeschnitt im Februar finden Sie hier.
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