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Tomaten, Knoblauch und Co.

Diese Pflanzen helfen gegen Mücken, Milben und Pilze

Tomaten sind nicht nur lecker, sondern schützen auch vor Mücken
Tomaten sind nicht nur lecker, sondern schützen auchFoto: Getty Images

Sprays, Kerzen und Co. – gegen Mücken soll so einiges helfen. Doch es gibt auch ganz natürliche Wege, die Blutsauger, andere Insekten und sogar Pilzkrankheiten auf Abstand zu halten. myHOMEBOOK gibt einen Überblick.

Lavendel

Violett, duftend, beruhigend – Lavendel, ein Lippenblütler, charakteristisch für die Provence, wird von vielen Menschen und auch schon bei den Römern wegen seiner ätherischen Öle geschätzt. Ganz im Gegensatz zu den Blattläusen. Diese goutieren den intensiven Lavendelduft nicht. Erfahrene Gärtner pflanzen deswegen zwischen den Rosen nicht ganz zufällig Lavendel. Die Natur als Komplize des Gärtners.

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Zitronengras

Ebenfalls durch ätherische Öle wirkt das Zitronengras. Stechmücken lassen sich angenehmerweise davon abhalten. Mit ein paar Pflanzen auf Terrasse oder Balkon lassen sich die lauen Sommerabende deutlich angenehmer verbringen. Frisch geschnittenes Zitronengras wirkt auch in Räumen – mit einem Zitronen-Duft, der Plagegeister vertreibt. Auch Knoblauch soll gegen Insektenstiche helfen – allerdings nur indirekt durch Essen der Knollen. Das muss nicht funktionieren. Immerhin gibt es immer wieder Empfehlungen, Pferde, die ja auch unter Insektenstichen leiden, durch Gabe von Knoblauchpulver zu schützen.

Zitronengras schreckt Mücken ab
Zitronengras wirkt durch seine ätherischen Öle abschreckendFoto: Getty Images

Knoblauch, der Alleskönner

Im Gartenbeet allerdings wirkt Knoblauch nachweislich: So ist es ratsam, die Knollen beispielsweise ins Erdbeerbeet, zwischen Möhren, Gurken oder Tomaten zu stecken. Die ätherischen Öle des Knoblauchs schützen die Nachbarpflanzen vor Fraßfeinden. Als biologische Waffe gegen unliebsame Besucher wie Milben, Kartoffelkäfer oder Blattläuse, aber auch gegen Pilzerkrankungen wie Rost oder Mehltau, kann ein Knoblauch-Sud wirken. Die befallenen Pflanzen damit besprühen, am besten mehrfach.

Ringelblumen

Sie blühend leuchtend orange und werden schon seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt: Ringelblumen oder auf lateinisch Calendula. An ihren intensiven Blüten erfreuen sich die Gärtner im Hochsommer. Ringelblumen sind typische Gartenblumen, nutzen aber in Töpfen oder Balkonkästen in der Nähe von Türen und Fenstern noch mehr: Sie sondern einen für Insekten unangenehm Duft ab.

Ringelblumen sind wahre Alleskönner
Ringelblumen sind wahre AlleskönnerFoto: Getty Images

Tomaten

Das gilt auch für Tomaten. Nicht der erste Gedanke, wenn man an das Vertreiben von nervigen Mücken denkt. Doch Tomaten auf Balkon und Terrasse lassen nicht nur Vitamin-Einheiten in Griffnähe entstehen. Untersuchungen an der North Carolina State University ergaben, dass ein Wirkstoff aus Tomaten, genannt IBI-246, bestens gegen Mücken wirkt. In Laborversuchen stellte sich heraus, dass die Substanz neben Ameisen und Käfern auch Moskitos, Flöhe, Kakerlaken und Mücken vertreibt. Den gesamten Garten kann man mit Tomaten zwar nicht mückenfrei halten, aber auf Balkon und Terrasse sollte die Wirkung deutlich spürbar sein.

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Mit Kräutern gegen Pikser

Zu den aromatischen Kräutern zählt Basilikum. Immer schön auf der Fensterbank in Griffweite der Küchenarbeitsplatte ist er nicht nur eine schmackhafte Nuance für Pasta und sommerliche Salate, sondern hält auch Insekten und Mücken aus der Küche fern. Sie drehen dann schon im Anflug ab und gelangen erst gar nicht in Wohnung oder Haus. Eine echte Geheimwaffe ist Basilikum gegen lästige und aggressive Wespen. Hier schützt ein Strauß oder ein Topf auf dem Tisch. Auch andere Gewürzpflanzen und Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse, Thymian und Rosmarin sind praktisch in der Küche und zudem bei Mücken unbeliebt.