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Welche Stauden man im Herbst pflanzen kann für eine späte Blütenpracht 

Chrysanthemen
Wunderbar leuchtende Chrysanthemen blühen auch noch im Herbst.Foto: Getty Images

Bereits im Herbst gilt es, den Garten auf die kommende Gartensaison vorzubereiten. Eine Maßnahme ist zum Beispiel, Stauden zu pflanzen. Bei guter Pflege schmücken die mehrjährigen Pflanzen nicht nur in diesem, sondern auch im nächsten Jahr den Garten.

Nicht nur die Blätter an den Bäumen können ab September in verschiedenen Farben leuchten. Mithilfe der richtigen Stauden sieht auch der Garten im Herbst alles andere als trostlos aus. Welche Pflanzen Hobbygärtner in den kühler werdenden Monaten pflanzen können, zeigt myHOMEBOOK.

Welche Stauden blühen im Herbst?

Von einer Staude sprechen Gärtner dann, wenn es sich um mehrjährige Pflanzen handelt, die nach dem Ende der Saison fast vollständig absterben und im Jahr darauf aus der Wurzel heraus erneut austreiben. Es gibt allerdings eine Anzahl an Arten, die wintergrün sind und sich nicht zurückziehen. Folgende Stauden blühen im Herbst:

  • Gelenkblumen
  • Fetthenne
  • Prachtkerze
  • Schafgarbe
  • Stauden-Sonnenblume
  • Gelber Sonnenhut
  • Berg-Astern
  • Pyrinäen-Astern
  • Staudensonnenblumen

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Welche Stauden man im Herbst pflanzen kann

1. Eisenhut

Die meisten kennen Eisenhut mit blauen Blüten, doch auch in weiß kann die Staude blühen
Die meisten kennen Eisenhut mit blauen Blüten, doch auch in weiß kann die Staude blühenFoto: Getty Images

Weltweit wachsen etwa 400 verschiedene Eisenhutsorten. Am wohlsten fühlen sich die Stauden an einem halbschattigen Platz im Garten. Hier brauchen sie weniger Wasser als an einem sonnigen Standort. Als Starkzehrer braucht Eisenhut regelmäßig Dünger. Insbesondere im Kübel sollten Hobbygärtner die Pflanze alle zwei bis drei Wochen mit Flüssigdünger versorgen.

2. Sonnenbraut

Bis zu 60 Zentimeter groß kann die Sonnenbraut werden
Bis zu 60 Zentimeter groß kann die Sonnenbraut werdenFoto: Getty Images

Von Juli bis September begeistern die kräftig gelben Blüten der Sonnenbraut. Doch auch in intensiven Rot und Orange blühen die etwa 40 verschiedenen Sonnenbrautsorten. Abhängig von der Farbe der Blüten ist der gewünschte Standort der Pflanzen. Die hellen Varianten mögen es am liebsten in der Sonne. Stauden mit dunkleren Blüten kommen auch im Halbschatten gut zurecht. Eine wichtige Pflegemaßnahme ist das Gießen. Insbesondere während langer Trockenperioden sollte man regelmäßig zur Gießkanne greifen.

3. Phlox

Als Bodendecker wird Phlox gerne im Staudenbeet eingesetzt
Als Bodendecker wird Phlox gerne im Staudenbeet eingesetztFoto: Getty Images

In einen Bauerngarten passt Phlox besonders gut, da die Stauden einen verspielten Charakter mit sich bringen. Als Standort wählt man am besten einen halbschattigen Ort, der luftig ist. Während langer Trockenphasen sollte man die Pflanze regelmäßig gießen. Als Dünger eignet sich Kompost. Nach dem Rückschnitt im Mai kann man diesen im Beet verarbeiten.

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4. Chrysanthemen

Chrysanthemen blühen in den verschiedensten Farben: gelb, orange, rosa, rot und weiß
Chrysanthemen blühen in den verschiedensten Farben: gelb, orange, rosa, rot und weißFoto: Getty Images

Ein Klassiker unter den Herbststauden ist die Chrysantheme. In den verschiedensten Farben schmücken die Blumen sowohl den Garten als auch den Balkon und die Terrasse. In Asien soll die Blume bereits vor über 2000 Jahren gezüchtet worden sein. Die Staude fühlt sich jedoch auch in hiesigen Gefilden wohl. Am besten wählt man einen halbschattigen Standort. Verblühte Pflanzenteile kann man einfach abschneiden. Auf diese Weise fördert man, dass sich neue Blüten bilden.

5. Anemone

Sind Herbst-Anemonen eingewachsen, sind die Stauden winterhart
Sind Herbst-Anemonen eingewachsen, sind die Stauden winterhartFoto: Getty Images

Frühlings- oder Herbst-Anemonen runden jedes Staudenbeet ab. Ideal ist ein halbschattiger Standort. Doch auch in der Sonne kommen die Pflanzen gut zurecht. Hier ist zu beachten, dass man die Pflanze mit ausreichend Wasser versorgt. Staunässe sollte jedoch auch vermieden werden, da diese zu Wurzelfäule führen kann.

Was ist beim Pflanzen von Stauden zu beachten?

Wichtig ist eine möglichst lockere und humose Erde, wenn man Stauden pflanzen möchte – vor allem im Herbst. Durch diese Bodenstruktur fällt es den Pflanzen leichter, sich zu verwurzeln. Zudem sollte man Unkraut vor der Pflanzung entfernen. Es empfiehlt sich, das Wachstum mit organischen und stickstoffhaltigen Düngern wie Hornspänen oder Kompost anzukurbeln. Zudem sollte man den Wurzelstock ausreichend wässern, bevor man ihn pflanzt. Und auch danach braucht die Pflanze viel Wasser, vor allem in der Startphase.

Wie blühen Stauden ein zweites Mal?

Durch einen Rückschnitt der Stauden im Laufe der Saison kann man einige dazu bringen, auch ein zweites Mal zu blühen. Allerdings sollte man immergrüne Stauden nur dann im Herbst beschneiden, wenn sie sich zu stark ausbreiten.

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Wie bereitet man Stauden im Herbst auf den Frost vor?

Wenn man Stauden im Herbst pflanzt, sollte man vorsorgen, dass die Gewächse auch den ersten Frost und den kommenden Winter überstehen. Am besten deckt man sie mit einer Mulchschicht ab, alternativ eignet sich auch Laub oder Grünschnitt, der im Herbst bei Gartenabfällen anfällt. Hier finden Sie weitere nützliche Tipps, um Gartenpflanzen auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

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