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Gardening

Die besten Tipps, um Unkraut im Rasen zu bekämpfen

Unkraut im Rasen: Entfernung von Löwenzahn
Ein Unkrautstecher ist eine effektives Mittel gegen Wildwuchs im RasenFoto: dpa picture alliance

Wenn in der gepflegten Rasenfläche plötzlich Unkraut wuchert, ist dies vielen Hobbygärtnern ein Ärgernis. Allerdings kann man mit einigen effektiven Methoden gegensteuern. Was hilft gegen den Wildwuchs?

Damit der Rasen frisch und grün bleibt, ist eine gründliche Pflege wichtig, die über gelegentliches Mähen und Bewässern hinausgeht. Andernfalls siedelt sich schnell Fremdbewuchs an und bildet Ausläufer, die die Grashalme mit der Zeit verdrängen. Generell gilt: Je dichter und gesünder die Grasnarbe, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass sich Unkraut überhaupt in der Pflanzendecke festsetzt. Eine intensive Pflege ist also gleichzeitig auch die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Unkraut im Rasen.

Welches Unkraut wächst in meinem Rasen?

Für die einen ist es lästiges Unkraut, für andere sind es Wildkräuter, die den Insekten helfen. Wenn man den Wildwuchs jedoch eindämmen möchte, sollte man jedenfalls zunächst wissen, womit man es zu tun hat. Folgende Rasenunkräuter kommen hierzulande besonders häufig vor:

  • Giersch
  • Quecke
  • Moose
  • Gänseblümchen
  • Kriechender Hahnenfuß
  • Wegerich
  • Löwenzahn
  • Ehrenpreis
  • Schafgarbe
  • Klee
  • Frauenmantel
  • Hornkraut
  • Günsel

Passend dazu: Helfen diese Hausmittel wirklich gegen Unkraut?

Wie kann man Unkraut im Rasen vorbeugen?

Die richtige Rasenpflege fängt schon beim Rasenmähen an: Viele machen den Fehler und verpassen ihrer Grünfläche einen zu kurzen Schnitt. Das mag einem vielleicht Arbeit ersparen, weil man seltener zum Mäher greifen muss, lädt aber auch Moos, Klee, Hahnenfuß, Giersch oder Quecke dazu ein, sich auszubreiten und die Grashalme zu verdrängen. Zudem haben viele Unkräuter einen so niedrigen Wuchs, dass ihnen der Rasenmäher nichts ausmacht.

Tipp: Wenn man den Rasen auf rund vier Zentimeter heruntermäht, werfen die Halme genügend Schatten und hemmen den Keimungsprozess des Unkrauts. Welche weiteren Fehler beim Rasenmähen passieren, erfahren Sie hier.

Hilft Vertikutieren gegen Unkraut im Rasen?

Vermooster Rasen ist oft auch ein Anzeichen für zu viel Bodenfeuchtigkeit. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, das Gras gelegentlich zu vertikutieren. Idealerweise befreien Sie Ihre Grünfläche im Herbst und im Frühjahr von sogenanntem Rasenfilz, sodass die Graswurzeln Wasser, Luft sowie wichtige Nährstoffe besser aufnehmen.

Kahle Stellen anschließend nachsäen und größere Löcher mit Sand oder Blumenerde befüllen – das sorgt für ein gleichmäßiges Wachstum und zieht zudem Regenwürmer an, die den Boden auflockern. Selbst in schattigen Abschnitten fühlt sich das Unkraut dann nicht länger wohl.

Tipp: Stutzen Sie angrenzende Hecken, Bäume und Sträucher so, dass genügend Licht auf den Rasen fällt. Wie man beim Schneiden der Hecke vorgeht und wann es überhaupt erlaubt ist, erfahren Sie hier.

Wie wird man Klee im Rasen wieder los?

Jeder Boden ist anders, und selbst die gepflegteste Grünfläche ist nicht vor einem Unkrautbefall sicher. Während sich Moos in der Regel relativ einfach durch Jäten, Ausstechen oder Vertikutieren beseitigen lässt, erweist sich die Bekämpfung von Klee im Rasen als etwas schwieriger. Der widerspenstige Wildwuchs lässt sich oft nur mit viel Aufwand und mühevoller Kleinarbeit wieder entfernen.

Tipp: Wie auch schon bei der Moosentfernung sollte man Klee im ersten Schritt zunächst mit einem Vertikutierer oder Rasenrechen entgegenwirken. Wichtig ist hier, dass man das Übel auch wirklich an der Wurzel packt und nicht bloß oberflächlich abschneidet. Hierfür eignet sich besonders gut ein Unkrautstecher, mit dem man die ganze Unkrautpflanze aus dem Boden holen kann. Anschließend sollte man den Rasen gut düngen.

Welcher Dünger ist am besten gegen Unkraut?

Hornmehl aus zerkleinerten Rinderhörnern und -klauen versorgt die Graswurzeln mit stickstoffhaltigen Nährstoffen und optimiert die Wachstumsbedingungen. Zudem ist der organische Naturdünger umweltfreundlich und sparsam in der Anwendung. In der Regel reichen 60 bis 80 Gramm pro Quadratmeter völlig aus. Die Wirkung hält in etwa zwei bis drei Monate an. Auf chemische Unkrautvernichter sollte man der Umwelt zuliebe verzichten.

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