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Die wichtigsten Tipps

So bekämpfen Sie Unkraut im Rasen

Unkraut im Rasen: Entfernung von Löwenzahn
Unkraut im Rasen ist für viele Hobby-Gärtner ein ÄrgernisFoto: dpa picture alliance

Hartnäckige Wildkräuter trüben das Bild einer gepflegten Grünfläche. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was am besten gegen Unkraut im Rasen hilft.

Die Grundvoraussetzung für einen kräftigen englischen Rasen ist eine gründliche Pflege, die über gelegentliches Mähen und Bewässern hinausgeht. Andernfalls siedelt sich Fremdbewuchs an und bildet schnell Ausläufer, die die Grashalme mit der Zeit verdrängen. Generell gilt: Je dichter die Grasnarbe, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass sich Unerwünschtes überhaupt in der Pflanzendecke festsetzt. Eine intensive Pflege ist also gleichzeitig auch die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Unkraut im Rasen.

Wie Sie Unkrautwuchs vorbeugen

Die richtige Rasenpflege fängt schon beim Rasenmähen an: Viele machen den Fehler und verpassen ihrer Grünfläche einen zu kurzen Schnitt. Das mag einem vielleicht Arbeit ersparen, weil man seltener zum Mäher greifen muss, lädt aber auch Moos, Klee & Co. dazu ein, sich auszubreiten und die Grashalme zu verdrängen. Wenn Sie Ihren Rasen auf circa vier Zentimeter heruntermähen, werfen die Halme genügend Schatten und hemmen den Keimungsprozess des Unkrauts.

Kahle Stellen anschließend nachsäen und größere Löcher mit Sand oder Blumenerde befüllen – das sorgt für ein gleichmäßiges Wachstum und zieht zudem Regenwürmer an, die den Boden auflockern. Selbst in schattigen Abschnitten fühlt sich das Unkraut dann nicht länger wohl. Tipp: Stutzen Sie angrenzende Hecken, Bäume und Sträucher so, dass genügend Licht auf den Rasen fällt.

Packen Sie Klee bei den Wurzeln

Jeder Boden ist anders, und selbst die gepflegteste Grünfläche ist nicht vor einem Unkrautbefall sicher. Während sich Moos in der Regel relativ einfach durch Jäten, Ausstechen oder Vertikutieren beseitigen lässt, erweist sich die Bekämpfung von Klee als etwas schwieriger. Der widerspenstige Wildwuchs lässt sich oft nur mit viel Aufwand und mühevoller Kleinarbeit wieder entfernen. Und so funktioniert es: Wie auch schon bei der Moosentfernung sollten Sie Kleebefall im ersten Schritt zunächst mit einem Vertikutierer oder Rasenrechen entgegenwirken. Wichtig ist hier, dass Sie das Übel auch wirklich an der Wurzel packen und nicht bloß oberflächlich abschneiden. Anschließend müssen Sie Ihre Wiese gut düngen – am besten mit stickstoffhaltigem Hornmehl.

Warum Sie Hornmehl düngen sollten

Hornmehl aus zerkleinerten Rinderhörnern und -klauen versorgt die Graswurzeln mit stickstoffhaltigen Nährstoffen und optimiert die Wachstumsbedingungen. Zudem ist der organische Naturdünger umweltfreundlich und sparsam in der Anwendung. In der Regel reichen 60 bis 80 Gramm pro Quadratmeter völlig aus. Die Wirkung hält in etwa zwei bis drei Monate an. Auf chemische Unkrautvernichter sollten Sie der Umwelt zuliebe verzichten.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Vollautomatische Rasenmäher erleichtern Ihnen nicht nur die Arbeit, sondern stutzen Ihren Rasen auch direkt auf die richtige Größe. Zwar sind solche Mähroboter etwas teurer als herkömmliche Rasenmäher, dafür wird Ihnen aber viel lästige Arbeit abgenommen.