Grillabende im eigenen Garten sollen nicht gleich die Aufmerksamkeit der Nachbarn erregen und die Kinder auf dem Grundstück nebenan spielen manchmal auch ziemlich laut? Schallschutzwände können das Problem zwar lösen, machen aber optisch nicht unbedingt etwas her. Eine ansprechendere Alternative: passende Pflanzen.
Beim Gedanken an Sicht- und Schallschutz kommen Hobbygärtnern wohl zuerst Hecken in den Sinn. Dabei gibt es noch einige andere Pflanzen, mit denen man im eigenen Garten für Lärmschutz und sogar für einen schönen Hingucker sorgen kann.
Pflanzen als Lärmschutz im Garten
Damit sich Pflanzen als Lärmschutz im Garten eignen, sollten sie immergrün sein und dicke, große Blätter haben. Wichtig ist außerdem, dass sie senkrecht zur Schalleinfallsrichtung und schön dicht wachsen. Passende Pflanzenarten sind:
Ackerrose (Rosa arvensis): dichter niederliegender Strauch, zwischen 30 und 300 Zentimeter hoch, ein bis zwei Meter breit, Triebe mit Stacheln wachsen überhängend und breiten sich kriechend aus, trägt außerdem schöne weiße Blüten
Perückenstrauch (Cotinus coggygria): anpassungsfähig, mittelgroß, drei bis fünf Meter hoch, im Herbst besonders schön leuchtendes Laub
Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum): als Zwischenpflanze für Hecken geeignet, hübsche Blüten
Rhododendron (Rhododendron): immergrün und großlaubig, außerdem hübsche Blüten
Gemeiner Efeu (Hedera helix): robuste immergrüne Kletterpflanze, bei richtiger Pflanzung blickdichte sowie schallisolierende Hecke
Runzelblättriger Schneeball (Viburnum rhytidophyllum): immergrüner Großstrauch, wird bis zu fünf Meter hoch und mindestens drei Meter breit
Hecken dienen im Garten allen voran als Sichtschutz, aufgrund ihrer Höhe und Dichte funktionieren die Pflanzen aber auch hervorragend als Lärmschutz. Besonders gut geeignet sind die Sorten:
Lebensbaum-Hecke Thuja Smaragd (Thuja occidentalis Smaragd): wächst gedrungen und dicht, aber auch schlank und gleichmäßig, sehr pflegeleicht
Europäische Eibe (Taxus baccata): wird mit zehn bis 18 Metern besonders hoch und mit acht bis 15 Metern besonders breit, hochovale bis rundliche Krone, sehr giftig
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus): immergrün, bildet dichte Hecken, verträgt Trockenheit sehr gut, stellt laut Nabu aber eine „hochgiftige, ökologische Pest“ für die Natur dar
Weißdorne (Crataegus): gut für Naturgärten geeignet, pflegeleicht, dicht, robust
Hainbuche (Carpinus betulus) oder Rotbuche (Fagus sylvatica): schnittverträglich, wachsen schnell und stark
Bodenpflanzen, um Lärm im Garten zu vermeiden
Die Beschaffenheit des Bodens hat auch einen Einfluss darauf, wie Schall und damit auch Lärm im Garten geleitet wird. Ein freier Boden sowie ein Belag aus Platten leiten Schall besonders gut. Daher empfiehlt es sich, gegebenenfalls auch Bodendeckerpflanzen auszubringen, um für einen Lärmschutz im Garten zu sorgen. Welche Sorten es gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.