Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Tipps für Eigentümer

8 Renovierungen, die den Wert einer Immobilie gezielt steigern

Renovierung des Dachbodens
Der Ausbau des Dachbodens zählt zu den umfangreicheren Renovierungen, die den Wert einer Immobilie steigernFoto: Getty Images

Die Renovierung, Modernisierung oder auch Sanierung einer Immobilie dient nicht nur dazu, das Wohnen angenehmer oder langfristig kostengünstiger zu gestalten. Vielmehr können derartige Maßnahmen auch gezielt zur Wertsteigerung des Objektes eingesetzt werden.

Kleine Reparaturen am Haus gehören zum Alltag eines jeden Besitzers, denn sie wirken dem natürlichen Verfall der Immobilie entgegen. Eine größere Maßnahme, wie etwa der Austausch der Küche oder ein neuer Anstrich der Fassade, können den Wert der Immobilie steigern. Denn diese erhöhen nicht nur die Lebensdauer des Hauses, sondern machen es moderner und attraktiver – was sich im Falle eines Verkaufes auszahlt. Bevor man nun aber planlos mit der Renovierung, Modernisierung oder Sanierung beginnt, sollte man sich lieber erst einmal überlegen, welche Maßnahmen sich wirklich positiv auf den Wert der eigenen Immobilie auswirken würden. Neben kosmetischen und funktionalen Aspekten trägt derzeit auch die Verbesserung der Energiebilanz zur Wertsteigerung bei.

8 Tipps zur Wertsteigerung einer Immobilie

1. Das Bad modernisieren

Die Optimierung der Lebensqualität gehört zu den besten Möglichkeiten, um den Wert einer Immobilie zu steigern. Und was gibt es Schöneres, als Wellness-Feeling in den eigenen vier Wänden zu genießen? Daher liegt ein komfortables Badezimmer ganz oben auf der Wunschliste vieler Hauskäufer – was den Wert der Immobilie natürlich enorm steigert. Wichtig zu beachten ist allerdings, auf einen möglichst modernen Stil zurückzugreifen und weder die Ästhetik noch die Funktionalität der Ausstattung außer Acht zu lassen.

Dazu passend: Renovieren, Sanieren, Modernisieren – was sind die Unterschiede?

2. Fußböden erneuern

Der Fußboden ist ausschlaggebend für die gesamte Optik der Innenräume und aus diesem Grund enorm wichtig für den Wert des Hauses. Hier gilt grundsätzlich: Je hochwertiger die Fußböden sind, desto mehr steigt der Wert der Immobilie! Wer nicht in langlebiges Parkett oder in Natursteinplatten investieren möchte, der kann natürlich auch auf einfache Bodenfliesen oder den Evergreen Laminat zurückgreifen. Hier ist die Wertsteigerung natürlich nicht so hoch, doch allein der neuwertige Zustand und die Verbesserung der Optik werden den Immobilienwert natürlich anheben.

Passend dazu: Parkett, Laminat, Linoleum – was ist der Unterschied?

3. Energetische Maßnahmen treffen

Angesichts steigender Energiekosten empfiehlt es sich, das Haus auch in dieser Hinsicht auf den neuesten Stand zu bringen, zum Beispiel durch den Einbau einer Wärmepumpe. Gerade bei älteren Immobilien – mit Baujahr bis ca. 2000 – lässt die Energieeffizienz in der Regel noch zu wünschen übrig. Lässt man sich als Hausbesitzer einen offiziellen Verbrauchsausweis erstellen, erhält man dadurch verlässliche Experteninformationen darüber, welche energetischen Maßnahmen sich speziell für die eigene Immobilie lohnen würden.

Ein weiterer Anreiz: Derzeit gibt es viele staatliche und private Fördermöglichkeiten für die Optimierung der Energieeffizienz, sodass man als Hausbesitzer nicht alle Kosten selbst tragen muss.

4. Fußbodenheizung nachrüsten

Kaum eine Heizungsart lässt Herzen höher schlagen, als die Fußbodenheizung. Diese versprüht automatisch einen luxuriösen Charme und ist noch dazu komplett unsichtbar. Auch in Sachen Funktionalität hat eine Fußbodenheizung einiges zu bieten: Sie hat eine geringe Aufwärmzeit, heizt den Raum großflächig und überzeugt zudem mit einer hohen Energieeffizienz. Vor allem bei neueren Häusern ist der Einbau einer Fußbodenheizung empfehlenswert.

Hinweis: Bei älteren Gebäuden ist zuerst nachzuprüfen, inwiefern das Haus ausreichend gedämmt ist. Denn ansonsten verliert die Fußbodenheizung ihren Effekt, was sich negativ auf die Energieeffizienz auswirkt und daher letzten Endes kaum zu einer Wertsteigerung der Immobilie führt.

5. Die Küche renovieren

Möchte man den Wert seiner Immobilie langfristig steigern, macht auch eine Renovierung der Küche Sinn. Denn ein renovierter Küchenbereich verleiht dem Haus eine modernere Ausstrahlung und erhöht zugleich die Lebensqualität. Neue Geräte wie Backofen, Herd und Kühlschrank mit smarten Funktionen und einer hohen Energieeffizienz steigern den Wert zusätzlich. Entscheidet man sich für eine hochwertige und zeitlose Ausstattung, hat man selbst – oder gegebenenfalls der Käufer – lange Freude an der neuen Küche.

6. Die Wände streichen

Ja, auch kleine Maßnahmen können etwas bewirken! Frisch gestrichene Wände machen einen gepflegteren Eindruck und kommen auch bei Käufern immer gut an. Vor allem, wenn man bei der Renovierung auf knallige Farben und extravagante Tapeten verzichtet, kann das bereits den Wert einer Immobilie steigern.

Empfehlenswert sind dezente Farben, ideal ist unter anderem Weiß. Aber auch Cremetöne sind derzeit angesagt und verleihen den Wohnräumen einen natürlichen und eleganten Stil. Eine andere Möglichkeit ist eine Eyecatcher-Wand, zum Beispiel aus Stein, diese sollte jedoch unbedingt optisch zur Art des Hauses passen.

Passend dazu: Wände richtig streichen – 6 Tipps, mit denen man Streifen vermeidet

7. Die Fassade sanieren

Der erste Eindruck zählt! Das gilt natürlich auch für Immobilien. Daher sollte die Fassade eines Hauses in jedem Fall immer gut gepflegt und regelmäßig erneuert werden. Ein frischer Anstrich sorgt aber nicht nur für ein verbessertes Erscheinungsbild, sondern natürlich auch für einen gesteigerten Wert des Hauses. Da dieser Effekt gut und gerne für 10 bis 20 Jahre erhalten bleibt, bietet sich ein Anstrich der Fassade natürlich auch vor einem geplanten Hausverkauf an, um den Immobilienwert noch kurzfristig etwas anzuheben.

8. Das Dach erneuern

Egal, ob vor einem geplanten Verkauf oder als indirekte Wertanlage: Die Erneuerung des Hausdachs steigert in jedem Fall den Gesamtwert der Immobilie. Entscheidet man sich für die komplette Sanierung des Dachs, sollte man sich auch über die Energieeffizienz des Hauses Gedanken machen. Eine optimierte Dämmung kostet zwar etwas mehr, spart aber langfristig Energiekosten ein.

Gut zu wissen: Bei einer Dachsanierung ist die Dämmung förderfähig, weshalb sich die Renovierung doppelt lohnen kann. Einige Maßnahmen zur Dämmung können versierte Heimwerker auch selbst durchführen.

Themen

Deine Datensicherheit bei der Nutzung der Teilen-Funktion
Um diesen Artikel oder andere Inhalte über Soziale-Netzwerke zu teilen, brauchen wir deine Zustimmung für