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Anpflanzen, Pflege, Ernte

Gartenarbeiten, die im Mai anstehen

Anpflanzen, Pflege, Ernte: Gartenarbeiten im Mai
Für Hobbygärtner gibt es im Mai einiges zu tunFoto: Getty Images

Im Wonnemonat Mai stehen für Hobbygärtner einige wichtige Arbeiten im Garten an. Einen wichtigen Stichtag markieren dabei die Eisheiligen. Denn danach gehören die frostigen Tage in der Regel der Vergangenheit an und es kann endlich bedenkenlos gepflanzt und ausgesät werden.

Einpflanzen, aussetzen, pflegen und ernten – im Mai gibt es einige Gartenarbeiten zu erledigen. Außerdem werden die Mühen der Hobbygärtner endlich auch mit bunten Blüten, wachsenden Pflanzen, sprießendem Gras und den ersten erntereifen Früchten belohnt. Aber auch unerwünschte Wildkräuter gedeihen im Mai prächtig. Problem: Sie entziehen den Nutzpflanzen wichtige Nährstoffe und Wasser. Das Unkrautjäten begleitet Hobbygärtner leider die ganze Gartensaison. Das Unkraut sollte man unbedingt vor der Blüte entfernen, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Wer nicht einzeln zupfen will, nimmt eine kleine Harke, das verlangsamt das Nachwachsen.

Gartenarbeiten im Mai – was kann man jetzt pflanzen?

Gurken, Zucchini, Tomaten und Kürbis haben Sie möglicherweise bereits auf der Fensterbank vorgezogen. Ins Freie sollten Sie allerdings Eisheiligen reif fürs Beet oder ein größeres Pflanzbehältnis.

Neues Gemüse setzen

Anfang Mai kann man Brokkoli pflanzen, Mitte Mai Auberginen sowie Stangen- und Buschbohnen und Ende Mai Kürbis und Gurken. Den ganzen Mai über können Hobbygärtner außerdem folgendes Gemüse in den Boden setzen:

  • Salat
  • Radieschen
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Möhren
  • Rote Beete
  • Mangold
  • Bohnen
  • Rettich
  • Speiserübe
  • Wirsing
  • Grünkohl
  • Weißkohl
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl

Vor den Eisheiligen, die Mitte Mai anstehen, sollte man empfindliche Pflanzen wie Salat, Zucchini und empfindliche Kräuter nachts vor Frost mit Gärtnervlies schützen. Tagsüber empfiehlt es sich, den Nachwuchs zu lüften, damit er nicht schimmelt. Hacken Sie nach jedem Regenguss oder nach dem Gießen die Beete einmal durch. Auf diese Weise durchlüften Sie den Boden und halten ihn länger feucht.

Neue Kräuter setzen

  • Basilikum
  • Majoran
  • Petersilie
  • Schnittsellerie

Neue Zierpflanzen setzen

Zusätzlich zu Gemüse und Kräutern können auch Knollen und Zwiebeln von Sommerblumen eingepflanzt werden – dazu gehören Dahlien, Gladiolen und Knollenbegonie. Alle gängigen Sommerblumen säen Sie bis Mitte Mai aus. Stauden und vorkultivierte Sommerblumen pflanzen Sie bitte erst nach dem 20. Mai. Auch Dahlien und andere im Winter eingemottete frostempfindliche Knollen pflanzen Sie erst Ende Mai ins Freie.

Vorgezogene Pflanzen aus- und umsetzen

Zu den Gartenarbeiten für Hobbygärtner zählt im Mai außerdem, ihre vorgezogenen Pflanzen, beispielsweise Paprika, Tomate, Zucchini oder Rosenkohl, auszusetzen – aber erst nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai)! Im Mai sollte man zudem direkt ins Beet gesäte Gemüsepflanzen oder Kräuter vereinzeln. So bekommen die Pflänzchen mehr Licht und nehmen sich nicht gegenseitig die Nährstoffe weg. Vergessen Sie auch nicht, Ihre Erbsen mit Erde anzuhäufeln, wenn diese 15 Zentimeter erreicht haben.

Gartenarbeiten im Mai – was ist bei der Pflege wichig?

Pflanzen

  • Himbeeren sowie Brombeeren mit Kompost versorgen, Zweige kürzen und schwache, bodennahe Ruten entfernen.
  • Mandelbäume nach ihrer Blüte zurückschneiden.
  • Bei Rhododendron und Flieder alte Blüten entfernen.
  • Formgehölze wie beispielsweise den Buchsbaum schneiden und in Form bringen.
  • Beete mulchen, denn dadurch sind sie vor einem Feuchtigkeitsverlust geschützt.
  • Wildtriebe von Rosen entfernen.

Was braucht der Rasen im Mai?

Bevor man den Rasen bearbeitet, sollte man Löwenzahn, Giersch & Co. entfernen. Unkrautstecher leisten dabei gute Arbeit. Bei Trockenheit den Rasen unbedingt einmal die Woche kräftig bewässern. Außerdem ist es noch nicht zu spät, den Rasen im Mai zu vertikutieren. Wer keinen Vertikutierer hat, nutzt dazu einfach einen stabilen Rechen. Anschließend verpasst man dem Rasen einen Kurzhaarschnitt. Eine gute Höhe für die Grashalme sind 4 bis 5 Zentimeter. Der Rasenschnitt kommt auf den Kompost oder man nutzt ihn als Bodendecker unter Sträuchern, zwischen den Erdbeeren und im Blumenbeet.

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Welche Pflanzen blühen im Mai im Garten?

Pfingstrosen

Was blüht im Garten im Mai?
Im Mai kann man sich an den Blüten der Pfingstrosen erfreuenFoto: Getty Images

Passend dazu: Pfingstrosen pflanzen, pflegen und zum Blühen bringen

Tränendes Herz

Tränendes Herz im Garten pflanzen: Standort, Pflege, Gießen, Düngen
Das Tränende Herz ist unter vielen Namen bekannt: Zweifarbige Herzblume, Herzerlstock, Flammendes Herz oder auch MarienherzFoto: Getty Images

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Türkische Mohnpflanze

Im Mai blüht der Türkische Mohn
Leuchtend rot überzeugt der Mohn mit seinen BlütenFoto: Getty Images

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Hortensien

Blaue Hortensien brauchen einen bestimmten Boden, damit sie richtig blühen
Damit Hortensien intensiv blau blühen, brauchen sie einen bestimmten BodenFoto: Getty Images

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Was kann man im Mai ernten?

Im Garten

  • Spinat
  • Salat
  • Winter-Blumenkohl
  • Winter-Porree
  • Spargel
  • Mangold
  • Brokkoli
  • Kohlrabi
  • Rhabarber
  • Mairübe
  • Frühlingszwiebeln
  • Erdbeeren

Aus dem Gewächshaus

  • Bohnen
  • Blattsalat
  • Aubergine
  • Gurke
  • Tomate
  • Kohlrabi

Wie oft gieße ich im Mai?

Regelmäßiges Gießen ist im Mai eine der wichtigsten Gartenaufgaben. Zarte Pflänzchen im Gemüsebeet und junge Blümchen wässert man am besten täglich mit fünf bis 10 Litern pro Quadratmeter aus der Regentonne. Der Rest des Gartens erhält Wasser nach Bedarf. Zu kaltes Wasser ist nicht gut für die Pflanzen.

Muss man im Mai düngen?

Gemüse, Rasen und Blumen vertragen jetzt eine Portion Dünger, beispielsweise Hornspäne. So gedeihen sie besser und speichern gleichzeitig auf Vorrat Nährstoffe für den Winter. Eine Bodenanalyse verrät Ihnen, was Ihrem Grünzeug im Einzelnen an Nährstoffen fehlt.

Weitere Gartenarbeiten im Mai

Im Mai ist außerdem eine wichtige Gartenarbeit, den Kompost umzusetzen. Hierbei mischt man den Inhalt, verhindert eine Fäulnis und kurbelt außerdem die Mikroorganismen und damit die Zersetzung an. Um den Komposthaufen umzusetzen, holt man zuerst die untere Schicht nach oben und schiebt dabei die obere Schicht nach unten.

Zudem treiben Schnecken jetzt ihr Unwesen. Hobbygärtner sollten sich also an nötige Schutzmaßnahmen ihrer Pflanzen und an die Bekämpfung der Lästlinge machen. Mehr über die Bekämpfung von Schnecken erfahren Sie hier.