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Wann sollte man beschichtete Pfannen ersetzen?

Wann sollte man seine Pfanne ersetzen?
Auch Pfannen werden nicht von Abnutzung und Verschleiß verschontFoto: Getty Images

Pfannen gehören zu den Küchenutensilien, die in vielen Haushalten länger genutzt werden als sie eigentlich sollten. Wann der Zeitpunkt gekommen ist, sie zu entsorgen und durch neue zu ersetzen, erkennt man an eindeutigen Anzeichen.

Oft ist es die falsche Handhabung, die über kurz oder lang dazu führt, dass eine beschichtete Pfanne ausgedient hat. Typische Fehler beim Kochen oder Braten sind beispielsweise, dass die Pfanne überhitzt wird oder durch falsches Werkzeug Kratzer abbekommt. Doch woran erkennt man nun, dass man seine beschichtete Pfanne ersetzen sollte?

Wann muss man beschichtete Pfannen ersetzen?

Sobald sich die Beschichtung löst, sollte man seine Pfanne ersetzen. Denn zum einen ist das Zubereiten von Speisen nicht mehr problemlos möglich, zum anderen können beschädigte Pfannen giftige Stoffe absondern.

Pfannen kann man in der Wertstofftonne oder im gelben Sack entsorgen. Steht beides nicht zur Verfügung, sollte man sie zu einem Wertstoffhof bringen.

Welche Beschichtungen gibt es bei Pfannen?

Pfannen aus Aluminium, Eisen, Gusseisen, Edelstahl sowie Kupfer können beschichtet sein. Bei der Beschichtung gibt es zwei Optionen:

Mit Polytetrafluorethylen (als Teflon bekannt)

Sogenannte Teflonpfannen sind mit dem Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE) beschichtet und für ihre wachsartige Oberfläche bekannt. Diese Pfannen sind beständig gegen Kälte, Wärme und auch Chemikalien. Allerdings darf man sie nicht zu stark erhitzen, denn das kann ihnen Schaden zufügen. Ab etwa 230 Grad verfärbt sich die Beschichtung und löst sich dann langsam, ab 360 Grad werden sogar giftige Dämpfe freigesetzt.

Die Faustregel beim Kochen mit Teflonpfannen ist außerdem, dass leere Pfannen nicht länger als drei Minuten stark erhitzt werden sollten. Bei einem Induktionsherd sollte es sogar nicht länger als eine Minute sein.

Mit reiner Keramik

Alternativ zu Teflon gibt es auch Beschichtungen aus reiner Keramik. Sie sind besonders kratzfest, hohe Temperaturen (ab 400 Grad) machen ihnen auch nichts aus.

Auch interessant: Bratpfannen einbrennen – warum ist es wichtig und wie geht man vor?

Kann man der Abnutzung vorbeugen?

Neben der richtigen Handhabung beim Kochen können auch die richtige Pflege und Reinigung Kratzern und Schäden an der Beschichtung vorbeugen. Ab und zu sollten Pfannen mit einem Esslöffel Olivenöl eingerieben werden. Die Reinigung sollte mit heißem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm erfolgen. Einige Modelle sind sogar spülmaschinenfest.

Wann eignet sich welche Pfanne wofür?

Je nachdem, welche Speise zubereitet werden soll, empfiehlt sich ein anderes Material bei der Pfanne. Solche aus Edelstahl oder Eisen speichern Wärme sehr gut und eignen sich daher für Schmorgerichte oder solche, die langsam garen sollen. Empfindliche Speisen lassen sich am besten in Pfannen aus Aluminium zubereiten. Eisen heizt sich sehr schnell auf und ist daher gut zum schnellen Anbraten geeignet. Gusseisen nimmt und gibt Wärme hingegen langsam auf und ab und eignet sich daher für Gerichte, die eine längere Zubereitung brauchen. Optimale Wärmeleitung garantieren Pfannen aus Kupfer. Das ist wichtig, wenn man beispielsweise Fleisch zubereiten möchte.